Federfarbenfee

Von jung und angejahrt in Wort und Bild

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Zartherbe Liebe: Alle drei vereint … und ein wenig Kindermund

“Kann ich noch etwas aus meiner Süßigkeitentüte naschen?”, fragt das Ämmale. Wir sind gerade von einem Kindergeburtstag nach Hause gekommen.

“Du wirst noch irgendwann an Überzuckerung sterben”, stöhne ich.

“Aber nicht heute!”, lächelt meine Kleine und schnappt sich ein Kaubonbon.

Ein paar Wildblumen aus dem Garten, einige schon etwas verwelkte Blüten aus der Vase und eine Pusteblume aus einem Haltbarkeitsexperiment vor ein paar Monaten.

Hat funktioniert, wie man sieht. Also, die Konservierung. Anpusten darf man die Pusteblume allerdings nicht. Sonst löst sie sich trotzdem auf.

Wer es nachmachen möchte, hier der Link (- war damals übrigens ein Homeschooling-Projekt für mein Eiliensche -):

Pusteblume haltbar machen zum Verschenken

Gerade wird hier auch schon wieder gewerkelt.

Mein Mann hat vom nahelegenen Paradies für Künstlerbedarf nicht nur Tonnen von Papier, sondern auch nackte Porzellanschweinchen und Keramikfarben mitgebracht.

Taschenbuch “Zartherbe Liebe” Band 3

Nun ist es endlich da – das Taschenbuch zu Band 3! 💚🌷💚

Wie auch bei den beiden vorhergehenden Bänden bin ich von der Umsetzung seitens BoD sehr angetan. Das Grün auf dem Cover kommt genauso brillant rüber wie zuvor das Blau und das Gold. Das ist wirklich eine Kunst für sich, da ich mit einem srgb-Farbprofil und nicht mit den cmyk-Farben, die für den Druck verwendet werden, gearbeitet habe. Die Druckerei musste das also zunächst möglichst originalgetreu aufbereiten und das ist wieder einmal sehr gut gelungen.

Auch die geringere Deckkraft bei den Zeichnungen im Inneren, die ich in diesem Band besonders filigran erscheinen lassen wollte, wurde 1 zu 1 übernommen. Wunderbar. Auch wenn ich weiß, dass Eigenlob stinkt, ist Band 3 im Hinblick auf die Illustrationen mein Lieblingsteil.

Wenn ihr einen Blick in das Video hier werft, könnt ihr euch selbst ein Bild von dem machen, was sich zwischen den zwei Buchdeckeln verbirgt:

Dabei werdet ihr aber auch auf die beiden fehlerhaften Punkte stoßen. Aus unerfindlichen Gründen wurde bei Band 3 oben ein klitzekleines Stückchen zu viel abgeschnitten. Er ist auch tatsächlich ein Millimeterchen kürzer als die anderen beiden Bücher.

Weiterhin ist das “Frühjahr 2003” nebst Zeichnung auf eine linke Seite gerutscht. Das war mein Fehler. Aber irgendwie wirkt das auch so recht charmant (siehe Video). Daher lasse ich das jetzt einfach wie es ist und initiiere nicht deshalb allein eine Neuauflage.

💚🌷💚 Hier nochmal der Klappentext zum dritten Band 💚🌷💚:

Sylt, Herbst 2002: Der gemeinsamen Nacht mit Jon folgt eine nicht weniger stürmische mit Ralf. Doch zu Avas Entscheidungsfindung tragen die beiden leidenschaftlichen Intermezzi wenig bei.

Empört darüber, dass Ava noch immer nicht weiß, wen sie mehr liebt, folgt Ralf seiner Ex-Freundin Claudia zu den “Ärzten ohne Grenzen” nach Afghanistan.

Kurze später Zeit später macht Ava daheim in München eine überraschende Feststellung, die ihre Welt endgültig aus den Angeln hebt.

Währenddessen spitzt sich die Lage in Afghanistan zu …

Neues Romanprojekt und Taschenbuch “Zartherbe Liebe” Band 3

Weitere Recherchearbeiten für meinen neuen Roman, der wohl am ehesten als Psychothriller mit romantischem Touch zu klassifizieren ist …

Auch vor einschlägigen Fachpublikationen mache ich nicht Halt. : D Denn wie immer stehen für mich neben fesselnder Unterhaltung Authentizität und psychologische Tiefe an erster Stelle.

Heute beginne ich mit dem Schreiben und mir ist schon richtig feierlich zumute. 🙂

Auch mit “Am Anfang war Lila” wird es wohl demnächst weitergehen, aber ich bin mir noch unschlüssig, in welcher Form ich diese Geschichte zukünftig veröffentlichen werde. Ad dato stehen da ja bereits an die 200 Seiten kostenlos als Blogroman auf meiner Webseite und auf Wattpad zur Verfügung. Wobei das Format “Blogroman” viel weniger gut funktioniert als das eBook auf Wattpad. Kann ich aber total verstehen. Ich finde Blogromane auch nicht gerade komfortabel zu lesen. Da dieser Dark Fantasy Roman zudem noch recht unausgegoren ist und weiterhin eine Dreiecksgeschichte als Nebenstrang beinhaltet, ein Thema, das ich in der “Zartherben Liebe” ja gesondert und für mich eigentlich auch abschließend behandelt habe, bin ich mir nicht sicher, ob ich “Lila” überhaupt irgendwann monetarisieren werde.

***

Noch eine kleine Info für alle, die auf das Taschenbuch zum dritten Teil meiner “Zartherben Liebe” warten: Gestern habe ich eine Email von BoD erhalten, die mir den derzeitigen Kapazitätsengpass dort bestätigt hat.

Ich selbst warte auch noch auf die von mir georderten Exemplare. Meine Bestellung ging direkt nach der Freigabe am 26.06. raus, aber noch ist kein Paketbote in Sicht.

Sobald die Bücher da sind, gebe ich nochmal Laut. Und ich werde es natürlich auch diesmal nicht versäumen, euch mit einem semiprofessionellen Buchfoto und einem Video über das grafische Innenleben zu beglücken. : D

Einen guten Wochenstart euch!

Über das Schreiben und das Werben / eBook-Release “Zartherbe Liebe: Ende einer Odyssee”

Ja, ja, schon wieder Werbung. Ich weiß. Auf WordPress hat bereits ein Bloggerkollege meine Buch-PR moniert und auch auf Instagram sind mir vereinzelte Autoren entfolgt. Interessanterweise in erster Linie solche, die selbst am laufenden Band ihre Schreibprojekte dezidiert darstellen und alle Naselang irgendwelche Zitate aus ihren eigenen Werken posten. So ganz nachvollziehen kann ich dieses Gebaren daher nicht. Zumal ich niemand bin, der einen jeden seiner Sätze feiert, als würde es sich dabei um das nächste Stück Weltliteratur handeln.

