Federfarbenfee

Von jung und angejahrt in Wort und Bild

Tag: Schreiben (page 2 of 6)

Tagesnotizen #31: Ich bin gerade glücklich …

… Daher schnell einen Blogpost absetzen, bevor sich dieses schöne Gefühl wieder verflüchtigt.

Nachdem ich es zwei Wochen lang aufgrund von Ferien und Terminstress nicht geschafft habe, ein neues “Schmelzkapitel” auf Wattpad online zu stellen, konnte ich es am Samstag kaum erwarten, meine Leser mit einem Update zu versorgen. Leider aber machte mir Wattpad einen fetten Strich durch die Rechnung. Kurz war das Kapitel zu sehen und ein paar besonders fixe Leute haben es tatsächlich fertig gebracht,  es zu lesen und dafür zu voten. Doch schon nach wenigen Minuten hat sich “Kopflos”  ins Nirwana verabschiedet. Habe noch zwei weitere Versuche gestartet, aber jedes Mal das gleiche Spiel.

Gerade bei diesem Kapitel war das super ärgerlich, da die “Königin der bösen Cliffhanger”, wie eine Userin mich dort bezeichnete, einen eben solchen just im vorangegangenen Chapter eingebaut hat. Ich kann es selber überhaupt nicht leiden, verarscht zu werden und es hat mich schier wahnsinnig gemacht, dass ich einfach nix tun konnte außer blöd zu schauen und abwarten. Als mir dann ein anderer Autor per PN mitteilte, dass nicht nur das eine Kapitel, sondern inzwischen sogar meine ganze Geschichte verschwunden sei, bekam ich erst recht Muffensausen. Zwar habe ich die Texte auch auf der Festplatte und in der Cloud gespeichert, aber auf Wattpad macht mir gerade andere Userin kostenlos, quasi aus reiner Nächstenliebe, das Korrektorat und ich habe noch lange nicht alle Änderungen eingepflegt.

Kurz habe ich überlegt, ob Wattpad meine Geschichte vielleicht absichtlich abgeschossen hat. Aufgrund der sinnlicheren Szenen. Wegen sexueller Inhalte sind dort schon viele Stories eliminiert worden. Allerdings habe ich mich exakt an die Richtlinien von Wattpad gehalten und die Geschichte als Erwachseneninhalt deklariert. Und die entsprechende Episode ist zwar erotisch, aber keineswegs pornographisch. Gut, Ähnliches behaupte ich auch von Klassikern wie “Lady Chatterly”,  die ich übrigens das erste Mal mit ungefähr zehn Jahren in die Hände bekommen habe. Nichtsahnend, was sich da zwischen den zwei unscheinbaren Buchdeckeln verbarg.

Jedenfalls freute ich mich heute Morgen ein Loch in den Bauch (- vielleicht war das aufgrund akuter Hungergefühle aber auch schon vorher da -), als das Kapitel doch endlich wieder aufgetaucht ist. Und das gleich dreimal. Haha. Gott, das hat mich vielleicht Nerven gekostet. Obwohl ich von anderen Usern wusste, dass sie ähnliche Probleme hatten.

Trotz der ganzen Aufregung bin ich für meine Verhältnisse noch relativ “gelassen” geblieben und nicht gleich alle Wände rauf- und runtergelaufen. Was ich u.a. darauf zurückführe, dass ich derzeit – trotz High Carb Ernährungsplänen – nicht auf “Sugar” bin. Wie meine Stammleser wissen, bin ich ein extremer Zuckerjunkie und wenn ich eine Überdosis von dem süßen Gift intus habe,  mutiere ich zu einer aggressiven Mischung aus Duracell-Häschen und HB-Männchen. Gestern Abend habe ich es aber geschafft, mich mit meinem Mann auf`s Sofa zu fläzen und “Prison Break” zu gucken, statt Handy und Laptop an die Wand zu schmeißen.

Auch ansonsten merke ich durchaus, dass ich mich die letzten beiden Wochen gut ernährt und mich endlich wieder ausreichend bewegt habe. Viermal die Woche Krafttraining und einmal Ballett machen den Rückenschmerzen dann doch den Garaus und sogar meine Bauchmuskeln sind dezent schon wieder zu erahnen. Mein Immunsystem arbeitet auch wieder besser und mein Allgemeinbefinden ist insgesamt besser. Da ich aber jemand bin, der sich derbe davon runterziehen lässt, wenn die Waage mal wieder rumspackt, habe ich mich dazu entschlossen, mich bis zum Ende der 10 Wochen nicht mehr zu wiegen. Nur noch einmal wöchentlich zu vermessen. Damit fahre ich besser.

