Federfarbenfee

Von jung und angejahrt in Wort und Bild

Tag: Zuckersucht

Status Quo in Sachen Zuckerreduktion / Rezepttest “Zitronenkuchen ohne Zucker und Mehl”

Auf meinem Weg zur zuckerfreien Ernährung mache ich ja bekanntlich meist zwei Schritte vor und einen zurück. Hin und wieder kugele ich auch versehentlich einen Abhang hinunter, der sich urplötzlich und in gar tückischer Manier vor mir auftut. Der Wiederaufstieg gestaltet sich ein jedes Mal mühsam, aber grundsätzlich komme ich schon irgendwie vorwärts.

In den letzten Wochen wurden die Fortschritte jedoch sukzessive größer und die Rückschritte kleiner. Ich glaube, der entscheidende Faktor war da mein intensives Sportprogramm, an dem ich trotz Schlaflosigkeit weiterhin festhalte. Der Sport lässt mich nicht immer mehr, aber dafür effizienter schlafen. D.h., auch wenn ich nur 2-3 Stunden schlafe, ist mein Tiefschlafanteil mit Sport höher. Es sei denn, ich mache die Nächte durch, was momentan auch wieder viel zu oft vorkommt.

Leider werden mich also weder die zuckerreduzierte Kost noch der viele Sport von Insomnia kurieren. Auch wenn ich so sehr darauf gehofft habe.

Trotzdem profitieren meine Gesundheit und mein Wohlbefinden enorm von beidem und vor allem auch vom (Haushalts)zuckerentzug.

Viele belächeln mich dafür, dass ich um das süße Gift solch ein Trara mache, aber ein trockener Alkoholiker wird ja auch nicht belächelt, wenn er zu Wasser statt zu Prosecco greift.

Ich liebe guten Rotwein und genieße ihn sehr, aber nach spätestens 2 Gläsern hab ich genug. Da ist kein Drang in mir, die ganze Flasche zu leeren. Bei Schokolade sieht es ganz anders aus. Da reicht meist nicht einmal die 300g-Tafel. Und mit kompletter Abstinenz fahre ich echt am besten.

Noch bin ich zwar nicht auf und über dem Berg, aber ich merke nun doch endlich, wie mein Verlangen nach Zucker allmählich schwindet.

Trotzdem habe ich schon hin und wieder Lust auf süße Köstlichkeiten wie z.B. einen saftigen Zitronenkuchen. Und mein Mann ist da auch ein großer Fan von.

Also habe ich heute doch mal wieder einen Versuch in Sachen “zuckerfrei backen” unternommen. Obwohl ich mich schon als recht versierte Bäckerin bezeichnen würde, sind meine Experimente mit Erythrit, Xylit und Co. doch meist in die Hose gegangen. Auch wenn ich etwa Stevia schon gerne und oft zum Süßen von heißem Pfefferminztee u.ä. nutze.

Erytrith mag ich aber von der Konsistenz her nicht so und irgendwie hinterlässt es so ein seltsames Gefühl auf der Zunge und im Magen. Obwohl es geschmacklich gut ist.

Diesen Kuchen hier habe ich nach einem Rezept von Staupitopia Zuckerfrei (Link siehe unten) gebacken. Auch sie verwendet Erythrit, aber der Trick ist der, dass das Zeug vorher via Smoothiemaker oder Mixer in Pseudo-Puderzucker verwandelt wird. Stauben tut der wie ein echter. : D Und er sieht auch so aus.

Die Konsistenz wird dadurch tatsächlich enorm verbessert. Und der Kuchen, der abgesehen vom Zuckeraustauschstoff auf rein natürliche Zutaten setzt, schmeckt auch wirklich
vorzüglich. Mein bestes “Zuckerfrei-Backen”-Experiment ad dato.

Die gemahlenen Mandeln, die hier statt Mehl zum Einsatz kommen, harmonieren auch hervorragend mit den Zitronen.

Also, alles top. Bis auf das komische Gefühl, welches das Erythrit nach wie vor bei mir hinterlässt. Aber wenigstens hält mich das davon ab, den ganzen Kuchen auf einmal zu verputzen. 😉

Hier der Link zum Rezept:

Zitronenkuchen ohne Zucker und Mehl

Craving

Ich bin gerade am Gitarreüben. Da steckt mein Mann den Kopf durch die Tür:

“Du weißt schon, dass jetzt draußen die ganze Straße Hallelujah singt, oder?”