Gerade Autoren müssten wissen, wie schwierig es ist, als Schreiberling Fuß zu fassen, wenn man nicht zufällig einen großen Verlag mit einem fetten Marketingbudget im Rücken hat. Und selbst bei Publikumsverlagen bleiben Debütautoren oft nahezu unsichtbar, weil sie, anders als die alteingesessenen Zugpferde, keine sichere Bank sind und daher kaum in sie investiert wird. Ich freue mich für jeden Autor, der “es schafft”, dessen Passion in irgendeiner Form gewürdigt wird. Und besonders laut schlägt mein Herz für die Selbstverleger, die ihre Kunststücke ohne Netz und doppelten Boden vollführen und die, auch ohne gepampert und gepudert zu werden, ihren Weg unbeirrt weitergehen. Oft entstehen dabei echte Perlen, die gerade durch ihre Unregelmäßigkeiten und ihre Andersartigkeit bestechen.

Keine Frage: Es gibt unglaublich viel Schrott in der Selfpublisherszene, weil sich aufgrund der scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten auch solche Leute plötzlich zum Schreiben berufen fühlen, die selbst noch nie ein Buch zu Ende gelesen haben und/oder die den großen Reibach wittern. Letzteres ist eine Fehlannahme. Sofern man nicht zu den gefeierten Bestsellerautoren gehört, ist das Schreiben ein Pfenniggeschäft und den Stundenlohn darf man sich gar nicht erst ausrechnen. Man muss die Schriftstellerei schon wirklich lieben, um trotzdem weiterzumachen.

Mich nervt Buchwerbung auch. Wenn sie zu offensiv, lieblos und unkreativ gestaltet ist. Und wenn einem hundertmal am Tag der gleiche Post mit dem gleichen Text um die Ohren gehauen wird. Das versuche ich zu vermeiden und meine Ankündigungen auch wohl zu dosieren. Aber verbieten lasse ich sie mir nicht.

Ich habe dreieinhalb Jahre an dem Roman geschrieben.

Die Schriftstellerei ist keine flüchtige Laune, keine vorübergehende Marotte für mich. Sie ist eine Passion. Immer schon. Bereits im Kindergarten habe ich meine Spielkameraden mit selbsterfundenen Geschichten unterhalten und ein jedes Mal, wenn ich gefragt wurde, was ich werden wollte, antwortete ich: “Schriftstellerin”. Und auch wenn ich in den letzten Jahrzehnten nicht den Mut, die Möglichkeiten und die Kraft hatte, endlich mal eine Veröffentlichung zu wagen: Geschrieben habe ich immer. Ob für mich oder für andere oder beides.

So, nun aber genug mit dem Rechtfertigungs-Gesülze und zum eigentlichen Thema:

Das eBook zum letzten Teil meiner “Zartherbe-Liebe”-Trilogie ist jetzt bei Amazon erhältlich. Das Taschenbuch wird in ungefähr vier Wochen folgen.

Klappentext:

Sylt, Herbst 2002: Der gemeinsamen Nacht mit Jon folgt eine nicht weniger stürmische mit Ralf. Doch zu Avas Entscheidungsfindung tragen die beiden leidenschaftlichen Intermezzi wenig bei.

Empört darüber, dass Ava noch immer nicht weiß, wen sie mehr liebt, folgt Ralf seiner Ex-Freundin Claudia zu den “Ärzten ohne Grenzen” nach Afghanistan.

Kurze später Zeit später macht Ava daheim in München eine überraschende Feststellung, die ihre Welt endgültig aus den Angeln hebt.

Währenddessen spitzt sich die Lage in Afghanistan zu …

Auszüge:

“Jenes Zwitterwesen, welches sich lange Zeit nicht entscheiden konnte, ob es freundschaftlicher oder partnerschaftlicher Natur sein sollte, zeigte nun endlich sein wahres Ich: eine tiefe Liebe, die sogar in ihrem innersten Kern alles andere als platonisch war. Und das bedeutete auch, dass sie niemals mehr so weitermachen konnten wie bisher.
Ralf schon allein aus Gründen des Selbsterhalts nicht.

So souverän er auch jahrzehntelang über den Dingen, Avas ersten amourösen Gehversuchen, ihrer Liebe zu Jon und auch über der Beziehung mit Christoph gestanden haben mochte: Damit war nun Schluss und die augenscheinliche Distanz dahin. Spätestens seit gestern Abend konnte er nicht mehr so tun, als wäre er außen vor.

Er war nun endgültig Teil des Systems. Ob er wollte oder nicht. Und er würde dieses instabile, nicht wirklich lauffähige Gebilde eher zum Kollabieren bringen, als es weiter vor sich hin ruckeln zu lassen. Ava kannte Ralf gut genug, um zu wissen, dass er demnächst auf eine Entscheidung drängen würde. Und dieses ‘demnächst’ bemaß sich eher in Stunden als in Tagen.”

***

»… Hier ist wie immer die Hölle los. So oft habe ich mir noch nie gewünscht, mich klonen zu können. Es ist ein Kampf gegen Windmühlen. Aber es gibt auch viele Erfolgserlebnisse und Glücksmomente, die einem vergegenwärtigen, wofür man diesen ganzen Wahnsinn auf sich nimmt. Gestern habe ich ein Baby via Kaiserschnitt geholt. Die Mutter hätte das Kind eigentlich zu Hause zur Welt bringen sollen, weil ihr Mann sie partout nicht aus dem Haus lassen wollte. Wenn die Schwester der Schwangeren nicht alles drangesetzt hätte, dass sie zu uns ins Krankenhaus kommt, wären beide gestorben.

Ich sag’s dir, Ava. Du kannst dir nicht vorstellen, was hier abgeht. In Deutschland sind Entbindungen im Krankenhaus und Kaiserschnitte Standard. Aber hier bekommen die meisten ihre Babys daheim. Wegen der kulturellen Beschränkungen und auch aus Kostengründen. Ein Kaiserschnitt ist für das Gros der Bevölkerung unbezahlbar und wird in anderen Krankenhäusern darüber hinaus oft ohne Anästhesie durchgeführt. Diazepam muss da reichen – bei einer Bauch-OP!

Und die werdenden Eltern haben oft keine Ahnung von den Komplikationen in der Schwangerschaft und bei Hausgeburten. Zur Vorsorge gehen sie ja auch nicht. Sofern die überhaupt angeboten wird. Deshalb ist hier die Mütter- und Säuglingssterblichkeit auch so hoch. Da ist noch wahnsinnig viel Aufklärungsarbeit nötig. Und ich als Mann hab hier sowieso einen schwierigen Stand. Oft wollen die Schwangeren nur von weiblichem Personal behandelt werden. …”

***

“Bevor sie antwortete, ließ sie ihren Blick zu dem prächtigen Pfau hinüberschweifen, der geradezu majestätisch über die Wiese schritt. Der nachtblaue Körper und die farbenprächtige Schleppe waren von bestechender Ästhetik. Die schillernden Augen der Schwanzfedern hatten etwas Magisches und das Tier machte keinen Hehl daraus, dass es die Aufmerksamkeit, die ihm zuteilwurde, als Selbstverständlichkeit hinnahm. Es war dazu gemacht, im Mittelpunkt zu stehen.