Und was mein heißgeliebtes Ballett angeht, gibt es sogar noch einen Anlass zur Freude: Ab April darf ich tatsächlich wieder Spitzentanz machen. Nie im Leben hätte ich gedacht, dass ich meine 25 Jahre alten Spitzenschuhe nochmal von dem Haken an der Wand nehmen würde, um in ihnen zu tanzen! 

(PS: Kaum funktioniert bei Wattpad alles, lässt mich nun WordPress im Stich. Der Beitrag erscheint offensichtlich nicht im Reader. Naja, jetzt muss ich meine ältere Tochter erstmal als Squaw verkleiden und dann ab zur Kinderparty.)

“Der Liebe zartherber Schmelz” feiert Geburtstag ;-)

Für “der Liebe zartherber Schmelz” ist heute ein ganz besonderer Tag. Exakt vor einem Jahr habe ich die ersten Zeilen dieser Geschichte verfasst und Ava und Jon zum Leben erweckt. Wie einige von euch wissen, ist die Story im Laufe des NaNoWriMos entstanden, an dem ich 2016 zum ersten Mal teilgenommen habe.

Und es ist ebenso erstaunlich wie erschreckend, dass ich in diesem einen Monat mehr geschrieben habe, als in den 11 Monaten danach. Allerdings war der NaNoWriMo damals ein absoluter Drahtseilakt und wenn ich dieses Pensum längerfristig so durchziehen hätte wollen, wäre das für meine Familie schon eine arge Zumutung gewesen.

Inzwischen umfasst die Geschichte über 80.000 Worte und ich schätze, es werden auf jeden Fall nochmal so viele.  Und ich merke deutlich, dass ich nun, da ich zwei bis drei Vormittage pro Woche zur Verfügung habe, um an der Story weiterzuarbeiten, auch tatsächlich wieder wesentlich schneller vorankomme. Mein Ziel ist es, innerhalb der kommenden drei Monate das Rohmanuskript fertig zu stellen.

Auch dieses Jahr habe ich mich übrigens wieder für den NaNoWriMo angemeldet. Erneut mit dieser Geschichte, was natürlich nicht ganz regelkonform ist, da es bei diesem Projekt ja eigentlich darum geht, innerhalb eines Monats eine komplette Novelle (ein Roman hat für mich mehr als 50K Wörter) zu erschaffen.

Diesmal lege ich es auch gar nicht darauf an, die 50K zu knacken. Aber der Spirit, der diesem gemeinsamen Schreibmonat innewohnt, hat für mich einfach eine Motivationskraft, die ich gerne nutzen möchte.

Auf Wattpad ist heute morgen übrigens Kapitel 38 online gegangen.  Das mit dem regelmäßigen Mittwochsupdate scheint bis jetzt hinzuhauen. Toi, toi, toi!

Tagesnotizen #26: Warum ich auch krank laufen muss und apropos: Wie läuft`s mit meinen Romanen?

Eigentlich doch ganz schick, so ein Kompressionsstrumpf, oder? 😉 Erinnert mich entfernt an meine Ballettstrumpfhosen früher.

Wie war das noch? Bei einer Erkältung soll man sich schonen. Ein Freibrief für ausgiebiges Couchen also. Es sei denn, man hat (kleine) Kinder. Dass aber nicht nur die Kiddies, sondern auch meine Gesundheit mit Schonung nur bedingt kompatibel sind, habe ich nun schmerzhaft am eigenen Leib erfahren dürfen.

Seit einer Woche weigert sich mein aktueller Virenbesuch hartnäckig, seine Sachen und den befreundeten Bazillus zu packen und sich endlich zu verpissen.  Stattdessen haben er und sein Kumpel sich häuslich bei mir eingerichtet.  Um mir Gelegenheit zu geben, mich in Ruhe auszukurieren und den ungebetenen Gästen endlich den Garaus zu machen, ist mein Mann am Wochenende für knapp zwei Tage mit beiden Kindern zu den Schwiegereltern gefahren. Das letzte Mal hatte ich im Februar für einen Tag sturmfrei. Da war ich aber gesund und in Bewegung. Warum das eine Rolle spielt? Dazu komme ich gleich.