Er grinst von einem Ohr zum anderen und ich werfe mein Gitarren-Antirutschtuch nach ihm.

Zwar gesteht er mir sofort, dass er mal wieder zu scherzen beliebte, aber ich bin jetzt trotzdem total verunsichert. Zumal er mir schon Tags zuvor mitgeteilt hat, dass trotz  des Isolierbands, das ich am Fenster angebracht habe, “Zombie”, “Hymn” und “Morning has broken” im Hintergarten laut und deutlich zu vernehmen waren.

Vor Monaten haben wir das mal getestet. Da war draußen nichts zu hören. Also, entweder bin ich lauter geworden oder die Dämmung porös.

“Ach, Mensch”, antworte ich zerknirscht. “Jetzt trau ich mich überhaupt nicht mehr zu üben.”

Vor allem kann ich mich mit diesem Wissen im Hinterkopf kaum noch dazu überwinden, ein Stück hundertmal hintereinander zu spielen, bis es wirklich sitzt. Das will ich den Nachbarn, die via-à-vis auf dem Balkon chillen, wirklich nicht antun.

Heute mal im Gammellook. : D (Das ist ein T-Shirt von meinem Mann, das mir beim Waschen eingegangen ist. Pech für ihn, Glück für mich. : ))

Meine Kinder beweisen da wesentlich mehr Stilbewusstsein:

Ich mag Farben und schöne Bilder, aber an dem Buchdeckel von folgendem Ebook, das ich mir gestern gekauft habe, könnt ihr sehen, dass ich absolut kein Coverkäufer bin und dass ich auch vor höheren Preisen nicht zurückschrecke, sofern mich der Inhalt wirklich interessiert.

Mir ist das Gewese um die ganze Coverkiste sowieso suspekt. Und wie bei so vielen Menschen auch, gilt hier ebenfalls oft genug: Außen hui, innen pfui.

Dann doch lieber umgekehrt wie bei diesem Werk hier. Selten habe ich ein hässlicheres Cover gesehen. Und der Titel ist auch völlig behindert. Die Leseprobe war dafür recht ansprechend.

Mir geht es hierbei weniger um das Abnehmen als um die Einblicke in die Suchtmedizin und die dort angewandten Therapien. Dass ich zuckersüchtig und ein emotionaler Esser bin, dürfte ja inzwischen hinreichend bekannt sein.

Und ich bin immer wieder auf der Suche nach Methoden, mit denen ich meine alten Verhaltensmuster durchbrechen, die fehlgeschalteten Synapsen voneinander entkoppeln und mein Hirn umprogrammieren kann.

Nach wie vor kämpfe ich enorm gegen meinen Zuckerdrang. Es ist ein ewiges Auf und Ab und an guten Tagen ist es eher meiner Disziplin als einem erfolgreichen Entzug zu verdanken, dass ich “hart” geblieben bin.

Auch unabhängig vom Essen und vom Schlafen interessiert mich alles rund ums Hirn. Auch Themen wie die neurolinguistische Programmierung faszinieren mich. Mit letzterer habe ich mich schon als Jugendliche befasst, allerdings vor allem auf theoretischer Ebene. Hätte ich damals Nägel mit Köpfen gemacht, wäre ich jetzt wahrscheinlich schon wesentlich weiter.

Im Detail möchte ich euch damit an dieser Stelle nicht langweilen.

Das Buch liest sich unterhaltsam und gut verständlich. Allerdings kratzt es für meinen Geschmack bisher zu sehr an der Oberfläche. Da habe ich schon wesentlich fundiertere Bücher zu dieser Thematik gelesen. Aber ich stehe mit der Lektüre ja noch ziemlich am Anfang. Gerade geht es um emotionales und chemisches Craving. Das gute alte Dopamin hatte auch schon seinen Auftritt.

Projekt Zuckerfrei: Resümee Woche 3

Am ersten Tag habe ich den Teig probiert.

Am zweiten Tag habe ich mich der von den Kindern größtenteils verschmähten Blaubeermuffins angenommen. (Ich hatte anlässlich Ämmales Geburtstag zwei Sorten gebacken. Schokoladen- und Blaubeermuffins. Und letztere waren so saftig und köstlich, dass es einem Verbrechen gleichgekommen wäre, sie nicht zu essen.)