Genau wie Jon. Auch er würde Kraft daraus ziehen, wieder auf der Bühne zu performen und bejubelt zu werden. Für seine Musikalität, sein virtuoses Gitarrenspiel, seine betörende Stimme und nicht zuletzt für sein Charisma und seine Attraktivität, die für ihn ein ebenso natürlicher Bestandteil seiner selbst waren wie für den Pfau hier. Gottgegeben. Und niemals nur für einen Menschen, einen einzigen liebenden Partner gedacht.

Unwillkürlich musste Ava an das alte Sprichwort denken: “Einen schönen Mann hat man nie für sich allein.”
Und wenn diese Schönheit wie bei Jon weit mehr als nur äußerliche Attribute umfasste, machte das den Spruch nur umso wahrer.
Wie hatte Silke es damals formuliert: “Aber in der Praxis macht es einen systematisch kaputt. Wenn man alles haben will, aber sich mit einem Bruchteil begnügen muss. Mit so einem Mann zusammen zu sein, verlangt eine Stärke, die ich nicht habe.”

Danksagung:

Nun ist es also vollbracht: Die Geschichte um Ava, Jon und Ralf hat zumindest auf dem Papier ein Ende gefunden, mit welchem sowohl die drei Hauptprotagonisten als auch ihr Leser hoffentlich gut leben könnt.

Vom ersten Satz bis zur Veröffentlichung des dritten Bandes sind insgesamt mehr als dreieinhalb Jahre vergangen. Niemals hätte ich erwartet, dass ein kleines NaNoWriMo-Experiment am Ende solch monströse Ausmaße annimmt.

Den Menschen, die mich auf diesem nicht immer leichten Weg begleitet und mich auf ganz unterschiedliche Weise dabei unterstützt haben, diverse Stolpersteine zu umgehen und so manche Hürde zu meistern, möchte ich an dieser Stelle meinen besonderen Dank aussprechen:

Allen voran ist mein Mann zu nennen, der auch dann an mich glaubt, wenn ich es nicht mehr kann. Von jeher hat er meine schriftstellerischen Ambitionen ernstgenommen und wann immer es möglich ist, schafft er mir die notwendigen Freiräume, um dieser meiner Passion, die mich schon seit Kindheitstagen heimsucht, zu frönen.

Ein ganz herzlicher Dank gilt auch meinen Kindern, die es toll finden, dass ihre Mama Bücher schreibt und die meiner zeitweisen geistigen Umnachtung während des Schreibprozesses mit viel Geduld und liebevoller Nachsicht begegnen.

Und wo wir gerade bei der Familie sind: Dass meine Eltern, die sich normalerweise in ganz anderen literarischen Sphären bewegen und meine Schwester sich derart für meinen Roman begeistern konnten, hat mich natürlich ganz besonders gefreut.

Meiner Erstkorrektorin Sandra Grüter danke ich für ihr immenses Engagement und ihre beständige Begeisterung, die sie meiner Geschichte sowohl inhaltlich wie formal angedeihen ließ.

Oliver Bunk ist es zu verdanken, dass aus »Der Liebe zartherber Schmelz« »Zartherbe Liebe« geworden ist. Seine humorvollen Kommentare, die allesamt echte Schmankerl sind, hätten es verdient, in einem separaten Spin-Off veröffentlicht zu werden. Auch von seinem ärztlichen Fachwissen konnte ich nur profitieren.

Meiner lieben Leserin und Bloggerkollegin Maria aus dem schönen Burgenland danke ich aus tiefstem Herzen für die innige Zuneigung, die sie meiner Geschichte entgegenbrachte, für ihr zauberhaftes Feedback sowie für ihr gewissenhaftes Nachkorrektorat.

Meinem Autorenkollegen Manfried Mertens, der den Entstehungsprozess meiner Geschichte bereits seit den fortgeschrittenen Anfängen begleitet hat, danke ich für sein gleichermaßen motivierendes wie besonnenes Feedback sowie für seine plattformübergreifende Unterstützung.

Die wunderbare Alexandra Wiese hat zunächst auf Wattpad, später auch auf Instagram und zusätzlich auf LovelyBooks und Amazon die Schneeflocken für mich tanzen lassen. Ihr Support stärkt mich sehr.

Weitere einzigartige Erinnerungsmomente auf Wattpad haben mir u.a. Jettet, Alice im Wunderland, Elkie Werner, Naureeen03, SylvienneLarose, Keah Rieger, Zavabe, sunny44maus, Einalem1306, 7cherry7, imagine_a_fairytale, SaranyF, Barelines und Benny Engler beschert.

All den wunderbaren Rezensenten auf Amazon, LovelyBooks und in den sozialen Medien sei gesagt: Eure Kommentare sind pures Gold wert! Sie helfen mir dabei, meinen Traum von der Schriftstellerei weiter leben zu können!

Last but not least bin ich jedem einzelnen Leser, ob still oder mitteilungsfreudig, für die Bereitschaft dankbar, sich auf meinen Roman ein- und sich von ihm berühren und verzaubern zu lassen.

Ich hoffe, ihr seid alle wieder mit am Start, wenn meine nächste Geschichte das Licht der Welt erblickt.

Zartherbe Liebe Band 2 / Taschenbuch-Release

Anlässlich der geringfügig verzögerten ( ; ) ) Taschenbuch-Veröffentlichung von Band 2 hat mein Mann vorhin ein paar Fotos von mir und meinen beiden Buchbabys geschossen. Ihm gefällt Foto Nr. 2 besser, mir Foto Nr. 1. Also präsentiere ich euch beide. ( : D )

Foto 1:

Foto 2:

Ein kleiner Einblick in das “Innenleben” von Band 2:

Hier nochmal die Klappentexte für Teil 1 und Teil 2.
(Das Ebook für Teil 3 erscheint voraussichtlich Ende Mai. Das zugehörige Print hoffentlich bald darauf.)

💛🍁💛 Klappentext Band 1:

Herbst 1990: Kurz vor ihrem achtzehnten Geburtstag verliebt sich Ava Hals über Kopf in den charismatischen Jon. Doch er ist nicht nur fünfzehn Jahre älter, sondern außerdem ihr Deutschlehrer.  

Ein zermürbendes Wechselspiel zwischen Hoffen und Bangen, Nähe und Distanz, Integrität und Immoralität beginnt.  Schließlich sucht sich diese unmögliche Liebe ihren Weg, doch es dauert nicht lange, bis ihr die ungünstigen Umstände zum Verhängnis werden.  

💙🌊💙 Klappentext Band 2:

Zwölf Jahre sind seit Jons und Avas letzter Begegnung vergangen. Sowohl das Privat- als auch das Berufsleben der knapp Dreißigjährigen sind von Zweckmäßigkeit und Resignation geprägt.  

Dank Ralf, der mittlerweile in Hamburg lebt und dort auf seinen Facharzttitel hinarbeitet, kreuzen sich Jons und Avas Wege erneut.Wie sich herausstellt, lodert das Feuer zwischen ihnen noch immer hell und kräftig. Doch Jon ist verheiratet und Vater eines achtjährigen Sohnes.   

Dass Ava mittlerweile auch ihren alten Freund Ralf in neuem Licht sieht, macht ihr Gefühlschaos perfekt. Plötzlich steht sie zwischen zwei Männern. Beide sind vergeben. Und beide schicken Ava auf eine emotionale Achterbahnfahrt. Berauschende Höhenflüge gehen Hand in Hand mit schmerzhaften Abstürzen. Und in den Schluchten lauert der Tod.  