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Mary verdünnisiert sich 2.0/Etappensieg: Die ersten 14kg sind runter

Wir haben es heute wirklich versucht. Ein passables Nachher- bzw. Zwischendurch-Foto zu schießen. Doch gleich, was für ein begnadeter Fotograf mein Mann normalerweise ist: Die Fotos waren allesamt Kacke. (Sorry, Schatz.) Ich bin nicht sonderlich eitel, aber ich will mich für nichts, das ich ins Internet stelle, irgendwann schämen müssen. Und wir wissen ja alle: Das Netz vergisst nix. Niemals. Folglich kann ich kein Foto von mir online stellen, auf dem ich mich furchtbar finde. Das Vorher-Foto ist schon schlimm genug. Da muss das Nachher-Foto einen entsprechenden Kontrast bilden. Also habe ich entschieden, dass es erst dann ein Nachher-Foto geben wird, wenn ich mit meiner Abnahme fertig bin. Und das wird sich noch ziehen. Den folgenden Post habe ich aber schon so oft upgedatet, dass ich einen Schreikrampf bekomme, wenn ich ihn noch ein einziges Mal überarbeiten muss.  Daher veröffentliche ich ihn jetzt. Ohne Ganzkörper-Nachherfoto und bevor ich die 15kg-Marke geknackt habe, an der ich aktuell knabbere. Dafür ist das pixelige Foto im Titel tatsächlich von heute. Es ist das verschwommenste und trotzdem das beste Bild aus dem Fotodesaster. Vielleicht gerade wegen der Unschärfe. Die kaschiert die Falten so schön. 😀

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Tagesnotizen #25: “Das Loch” / Schreib- und Abnehmupdate

In unserem Garten gibt es ein Loch.  Ein Schacht neben den Kellerfenstern.  Eine Reihe von Holzpfeilern grenzt diesen Graben vom restlichen Garten ab. Schon als meine Schwester und ich selbst noch Kinder waren, hatte “das Loch” eine magische Anziehungskraft. Ein Hauch von Gefahr umweht diese Stelle, die mir heute, da ich selbst Mutter bin, ein Dorn im Auge ist.

Seit Jahren überlegen wir, wie wir den Schacht kindersicher machen können, indem wir ihn zuschütten oder abdecken.  “Das Loch” einfach mit Erdreich aufzufüllen, ist jedoch keine prickelnde Option.  Schließlich wäre es dann stockdunkel im Keller und Lüften nicht mehr möglich. Ein Netz wollen wir auch nicht über den Mini-Abgrund spannen und Holzplatten halten wir ebenfalls für riskant. Das verleitet die Kiddies erst recht dazu, auf dem Schacht herumzutanzen.  Einstweilen passen wir einfach auf wie die Schießhunde und versuchen, den Kindern ein Gefühl für die Gefahr zu vermitteln. Steinigt mich: Aber wir können die Kleinen sowieso nicht in Watte oder eine mobile Gummizelle packen. Sie müssen lernen, eventuelle Bedrohungen wahrzunehmen.

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Tagesnotizen #24 und Mary verdünnisiert sich 2.0/1: Routinen sind der Schlüssel

Noch ist der Ostermontag  nicht ganz vorbei und daher möchte ich meinen fünf Stammlesern ( 😉 ) rasch frohe Ostern wünschen!

Tonnen von Asche über mein Haupt: Der Post zu meinem Abspeck-Etappensieg ist noch immer nicht online gegangen.  Dabei habe ich den Beitrag schon Ende Februar anlässlich meiner ersten 10 verlorenen Kilogramm verfasst. Das weiß ich deshalb so genau, weil ich den Post am Geburtstag meiner Schwiegermutter getippt habe.  Und weil ich da das letzte Mal “sturmfrei” hatte. Mein Mann ist an besagtem Tag nämlich allein mit den beiden Kiddies zu den Schwiegereltern gefahren. Tja, nun ist der Artikel quasi schon wieder verjährt oder zumindest reichlich angestaubt. Trotzdem möchte ich ihn gerne noch raushauen.  Denn der Inhalt ist ja nach wie vor aktuell und meine Abnehm- und Genesungsreise noch nicht beendet. Aber jetzt kann ich auch gleich warten, bis ich die 15kg voll habe. 13 ist so eine doofe Zahl. Und bis dahin werden wir das hoffentlich auch endlich mit dem (vorläufigen) Nachher-Foto auf die Reihe bekommen.

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Kleines Update: 10kg minus / Ehrenplatz bei den Wattpad Platin Awards / Fragen und Antworten

Ja, ich lebe noch.

Und nein, ich habe mein Abspeckprojekt nicht gekickt. Inzwischen sind zehn Kilogramm geschmolzen und es existiert sogar bereits ein entsprechender Blogpost, dessen Veröffentlichung aber bisher an einem adäquaten Zwischenstandsbild gescheitert ist. Dieses Foto soll mein Mann schießen, denn er rückt mich beim Knipsen nie in das vorteilhafteste, dafür aber in ein authentisches Licht.  Sobald wir das mit dem Foto auf die Reihe bekommen haben, geht mein Bericht online.