Am dritten Tag bin ich dann spät Abends, mit einer ziemlich üblen Nacht im Rücken, zur Süßigkeitenschublade gewandert und habe eine halbe 300g-Tafel Vollmilchschokolade geext. Geschmeckt hat sie mir aber nicht wirklich. Und der pappsüße Brei hinterließ ein seltsam mehliges Gefühl in meinem Mund und ein bleischweres auf meiner Seele.

Es nimmt wohl keinen Wunder, dass die darauffolgende Nacht auch nicht zu den wirklich guten zählte:

Ich habe sehr lange gebraucht, um überhaupt in den Tiefschlaf zu finden und dementsprechend gerädert war ich am nächsten Tag. Zwar sind drei Stunden Schlaf für meine Verhältnisse ja eigentlich gar nicht so schlecht, aber ich war bereits so verwöhnt von den vielen besseren Nächten zuvor, dass mir der Unterschied schon massiv auffiel.

Am vierten Tag habe ich dem Süßkram dann reumütig wieder Adieu gesagt, wobei der Abschied erneut schmerzlich war und von da an ward die Woche gerettet. Sowohl, was den Schlaf als auch was meine Stimmung anging.

Es ist wirklich erstaunlich, wie unmittelbar sich die die zuckerreduzierte Ernährung auf meine Schlafqualität auswirkt. Inzwischen kann ich nicht mehr an einen Zufall glauben.

Erschreckend hingegen finde ich das Ausmaß meiner Sucht. Sobald ich Zucker in hochkonzentrierter Form konsumiere, wird folgende Gedanken- und Aktivitätsspirale in Gang gesetzt, die schon sehr dem Verhalten eines schwer Drogenabhängigen ähnelt:

“Ach komm, ein bisschen schadet nicht. Das ist doch irgendwie auch total krank, den Zucker komplett zu vermeiden.”

Ich koste einen Löffel Teig.

“Mmmh, lecker. Und tut gar nicht weh. Eher gut. Irgendwie so wohlig und entspannend. Und das ist so süß – ich glaub, der eine Happen reicht mir sogar schon.”

Fünf Minuten später bin ich immer noch standhaft und fühle mich prächtig. Energiegeladen und trotzdem gechillt.

“Hey, vielleicht schaffe ich es ja doch noch, einen normalen Umgang mit dem Teufelszeug zu lernen. Ist im Grunde total simpel. Dieses Maß halten.”

Weitere zwanzig Minuten vergehen. Inzwischen lässt die Euphorie deutlich nach. Ich tigere unruhig durch die Gegend, respektive die Küche, weil ich ja immer noch Muffins im Akkord backe. Es gilt, eine Menge Mäuler zu stopfen. Und leider ist die Teigschüssel nach wie vor halb voll.

“Ach komm, ein bisschen noch. Nur ganz wenig.”

Tja, und das ist dann der Anfang vom Ende und ich bin erneut wieder komplett auf meinem Zuckertripp. Ab da bemessen sich die Portiönchen nicht mehr in Löffeln, sondern eher in Schaufeln.

Natürlich könnte ich es mir leichter machen, indem ich wirklich komplett auf kalten Entzug gehe, aber das packe ich einfach nicht. Und ich will auch nicht akribisch jedes verarbeitete Lebensmittel – wobei ich schon darauf achte, dass diese nicht in Massen meinen Speiseplan bevölkern, darauf untersuchen, ob vielleicht Spuren eines versteckten Zuckers enthalten sind.

Für meinen Schlaf genügt es im Grunde schon, wenn ich auf die Süßigkeiten und Gebäck verzichte. Zuckerhaltige Getränke mag ich eh nicht. Ebensowenig wie weißes Brot. Hab ich beides auch vorher schon nicht zu mir genommen.

Aber mir hilft bei Heißhungerattacken neben meiner Haferflockenmatsche u.a. ein Pott warmer, mit Stevia gesüßter Vanille- oder Schokoladenpudding. Zuckerersatzstoffe haben auf meinen Blutzuckerspiegel keine merklichen Auswirkungen, aber ich glaube, da reagiert jeder anders. Doch auch wenn der Pudding ohne Zusatz von Kristallzucker auskommt, enthält er dennoch Stärke. Einem fanatischen Zuckergegner käme sowas nie ins Haus.