Kleiner Schnipselreigen zu Band 2:

Der Stress hatte ihn schmal werden lassen und die dunklen Augen stachen wie glühende Kohlen aus dem markanten Gesicht hervor. Mit seinem Drei- oder wohl eher Fünftagegebart, den vorzeitig ergrauten Schläfen und dem zerzausten Deckhaar, das ihm keck in die Stirn fiel, wirkte er wie eine etwas jüngere Ausgabe von Billy Bob Thornton. Nur ohne Tattoos. Wobei. Woher wollte sie denn wissen, was sich unter dem weißen Kittel verbarg?

Wie lange hatten sie sich nicht gesehen? Es kam ihr länger vor als ein Jahr.War das überhaupt noch ‘ihr’ Ralf? Bei dem Gedanken an ihr letztes gemeinsames Telefonat wurde ihr seltsam zumute.

“Oh Mann, Ralf. Du siehst total beschissen aus.” Sie ließ sich auf einen der Besucherhocker fallen. “Beschissen heiß. Würde mich nicht wundern, wenn dir die Patientinnen reihenweise ohnmächtig vom Stuhl kippen.”

💙🌊💙

Sie belöge sich selbst, würde sie ihre Freude darüber verleugnen, dass auch Jon sie noch immer begehrte. Vielleicht konnte ihr dieses Wissen sogar schon reichen.

Andererseits fragte sie sich, ob ihr widerspenstiges Zaudern und seine vordergründige Zurückhaltung nicht einfach nur Variationen waren. Jenes uralten Spiels zwischen Mann und Frau, dessen Ausgang sich schon abgezeichnet hatte, als sie sich vorhin in die Arme gefallen waren.

💙🌊💙

Da war es. Freund und Feind zugleich. Das Meer.

Es präsentierte sich blaugrau und ungestüm an diesem Tag.

Mannshohe Wellen brachen schäumend kurz vor dem Ufer und die Gischt spritzte fast bis zu Ava hinüber, obwohl sie noch ein gutes Stück vom Wasser entfernt war.

Angesichts dieser brodelnden, rauen Kraft, die an der Insel nagte, war es kein Wunder, dass diese weiter schrumpfte. Auch wenn bereits seit Jahrzehnten alles getan wurde, um den Landabbrüchen entgegenzuwirken.

💙🌊💙

Hätte dieses verfickte Handy nicht geklingelt, wären auch das Boot und das Meer ihr nicht zu nahegekommen. Sie stünde noch immer neben den beiden Männern. Und ihr wäre sicher etwas Schönes eingefallen, um jene belanglose Diskussion zu beenden.

Im Traum war schließlich alles möglich – und alles erlaubt, nicht wahr?

Im dämmrigen Zwielicht an der Pforte zum Erwachen waren moralische Aspekte nicht einmal zweitrangig.

Wärme flutete ihren Bauch, doch diese verflüchtigte sich schnell, als die quäkende Stimme am anderen Ende der Leitung es endlich geschafft hatte, in ihr Bewusstsein vorzudringen.

💙🌊💙

Ein Teil von Ava, der unbestechlicher und auch abgeklärter war als der vom Glück beschwipste Rest, löste sich von ihrem Körper.

Und dieses »Etwas« schwebte plötzlich über ihr.

Beobachtete sie.

Sie und Jon.

Wie sie dort eng umschlungen am Strand standen und einander Halt gaben, während sie sich zugleich gegenseitig den Boden unter den Füßen wegzogen.

💙🌊💙

Nachts glich die Speicherstadt einem verzauberten Ort aus einem Märchen. Ava und Ralf standen auf einer der vielen Brücken, welche die Fleete zwischen den hell erleuchteten Häusern überspannten.

Ava lehnte sich über das kunstvoll gestaltete, mit reichlich Ornamenten verzierte Geländer und sah auf das schwarzblaue Wasser hinab. Es erinnerte sie an flüssigen Samt und in diesem Licht schien es nicht von dieser Welt.

Sie fragte sich unwillkürlich, was sich unter jenen, mit den Augen nicht zu durchdringenden Spiegeln, verbarg.

💙🌊💙

“Spürst du das auch?”, fragte Silke leise.

Wie selbstverständlich war sie zum ‘Du’ übergegangen und Ava wunderte sich, dass sich diese vertrauliche Anrede so richtig anfühlte. Vor allem in Anbetracht dessen, wen sie da vor sich hatte.

“Hier berühren sich Gegenwart und Vergangenheit. Und es ist, als befinde sich hier eine verborgene Pforte. Zu einer schönen Version des Jenseits, die viel besser ist als unsere Welt hier. Deshalb mag ich diesen Ort wohl auch so sehr.”

Jons Frau wandte ihre Augen von Ava ab und fixierte stattdessen eine Stelle am Ende der Terrasse, an der die Blätter einen besonders wilden Reigen tanzten. Sie wirkte gleichermaßen verzückt wie entrückt.

Inzwischen waren sie an einem kleinen, versteckten Weiher angelangt. Als sie ihn erblickte, wunderte sich Ava im ersten Moment darüber, dass es auf diesem Gelände überhaupt einen Teich gab. Allerdings war der wohl viel zu flach und morastig, als dass sich darin jemand wirklich hätte ersäufen können oder wollen.

Auf der Wasseroberfläche trieben einige Seerosenblätter. Die meisten davon waren bereits verwelkt. Aber hie und da waren auch ein paar grasgrüne Flecken in dem rostbraunen Blätterteppich auszumachen.

Da Silke noch immer nichts sagte, warf Ava ihr einen flüchtigen Seitenblick zu und erstarrte. Einzelne Tränen, schimmernd wie kleine, kostbare Perlen, bahnten sich ihren Weg über Silkes blasse Wangen. Mehr denn je glich sie einem ätherischen Wesen. Nicht von dieser Welt eben.

Zögernd strich Ava ihr über den Arm.

Ebookveröffentlichung “Zartherbe Liebe: Im Dreierlooping”

Tja, tut mir leid, dass ich euch schon wieder mit meinem Roman behellige. ; ) Aber wer sich davon genervt oder gestört fühlt, sei herzlich dazu eingeladen, diesen Beitrag einfach zu ignorieren.

Die einen beschäftigen sich mit ihrem Look, ihrer Ernährung oder Netflix, andere mit ihren Arbeitskollegen, ihrem Sixpack (Bauch oder Bier), Technikkram oder Gartenarbeit. Meine Wenigkeit beschäftigt sich halt aktuell mit Lesen, Schreiben, Gitarrespielen, (Nicht-)Schlafen und mit meiner Familie.

Die einen genießen die Stille, den sozialen Rückzug. Die anderen vermissen es schmerzlich, um die Häuser zu ziehen, Freunde, Verwandte und Veranstaltungen zu besuchen oder sich in ihrer Stammkneipe die Kante zu geben. 

Den einen rennt die Zeit immer noch zu schnell oder gar davon, während andere gegen quälende Langeweile ankämpfen oder sich einfach treiben lassen. 