Und noch einen Erfolg habe ich zu vermelden: Bei den Wattpad Platin Awards habe ich in der Kategorie “Romantik” mit “Der Liebe zartherber Schmelz” den Ehrenplatz belegt. Im Gegensatz zu den Plätzen 1-3, für die allein die Anzahl der Votes ausschlaggebend ist, wird der Ehrenplatz nur durch die Jury/Veranstalterin bestimmt und ich freue mich sehr darüber, dass meine Geschichte überzeugen konnte.

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Am Anfang war Lila: Kapitel 19

Wasserwald – an der Pforte zur Zwischenwelt

Benommen stolpert sie der Zeitenwandlerin hinterher. Amalias schlanke, kühle Finger umklammern noch immer Priskas Hand. Zielstrebig lotst die junge Frau sie durch das Gehölz. Hin und wieder erhellen einzelne Sonnenstrahlen den dunklen Tann und lassen Amalias rotgoldene Locken aufleuchten. Der Saum ihres abgetragenen Schürzenkleides, das mehr einem Flickenteppich gleicht als einem Gewand, streift den Waldboden. Denselben weichen, mit Nadeln und Laub bedeckten Grund, welchen Priska bereits unzählige Male zuvor überquert hat. ›Nein‹, korrigiert sie sich. ›Nicht vorher. Sondern mehr als hundert Jahre später.‹ Für einen Menschen eine gewaltige Zeitspanne, aus Sicht der Natur dagegen nicht einmal ein Wimpernschlag. Das Gelände wird felsiger und der Pfad verliert sich in einem steinernen Labyrinth. Jetzt müssen sie klettern und Amalia ist gezwungen, Priskas Hand los zu lassen.

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Am Anfang war Lila: Kapitel 18

Dieses Kapitel fällt zwar etwas kürzer aus als gewohnt. Dafür hält es eine erste Auflösung bereit. 🙂

Fenster in die Vergangenheit

Gleißendes Sonnenlicht empfängt sie, als sie aus dem Schatten der Bäume auf die Lichtung tritt. Die bunte Blumenpracht ist üppiger denn je und nur ein paar Meter von ihr entfernt grasen zwei Bergziegen. Dieser Hang ist Priska wohlvertraut. Und auch wieder nicht. Noch vermag sie es nicht zu greifen, doch etwas ist verkehrt. Als befinde sich die gewohnte Welt nicht ganz an ihrem Platz. Der Schlüssel passt ins Schloss, aber die Tür lässt sich nicht öffnen. Ein merkwürdiges Gefühl beschleicht Priska. Hektisch lässt sie ihren Blick umherschweifen, auf der Suche nach dem alten Haus. Noch bevor es in ihr Sichtfeld rückt, beginnt ihr Puls zu rasen. Was, um alles in der Welt, hat sie hier verloren? An diesem gottverlassenen Ort, der sie vor gar nicht langer Zeit in Todesangst versetzt hat. Das von Hass verzerrte Gesicht, das über dem Kragen der hochgeschlossenen Bluse thronte, hat sich unauslöschlich in ihrer Seele eingebrannt. Es spielt keine Rolle, dass sie jenes Erlebnis nur geträumt hat.

Schläft sie etwa auch jetzt, in diesem Augenblick?

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Endjahresnotizen: Schreiben als Beruf(ung)?

Meine Große hat offenbar nicht nur den Hang zur Wallemähne von mir geerbt. Ebenso wie ich ist sie Geschichten und Bildern verfallen. Farben und Büchern. Sie inhaliert sie förmlich. Und ich werde sie nach Leibeskräften dabei unterstützen, diese Leidenschaften und ihre Kreativität ungehemmt ausleben zu dürfen. Schon jetzt bete ich insgeheim dafür, dass sie später nicht annähernd so zerrissen sein wird wie ich und dafür, dass ihr Weg geradliniger verläuft als der meine. Wobei es vielleicht auch des ein oder anderen Schlenkerers bedarf, um zu erkennen, was man wirklich will. Was mich persönlich angeht, fragte ich mich allerdings, ob ich nicht einfach auf der Hauptstrasse hätte bleiben sollen, statt mich über Jahrzehnte hinweg auf irgendwelchen Nebenpfaden herumzutreiben.

Es war gleichgültig, ob man mich mit acht oder mit achtzehn nach meinem Berufswunsch gefragt hat. Die Antwort war immer die gleiche: “Schriftstellerin”.

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