Aktuell versuche ich mich außerdem, an 100% Schokoladen heranzustasten, die tatsächlich gar keinen zugesetzten Zucker und auch keinen künstlichen Zuckerersatz enthalten. 90% Kakaoanteil mundet schon mal gar nicht so übel. Wenn ich mir die Schokolade mit etwas Kaffee auf der Zunge zergehen lasse. Ich glaube, das wird noch. Und wie gesagt: Schokolade werde ich niemals abschwören können.

Als Kind habe ich übrigens nur Bitterschokolade gemocht. Mein Vater hatte riesige Pakte von der Bundeswehr gehortet. Die waren zwar nicht zuckerfrei, verfügten aber schon über einen relativ hohen Kakaoanteil. Damals schmeckte Vollmilchschokolade für mich nach gar nichts und ich war weder zuckersüchtig, noch übergewichtig. Eher im Gegenteil. Da sieht man mal wieder, wie sich Geschmacksknospen trainieren lassen.

Letzte Nacht wurde ich dafür, dass ich mich selbst wieder zügig aufgegleist habe, mit einer außergewöhnlich gut gefüllten Mütze Schlaf bedacht. Das Schlafmuster wirkt da sogar annähernd normal, wenn man sich die Abfolge der Schlafzyklen ansieht. Und stundenlang wach gelegen bin ich zwischen den einzelnen Phasen auch nicht.

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Projekt Zuckerfrei: Resümee Woche 2

Die zweite Woche meines “Zuckerfrei”-Experiments ist geschafft – Zeit für eine weitere Zwischenbilanz. Nach wie vor bin ich der Überzeugung, dass die Reduktion von raffiniertem Zucker eine wichtige Stellschraube in Sachen Insomnia ist, auch wenn mich die schlechten Nächte, die natürlich binnen dieses kurzen Zeitraums noch nicht ausgemerzt sind, regelmäßig daran zweifeln lassen. Glücklicherweise habe ich heute ein Schlafpolster von knapp fünf Stunden im Rücken, was für meine Verhältnisse doch recht ordentlich ist. Gestern, nach einer fast schlaflosen Nacht, wäre mein Wochenresümee wahrscheinlich weniger euphorisch ausgefallen. Da bin ich ganz ehrlich.

Wenn ich nicht oder kaum schlafe, ist die Zuckergier nach wie vor riesig und ich muss dann wirklich kämpfen, um nicht wie eine Heuschrecke über sämtliche Süßigkeitenvorräte herzufallen, die es vor allem dank M. noch immer en masse in unserem Haushalt gibt.

Wie bereits an anderer Stelle erwähnt, finde ich es wirklich äußerst zuvorkommend von ihm, dass er gerade dann, wenn ich dem Süßkram mal wieder abgeschworen habe, Tonnen davon herankarrt. Trotzdem darf ich meinen Anfall von geistiger Umnachtung, in dem ich am Samstag die Schlacht gegen das Zuckermonster verloren und M. eine halbe Packung Choco Crossies weggefressen habe, nicht ihm in die Schuhe schieben. Schließlich zwingt er mich nicht, sein süßes Schlaraffenland zu plündern.

Ebensowenig wie ich ihn zwinge, dass er sich meinem Selbstversuch anschließt. Ich hab ihn noch nicht mal gefragt, ob er mitmachen möchte. Denn M. ist jemand, der schon aus Prinzip immer das Gegenteil von dem macht, was man ihm vorschlägt. Wie gesagt liebe ich seine rebellische Ader – ist mir tausendmal lieber als so ein weichgespülter Ja-Sager, aber in dem Fall würde er sich damit ins eigene Fleisch schneiden und deshalb verfahre ich hier nach der bekannten Autorenweisheit für Arme: “Show, don`t tell!” Eventuell mag er ja doch irgendwann mitziehen, wenn er sieht, dass es mir mit weniger Zucker besser geht.

Für`s Erste bin ich schon mal froh, dass seine Boykottierungsversuche sich in Grenzen halten. Letztes Mal, als ich einen Zuckerentzug startete, überreichte er mir nach wenigen Tagen mit einem halb feierlichen, halb perfiden Lächeln eine 300g-Tafel Milka (böse Schleichwerbung) Noisette: “Schau mal, Schatz – ich habe dir deine Lieblingsschokolade mitgebracht.”