Die einen schöpfen aus innerem Reichtum. Andere nicht.

Im Grunde kann man jeden persönlichen Blog als nicht profund genug, als ich-bezogen und als überflüssig deklarieren.

So gewiss auch meinen. Aber es ist MEINE Webseite und daher schreibe ich hier eiskalt über Dinge, Aktivitäten, Gedanken und Gefühle, die MIR wichtig sind.

Es muss sich auch niemand dazu genötigt fühlen, meinen Roman zu lesen. Zum Glück gibt es genug Menschen, die sich das aus völlig freien Stücken antun.

Also lest es oder lasst es. : ) 

Meine Veröffentlichungsinfos sind nicht als Betteln um Aufmerksamkeit zu verstehen. Sie sind für jene gedacht, die bereits sehnsüchtig auf die Fortsetzung warten. 

Der zweite Band ist nun als Ebook auf Amazon verfügbar. Diesmal habe ich mich gegen einen reduzierten Einführungspreis entschieden. 2,99 EUR halte ich bei 570 Buchseiten nicht für zu teuer. Wer sich für das Geld lieber einen Kaffee, eine Zeitung oder einen neuen Nagellack kauft, dem sei auch das vergönnt. Da ich den Cut zwischen Band 2 und 3 anders gesetzt habe als ursprünglich geplant, sind nun alle drei Teile vom Umfang her recht ausgewogen.

Hier nochmal der Klappentext in angenehmerer Schriftgröße:

🌊💙🌊

Zwölf Jahre sind seit Jons und Avas letzter Begegnung vergangen.

Sowohl das Privat- als auch das Berufsleben der knapp Dreißigjährigen sind von Zweckmäßigkeit und Resignation geprägt.

Dank Ralf, der mittlerweile in Hamburg lebt und dort auf seinen Facharzttitel hinarbeitet, kreuzen sich Jons und Avas Wege erneut.

Wie sich herausstellt, lodert das Feuer zwischen ihnen noch immer hell und kräftig. Doch Jon ist verheiratet und Vater eines achtjährigen Sohnes.

Dass Ava mittlerweile auch ihren alten Freund Ralf in neuem Licht sieht, macht ihr Gefühlschaos perfekt.

Plötzlich steht sie zwischen zwei Männern. Beide sind vergeben. Und beide schicken Ava auf eine emotionale Achterbahnfahrt.

Berauschende Höhenflüge gehen Hand in Hand mit schmerzhaften Abstürzen. Und in den Schluchten lauert der Tod.

🌊💙🌊

Das Print wird voraussichtlich in zwei bis drei Wochen folgen. 

Da für den ersten Teil in Kürze eine Leserunde auf Lovelybooks startet und die Anzahl der Bewerber die der zu verlosenden Buchexemplare bei Weitem übersteigt, werde ich aber mit Beginn der Leserunde das Ebook auf Amazon einige Tage kostenlos anbieten. Auf Lovelybooks darf ich das Ebook aufgrund rechtlicher Beschränkungen seitens Amazon nicht als Gewinn offerieren. Deshalb schlage ich diesen Weg ein.

Der Starttermin der Leserunde und damit auch der “Kostenlos-Aktion” hängt davon ab, wann der letzte Gewinner sein Buch hat. Daher kann ich an dieser Stelle kein Datum nennen. Aber es lohnt sich, die Augen offenzuhalten, falls ihr den ersten Band noch nicht gelesen habt und ihn gerne lesen WOLLT.

Apropos “Augen offenhalten”: Obwohl mein Roman ein zweifaches Korrektorat durchlaufen hat, er durch unzählige virtuelle Hände gegangen ist und auch ich selbst die Geschichte wieder und wieder überprüft habe, fallen mir im Nachhinein trotzdem noch kleine Fehler auf, für die ich mich natürlich in den Hintern beißen könnte. Hier kommt mir die eigentlich erstaunliche Fähigkeit des Gehirns, Worte richtig zu lesen, obwohl sie faktisch falsch dastehen, in die Quere.

Scheut euch nicht, mich auf etwaige Stellen aufmerksam zu machen. Ich bin dankbar für solche Korrekturhinweise. Beim Ebook pflege ich sie umgehend ein, beim Print im Zuge der nächsten Auflage.

Ich sehe dieses Stolpern über eigene Fehler auch als heilsame Kur gegen meinen vermaledeiten Perfektionismus an. Inzwischen gehe ich mit solchen Fauxpas zwar noch nicht gelassen um, aber sie katapultieren mich auch nicht mehr an den Rande eines Herzinfarkts. Es sei denn, es fehlen plötzlich 12 Buchseiten. Das hat mich zugegebenermaßen schon extrem aufgewühlt. Zum Glück ein Einzelfall, wie gesagt.

PS: Eintrag ist mal wieder eh nicht im Reader. WordPress hat da mitgedacht und das Ignorieren leicht gemacht. 😄👌

In der Sauna (Zartherbe Liebe – im Dreierlooping)

Status Quo in Sachen Buchsatz (S. 264 in ZHL Band 2):

***

Aus der Grotte drang gedämpftes Lachen zu ihr hinüber und auch im Whirlpool saß ein Paar mittleren Alters. So ganz allein war sie also nicht, aber im Vergleich zu den Thermen, die sie sonst besuchte, machte diese Saunalandschaft hier einen regelrecht ausgestorbenen Eindruck.

Als sie die Tür zur finnischen Blocksauna öffnete, war sie dennoch nicht begeistert darüber, dass da schon jemand auf der Bank saß und sie anzüglich angrinste.

»Nur immer hereinspaziert! Ich beiße nicht!«, begrüßte er sie prompt und musterte sie dabei unverhohlen. Der Kerl war vielleicht fünf Jahre älter als sie und befand sich offensichtlich im Aufreißermodus.

»Ich aber schon«, antwortete sie patzig, während sie die Sauna betrat und die Tür hinter sich schloss. Es kam gar nicht in die Tüte, dass sie feige die Flucht ergriff und sich von diesem Proleten vertreiben ließ.

Der Typ lachte nur, als hätte sie einen besonders guten Witz gemacht und Ava fragte sich nicht zum ersten Mal, woher manche Männer ihr Selbstbewusstsein nahmen. Aber vielleicht gab es tatsächlich Frauen, die total auf Koteletten, Steckerlbeine und Bierwampe abfuhren.

Sie kletterte auf die oberste Bank. Wenn er sie nun weiter anstieren wollte, würde er sich ganz schön den Hals verrenken müssen. Sie legte ihr Handtuch auf die Holzpaneele und wandte ihm demonstrativ den Rücken zu.

»Sind Sie beruflich oder zum Vergnügen hier?«, erdreistete sich der Kerl tatsächlich, das einseitige Gespräch fortzuführen.

Als sie nicht antwortete, sprach er einfach unverdrossen weiter:
»Ich bin gerade auf Dienstreise. Wissen Sie, als Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens stehe ich dauernd unter Strom und genieße es sehr, wenn ich hier mal zwischen zwei Terminen etwas ausspannen kann. Und dieses Hotel ist wirklich allererste Sahne. Ich bin schon Stammgast hier.«

Was für Ava bereits Grund genug war, nie wieder in dieser Unterkunft einzuchecken. Und dass der Typ einen auf dicke Hose machte, was in Anbetracht dessen, dass er keine anhatte, fast noch schlimmer war, stieß sie erst recht ab.

»Nichts für ungut, aber mir ist nicht so nach Reden zumute«, erwiderte sie brüsk. »Das kann ich noch genug, wenn mein Freund gleich auftaucht.«

Diese Ansage wirkte eigentlich immer und in ihrem Fall war das noch nicht einmal eine richtige Notlüge.

»Der Glückliche«, hörte sie den Mann murmeln und kurz flammte ein kleiner Funken Sympathie in ihr auf. Dass er nicht eingeschnappt war, sprach für ihn. Schmierig hin oder her. Sie schloss die Augen und versuchte, den Typen auszublenden und sich zu entspannen. Die nächsten fünf Minuten ließ er sie auch tatsächlich in Ruhe und sammelte damit weitere Pluspunkte.

Als er sich dann irgendwann erhob und sich mit einem leisen »Ciao« verabschiedete, konnte sich Ava sogar dazu überwinden, ihm ein kleines Lächeln und ein »Tschüss« zu schenken.

Kurz darauf klappte schon wieder die Saunatür. Sie musste ihren vorherigen Eindruck wohl revidieren. Hier ging es ja bald zu wie in einem Bienenstock.

»Als aus dieser Hütte gerade ein Typ mit glasigen Augen und verklärtem Blick herausgetorkelt ist, wusste ich, dass du hier drin sein musst«, hörte sie eine vertraute Stimme.

***

Der letzte Satz ist übrigens nicht erfunden. Ich hoffe, derjenige, der ihn einst äußerste, verklagt mich nicht dafür, dass ich ihn geklaut habe. Also, den Satz mein ich. Aber mir hat dieses indirekte Kompliment damals sehr gefallen und daher habe ich es für würdig erachtet, in meinem Roman verewigt zu werden.

Blaue Stunde (Zartherbe Liebe – im Dreierlooping)

Einer spontanen Eingebung folgend belästige ich euch jetzt mit der Textstelle aus ZHL Band 2 (- die Abkürzung hat auch etwas für sich, nicht wahr? ; ) -), für die ich soeben den Buchsatz gemacht habe:

“…

Ava dachte daran, wie oft und wie sehr sie sich in den vergangenen dreißig Stunden zu Ralf hingezogen gefühlt hatte, und schwieg. Sie wurde selbst nicht schlau aus ihren verworrenen Emotionen. Wie also könnte sie diese Jon verständlich nahebringen?

Dem Mann, den sie liebte.

Dem einzigen Mann, den sie liebte?

Was bezweckte Jon mit seinen bohrenden Fragen? Wollte er etwa, dass sie sich von ihm ab- und stattdessen Ralf zuwandte? Oder keinem von ihnen? Oder ihnen beiden?

Vielleicht aber ging es ihm nur um das Grundsätzliche? Darum, ihr zu beweisen, dass sie zwar von Monogamie faselte, dabei aber selbst insgeheim ihr Herz an zwei Männer verschenkt hatte? Und falls er das tatsächlich dachte – hatte er dann recht damit? Doch ganz gleich, wie sie es auch drehte und wendete: Es würde auf ein Spiel hinauslaufen, bei dem es nur Verlierer gab.

Sie starrte ihn hilflos an. Der sphinxhafte Ausdruck in seinem attraktiven Gesicht machte sie schier wahnsinnig. Und sein stechender Blick ging ihr durch und durch. Auf den Tag, an dem er seine Anziehungskraft für sie verlor, konnte sie lange warten. Sie würde ihn auch mit achtzig noch zum Niederknien finden.

Und gleich, wie viele Jahre sie trennten: Irgendwann wäre sie es, die einer verschrumpelten Apfelsine glich, während er, mit dem es Natur und Zeit so außerordentlich gut meinten, nach wie vor reihenweise Frauenherzen brach.

Ihre Augen glitten an ihm hinunter, über die Muscheln zu ihren Füßen und dann wieder auf das Meer hinaus. Sie ließ sich von den Wellen tragen. Bis zu dem goldenen Streifen am Horizont und dem leuchtenden Himmel darüber.

»Die magische, blaue Stunde ist angebrochen«, sagte sie. »Diese Farbe … ultramarin …«

»… über das Meer«, ergänzte er. »Wie passend, nicht wahr? Und was für ein gigantischer Anblick.«

Jon trat neben sie. Diesmal scherte er sich nicht um Sicherheitsabstände. Ihre Ärmel berührten sich und die intensive Wärme, die er ausstrahlte, griff direkt auf sie über. Und kurz war Ava einfach nur dankbar dafür, dass sie diesen einzigartigen Moment miteinander teilen konnten.

Doch dann sprangen ihre Gedanken schon wieder im Zickzackkurs. Zwölf Jahre lang hatte sie sich mit jeder Faser ihres Herzens nach ihm gesehnt.

Und nun standen sie hier. Am Meer. Allein. Und hatten nichts Besseres zu tun, als sich in einem undurchsichtigen Labyrinth aus Gedanken, Emotionen, Erfahrungen und Erwartungen zu verstricken. Kostbare gemeinsame Zeit, die sie einfach verschwendeten. Andererseits – wie sollten sie diese Stunden auch besser nutzen? Erfüllender gestalten?

Dass sie in diesem Augenblick das Gefühl hatte, mit ihm zusammen auf einem anderen Planeten gestrandet zu sein, änderte nichts daran, dass er verheiratet war. Und Ava war keine von den Frauen, auf die ein Tabubruch dieses Kalibers einen besonderen Reiz ausübte. Das schlechte Gewissen würde zu jedem Zeitpunkt über den Genuss triumphieren. Dessen war sie sich gewiss.

Dennoch war da diese bittere Süße, die in ihren Adern pulsierte. Und irgendwo, in den archaischen Regionen ihres Hirns, wo die Moral keinen Zutritt hatte, glomm ein Funke. Und der hatte inzwischen die Zündschnur gefunden.

Noch bevor das Gedankenkarussell ihren Schädel platzen ließ, würde es eine andere, weitaus mächtigere Explosion geben. Sie verspürte plötzlich eine Art Fluchtinstinkt, obgleich es im Grunde völlig gaga war, vor sich selbst flüchten zu wollen.

Hektisch ließ sie ihren Blick umherschweifen. Hier waren nur wenige Leute unterwegs. Und ein paar davon befanden sich im Wasser. Nackt.

Inzwischen hatten sie einen Strandabschnitt erreicht, an dem man ungehemmt der Freikörperkultur frönen durfte. Wollte sie das Meer morgen wirklich verlassen, ohne es nicht wenigstens einmal am eigenen Leib gespürt zu haben?

Und jetzt, am Abend, wo das Wasser zumindest etwas Sonne getankt hatte, war es sicher nicht ganz so kalt wie bei Tagesanbruch. Den unerfreulichen Gedanken an den Wind, der an ihr zerrte und der sie auch anschließend in Empfang nehmen und sich auf der nassen Haut eisig anfühlen würde, schob sie beiseite. Bevor sie es sich anders überlegen konnte, entledigte sie sich rasch ihrer Klamotten.