Tja, irgendwie hat das schon System, dass er meine diesbezüglichen Vorhaben regelmäßig unterwandert. ; ) Aber ich will mal nicht so sein: Er redet mir nicht drein und vertilgt auch meine zuckerfreien Mahlzeiten ohne zu meckern. Zumindest, solange Fleisch mit am Start ist. Wenn nicht, schwingt er eben selbst den Kochlöffel. Er kocht vorzüglich, womöglich sogar noch besser als ich. Was für meine Wenigkeit Freud und Leid zugleich bedeutet. Denn bei ihm rangiert ganz klar Genuss vor Gesundheit. Und wenn dann die köstlichen Düfte seiner kulinarischen Meisterwerke durch`s Haus strömen, muss ich mich schon arg zusammenreißen, um zu widerstehen. Das weiß er auch. Also sehe ich zu, dass es gar nicht erst soweit kommt. ; )

Latent genervt ist er aber schon davon, dass ich mich dem dolce Vita (,zumindest, was die essbare Seite davon anbelangt,) momentan so penetrant verweigere.

Dies demonstrieren mir so kleine Szenarien wie gestern Abend, als er an meiner Statt unser Eiliensche aufzieht, da ich mich seinen Trietzversuchen nicht mehr zugänglich zeige. Sie übt sich gerade in Silbentrennung. Außerdem hat sie uns in der vergangenen halben Stunde mindestens 100 Ja-oder-Nein-Fragen gestellt.

M.: “Ja-ah-ha!! Siehst du, das hat sogar drei Silben.”

Das Eiliensche erwidert: “Und Papa hat wie Kacka zwei Silben.”

(High Five, Tochter. ;.))

Zurück zu meinem Zuckerfrei-Projekt. Die Choco-Crossies-Vernichtungsaktion war zum Glück mein einziger Aussetzer. Und darauf bin ich sogar ein wenig stolz. Denn normalerweise agiere ich in solchen Fällen nach dem Motto: “Jetzt ist es eh schon wurscht.”

Aber ich will nicht lügen. Es ist schon hart. Für mich. Mein Verlangen nach Zucker kommt und geht. Bei mir ist es nicht so wie bei anderen, die nach ein paar Tagen kalten Entzugs mit dem Thema durch sind. Was sicher auch daran liegt, dass ich Zucker in erster Linie aus emotionalen Beweggründen heraus konsumiere. Insbesondere dann, wenn ich mich beruhigen möchte. Wobei das strenggenommen ein Widerspruch in sich ist, da ich dadurch ja gleichzeitig negativ aktiviert werde.

Teilweise kann ich dieses Bedürfnis mit dem Gitarrespielen auffangen. Unseren Nachbarn bluten wahrscheinlich schon die Ohren, so oft wie sie in den vergangenen Tagen mein Geschrammel haben anhören müssen. Manchmal frage ich mich echt, warum sich das mein “Insta-Umfeld” freiwillig antut.

Zumindest spiele ich inzwischen nicht mehr so oft Nachts, weil ich da ja jetzt tatsächlich ab und zu schlafe. Immerhin habe ich seit zwei Wochen keine Benzos (Schlaftabletten) angerührt und es gab in diesen 14 Tagen keine einzige Nacht, die ich komplett durchgemacht habe. Wenigstens ein bis zwei Stunden habe ich immer gepennt. Das ist schon wirklich ein enormer Fortschritt. Und an dieser Erkenntnis klammere ich mich fest, wenn mich mein zuckriger Schweinehund zu überwältigen droht.

Projekt Zuckerfrei: Resümee Woche 1

Tja, Asche über mein Haupt: Auch in meinem Instagramfeed sind nun – zwischen Buchvorstellungen, Romanzitaten, laienhaften Musikdarbietungen und Familienimpressionen – seit einigen Tagen wieder vermehrt Essensbilder zu finden. Allerdings streue ich nicht erst Blümchen über meine Futtertröge, sondern klatsche sie exakt so ins Web, wie sie bei mir auf dem Tisch und anschließend im Bauch landen. Und ich poste die Fotos immer erst NACH dem Essen. Ich mag meinen Fraß nicht lauwarm. Daher ist es auch ziemlich widersinnig, mir in den Kommentaren einen “Guten Appetit” zu wünschen.