»Was hast du vor?« Jon beobachtete ihren Striptease ebenso entgeistert wie fasziniert und Ava fragte sich, ob sie mit ihrer spontanen Aktion nicht das Gegenteil von dem bewirkte, was sie vorhatte.

»Wonach sieht es denn aus?« Die letzten Hüllen fielen. Während sie aus ihrem Slip stieg, würdigte sie Jon keines weiteren Blickes mehr, sondern wandte sich bereits dem Meer zu. »Ich gehe jetzt baden.«

…”

Selbstvermarktung …

… ist für mich ohnehin eine harte Nummer. In Zeiten von Corona, in denen die Menschen sicher andere Probleme haben, als den Liebesroman einer unbekannten Newcomerin zu lesen, fühle ich mich allerdings gleich nochmal doppelt so lächerlich, wenn ich arglos lächelnd mit meiner Schmonzette um die Ecke biege.

Die Autorin Mary W. Luca herself : )

Die letzten Tage habe ich non stop in diversen Gefühlswechselbädern verbracht. Von “Ey, das könnte ja tatsächlich etwas werden” bis hin zu “Scheiße, ich hab null Chancen am echten Buchmarkt. Wie konnte ich mir bloß einbilden, ich hätte welche?” und “Ärzte sind jetzt wichtig, Wissenschaftlicher, sozial engagierte Menschen und vielleicht auch Journalisten, die wirklich zur Aufklärung beitragen. Aber ich? Was will denn ich jetzt eigentlich mit meinem Liebesroman in dieser makabren Szenerie?”

Wie gesagt kommt erschwerend hinzu, dass der erste Teil des Romans in der Jugend der Hauptprotagonistin spielt. Und obwohl Ava aufgrund eines Traumas in der Vergangenheit und ihrer misanthropischen Grundmentalität vielleicht nicht die typische Achtzehnjährige ist, kann sie natürlich noch nicht auf die Lebenserfahrung einer gestandenen Frau zurückblicken. Sie ist ein junges, unausgereiftes Mädchen mit bisweilen sicherlich noch sehr naiven und romantisierten Anschauungen. Und da ausschließlich aus ihrer Sicht erzählt wird, liest sich dieser erste Teil natürlich auch eher wie ein Jugendroman und nicht wie ein mit komplexen und differenzierten Gedanken-Exkursionen gespicktes Werk eines reflektierten Menschen im mittleren Alter. Trotzdem ist der Roman im Ganzen alles andere als ein Jugendroman. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung der Protagonisten und es wäre zum einen langweilig und zum anderen unrealistisch, wenn die Charaktere gleich von Anfang an mit allen Wassern gewaschen wären. Außerdem ist es eben eine Liebesgeschichte und kein Sci-Fi-Thriller. Da ich mich selbst normalerweise ebenfalls in anderen Gefilden als den romantischen bewege – sowohl lesender- als auch schreibenderweise – kann ich absolut nachvollziehen, wenn die Story nicht für jeden etwas ist. Aber gerade dieser Aspekt, dass ich hier mit einem anderen Genre als den mir angestammten fremdgehe, nährt auch meine Unsicherheit und die Angst, zu enttäuschen.

Zumindest jene Menschen, die mein Treiben nicht bereits über nun mehrere Jahre hinweg auf Wattpad verfolgt haben. Der Rückhalt der Leute dort stärkt mich echt enorm. Ich werde nicht müde, das immer wieder betonen und jedem Schreiberling, der wissen möchte, ob seine Geschichten überhaupt Anklang und Leser finden, kann ich eine solche Schreib- und Leseplattform nur ans Herz legen. Auch wenn man seine Werke dort kostenlos zur Verfügung stellt, erhält man eine Bezahlung, die mehr wert ist als die paar Kröten, die man dadurch vielleicht verloren hat: Konstruktives Feedback von echten Lesern, die sich irgendwann auch zu einer treuen, motivierenden Fangemeinde versammeln, welche einem immer wieder demonstriert, warum man das alles überhaupt macht.

Dennoch haben und hatten meine Selbstzweifel erneut Hochkonjunktur und Amazon macht es einem mit all den Steinen, die es einem unbekannten Selfpublisher in den Weg legt, auch nicht gerade leicht. Die Sichtbarkeit ist ohne bezahlte Werbung echt unter aller Kanone und nun, da alle Leute, die im Vorfeld via Mundpropaganda vor Ort und über die sozialen Medien informiert waren und den Roman noch nicht digital gelesen hatten, ihn inzwischen als Ebook gekauft haben, brechen die Zahlen natürlich auch sofort ein.

Ein weiterer Punkt scheint die Rezensionsthematik zu sein: Offenbar prüft Amazon hier schon sehr penibel und selektiert wohl teils auch knallhart. Was ja einerseits gut ist, aber andererseits wundert es mich, dass trotzdem so viel Schrott durchgeht und eine ehrliche Haut wie ich, die sich niemals Fakerezensionen kaufen und/oder erhalten wollen würde, derart kritisch beäugt wird. Vorgestern wollte eine Freundin, die den Roman bereits zuvor vollständig gelesen hat, eine Rezension einstellen und hat sich zu diesem Zweck das Buch auch extra nochmal gekauft, obwohl Unlimited-Nutzerin ist. Doch Unlimited Leser dürfen offenbar nicht rezensieren. Das wusste ich auch noch nicht und ich kann jetzt nicht behaupten, dass ich diesen Umstand gutheiße, auch wenn ich die Beweggründe – wie z.B. die Unterbindung von “Rezi-Tauschgeschäften” – verstehen kann. Aber ich hab mein Buch ja u.a. auf Unlimited angemeldet, um neue Lesermeinungen zu bekommen. Naja, sei`s drum. Jedenfalls hängt die Rezension der Freundin immer noch in der Pipeline. Hoffentlich nicht, weil sie eine Freundin ist. Ich kenne ihre Rezension noch nicht, aber ich bin mir sicher, dass es eine sehr fundierte ist. Die Freundin ist Vielleserin und außerdem “nicht auf der Brennsuppn dahergschwumma”. Und gerade ihre Ehrlichkeit schätze ich da sehr. Gut, vorhin hat sie mir geschrieben, dass sie das Wort “Erotik” in ihrer Rezi verwendet hat und das der springende Punkt sein könnte. Wir werden sehen.

An dieser Stelle auf jeden Fall vielen Dank an den unbekannten Rezensenten/ die unbekannte Rezensentin, die mir den heutigen Morgen versüßt hat! Wenn ich mir da die Kommentarhistorie ansehe, handelt es sich schon um jemanden, der teils nicht zimperlich ist mit seinen Bewertungen. Umso mehr freuen mich jetzt natürlich die fünf Sterne!

Beim ersten Rezensenten habe ich mich ja bereits persönlich bedankt. 🙂

Jede Rückmeldung ist Gold wert und ich feiere sie gebührend. Das dürft ihr mir glauben!

Inzwischen ist auch das Taschenbuch auf Amazon erhältlich. Leider lässt es sich ad dato noch nicht mit dem Ebook verknüpfen und der Amazon Support möchte diesbezüglich erst frühestens nach 72h von ungeduldigen Autoren belästigt werden. Also muss ich noch warten und ihr dürft euch einstweilen wundern, warum die digitale und die gedruckte Ausgabe nun unabhängig voneinander dort herumgeistern. 😉

Bei Hugendubel, Thalia, buecher.de, Rupprecht und Meyersche.de etc. ist das Buch auch schon gelistet.

Die ISBN lautet 9783752899009. Falls ihr das Buch andernorts, also z.B. beim lokalen Buchhändler eures Vertrauens bestellen wollt.

***

Solltet ihr euch tatsächlich ein mit meiner unsäglichen Sauklaue signiertes Exemplar wünschen, bitte ich euch darum, mir an info@federfarbenfee.de bis 19.03. eine Email mit der Anschrift zu schicken, an die ihr das Buch geliefert haben wollt.

Das Anonymitätsproblem auf meiner Seite habe ich nun dahingehend gelöst, dass ich die Büchersendungen nicht mit meinem Absender versehen werde, auch wenn da natürlich die Gefahr besteht, dass das Päckchen irgendwo im Nirgendwo landet.

Die Bezahlung werde ich über Paypal abwickeln. Da kann ich euch eine Zahlungsaufforderung via Email schicken. (Ihr müsst dafür selbst kein Paypal-Mitglied sein.) Sobald das Geld bei mir eingegangen ist, werde ich das Buch signieren und an euch versenden.

Ihr müsst euch allerdings dessen bewusst sein, dass dieser “Spaß” etwas teurer wird, als wenn ihr das Buch über einen der regulären Kanäle bestellt, wo es EUR 13,99 kostet.

Und zwar sind es EUR 16,50, die ihr da berappen müsst.

(Buchpreis EUR 13,99 plus Versand- und Unkosten in Höhe von EUR 2,51. Ich selbst bezahle für das Buch bei meinen Bestellungen nahezu den regulären Preis. Daher muss ich diese zusätzlichen Kosten leider oben drauf schlagen.)

So, nun wisst ihr Bescheid. 🙂 Also nehmt das mit dem signierten Exemplar wirklich nur in Angriff, wenn ihr das wirklich, wirklich selbst wollt. Mir zuliebe müsst ihr das nicht machen. Ich verdiene damit eher weniger als mehr, aber natürlich möchte ich euch da gerne entgegenkommen und ich hoffe, dies ist nun eine für alle Beteiligten adäquate Lösung.

Ebook ist verfügbar und Freigabe für die Printausgabe ist erteilt. :)

Bei unserem gestrigen Frühlingsspaziergang, den wir nicht nur in Begleitung unserer Töchter, sondern auch zusammen mit unserer neuen Kamera unternommen haben, ist uns wieder einmal mehr aufgefallen, wie sehr Kinder auf Details achten, die wir Erwachsenen im Vorübergehen oft gar nicht wahrnehmen. Gemeinsam haben wir Ausschau nach geeigneten Motiven für Probeschüsse gehalten und ich muss sagen: Es war einer unserer spannendsten Spaziergänge überhaupt. Die Kamera wird jetzt auf jeden Fall öfter mit von der Partie sein.

Apropos “Probeschuss”: Am vergangenen Freitag ist der Probedruck für den ersten Band angekommen. Und ich bin wirklich absolut glücklich damit. Papier und Druck sind noch um einiges hochwertiger, als ich es mir in meinen kühnsten Träumen ausgemalt habe. Und auch die Illustrationen auf und im Buch kommen wunderbar zur Geltung.

In diesem Video könnt ihr euch selbst ein Bild machen:

Das Buch ist ein richtiger Oschi und um einiges dicker, als ich bei 460 Seiten angenommen hatte. Mit dem zweiten Band, der an die 700 Seiten umfasst (Buchsatz ist da noch nicht gemacht), kann man wahrscheinlich jemanden erschlagen. : D Der dritte Band wird dann allerdings wieder das Kaliber vom ersten haben.

Ich hab immer nicht ganz nachvollziehen können, warum Autoren gar so aus dem Häuschen sind, wenn sie ihr eigenes Buch zum ersten Mal in Händen halten, aber jetzt kann ich es! Gerade das reale Buch macht das Ganze erst recht surreal! Es anzufassen, die Seiten umzublättern und das Gewicht zu spüren …

Nicht ganz das gleiche Gefühl, wie das, als ich meine Töchter auf die Welt gebracht und zum ersten Mal im Arm gehalten habe, aber verdammt nahe dran! Selbst als ich mein Examen in der Tasche hatte, war ich nicht so glücklich wie jetzt gerade, in diesem Moment!

Und ausnahmsweise bin ich echt stolz auf mich, denn bis auf das Korrektorat habe ich tatsächlich alles selbst gemacht: Cover, Buchsatz und Illustration. Und die Geschichte natürlich auch. : D Wisst Ihr ja. 

Da BoD echt ultraschnell war und ich umgehend die Freigabe erteilt habe, gehe ich davon aus, dass das Print wahrscheinlich schon in wenigen Tagen verfügbar sein wird. Eventuell bereits Ende dieser Woche. Lassen wir uns überraschen!

Nachdem mich jetzt ein ganzer Schwung von Anfragen bzgl. eines signierten Exemplars erreicht haben, habe ich mir da inzwischen eine adäquate Lösung einfallen lassen. Mehr dazu, sobald die gedruckte Ausgabe erhältlich ist.

Bitte entschuldigt, dass ich euch momentan non stop mit Werbung zuspamme, aber ich schätze, als Neuling auf Amazon Kindle wird das eine zähe Kiste in Sachen Sichtbarkeit und daher wollte ich auch an dieser Stelle nochmal “dezent” darauf hinweisen, dass das Ebook nun exklusiv bei Amazon draußen ist. Ich würde mich natürlich irre freuen, wenn der ein oder andere ebook-affine Liebesromanleser unter euch da mal vorbeischaut.

Wer bereit ist, einen Blick hinter die klischeehaftete Fassade zu werfen, wird feststellen, dass es diese bittersüße Liebesgeschichte in sich hat. Sie mag vielleicht als Seifenoper beginnen, entwickelt sich aber zu einem tiefgründigen, auch psychologisch durchaus reizvollen, emotions- und spannungsgeladenen Roman. Zwar wird dieser sein Potential erst in den Folgeteilen vollends entfalten, aber ich denke, dass auch dieser erste Band unterhaltsam zu lesen ist und ohne dieses Fundament wird man sich schwer tun, alle Räume des darauf aufbauenden Hauses zu entdecken.

Falls ihr es wagt – viel zu verlieren habt ihr ja gerade nicht ;b – wünsche ich euch schon mal viel Spaß beim Lesen!

Ich könnte ja jetzt anführen, dass die aktuellen äußeren Umstände ohnehin eher zum Cocooning und damit auch zum Lesen verleiten, aber das wäre wohl politisch nicht so ganz korrekt. Daher vergesst das lieber gleich mal wieder. 😀

Übrigens ist das mein Pad auf dem Foto. Die Kindle-App funktioniert 1a! : )

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