Ich könnte nun sagen, es sei mir peinlich, dass auch ich auf Instagram solch profanen, kleinbürgerlichen Kram zum Besten gebe und die ernsthaften Autoren, Gitarristen und Literaturkenner in meinem Dunstkreis mit dieser vogelwilden, potentiell Augenkrebs auslösenden Bilderflut womöglich vergraule. Aber ganz ehrlich: Überanpassung war es, was mich über all die Jahre hinweg krank gemacht hat und allmählich hab ich da wirklich überhaupt keinen Bock mehr drauf.

Steckt mich in eine Schublade und ich hüpfe aus einer völlig anderen wieder heraus. Nein, ich bin keine Magierin. Ich bin ein Schachtelteufel. Und wer damit nicht klarkommt, kann mich kreuzweise am Allerwertesten lecken.

So, nun aber zum eigentlichen Thema: Ich habe jetzt tatsächlich seit sieben Tagen keine Süßigkeiten mehr angerührt und ich lebe noch. Sogar schon ein Ticken besser als vorher, würde ich meinen. Allerdings ist es gut möglich, dass mir der ein oder andere versteckte Zucker durch die Lappen gegangen ist. So hab ich zum Beispiel nicht vorher eruiert, ob unser guter Südtiroler Speck, den wir direkt vom Hersteller kaufen und der zwar keine Zuckerbombe, aber aus 100 anderen Gründen nicht gesundheitsfördernd ist, nicht doch ein Fitzelchen eines Zuckerpendants enthält. Glaube aber, eher nicht. Ich esse auch weiterhin helle Nudeln, obwohl ich weiß, dass sie kein Segen für den Blutzuckerspiegel sind. Und ich verwende Stevia. Aber ich verdrücke momentan eben keine 300g Tafel Vollmilchschokolade oder mehr am Abend. Das ist mein Hauptanliegen: Dass ich endlich von den vermaledeiten Süßigkeiten wegkomme. Gerade Abends. Weil die mich garantiert nicht schlafen lassen.

Apropos: Solange ich mit dieser Askese Insomnia wirklich entgegenwirken kann, wird der Zuckerentzug ein Spaziergang. Sobald ich jedoch trotz meiner diesbezüglichen Enthaltsamkeit wieder mehrere Nächte am Stück durchmache, kicke ich dieses Vorhaben schneller als ich eine Handvoll Gummibärchen verdrücken kann. Da mache ich mir nichts vor. Wenn meine Hauptmotivation sich davonmacht, ist mir alles andere rille. Gleich, wie viele gute Gründe es sonst noch für ein zuckerfreies Leben gibt.

Aber jetzt mal Butter bei die Fische (ah, diese Redewendung ist sogar zuckerfrei, bemerke ich gerade): Wie schaut es aus mit dem Schlaf?

Nun, ich habe in der letzten Woche tatsächlich jede Nacht zumindest ein paar Stunden geschlafen. Das hatte ich schon ewig nicht mehr. Zwei bis drei komplett durchwachte Nächte pro Woche waren obligatorisch.

Vorletzte Nacht war mein Wochen-Highlight:

Krass, oder? Auch wenn meine App mir noch kein grünes Licht zeigt (siehe Schlafindex), sind knapp sechs Stunden Schlaf für mich nahezu bombastisch.

Um irgendwelchen blöden Bemerkungen vorzubeugen: Mir hilft die Fitbit da sehr. Sie beruhigt mich. Und in meinem Fall ist sie auch zuverlässig: Die Auswertungen decken sich mit den Ergebnissen aus dem Schlaflabor damals. Eine Zeitlang hatte ich mal eine Samsung Watch. Aber laut der habe ich sogar in einer guten Nacht nur 1-2h geschlafen und maximal 20min Tiefschlaf getankt. Die war Müll.

Bei der oben angezeigten Kalorienanzahl handelt es sich übrigens um die verbrauchte, nicht um die konsumierte. Wie gesagt zähle ich meine Esskalorien nicht mehr. Was gar nicht so einfach ist, wenn man die Kalorien eines jeden Lebensmittels auswendig weiß und sie sogar sogar notfalls im Schlaf (- falls ich denn schlafe -) herunterbeten kann.

Letzte Nacht war dann leider nicht so der Burner:

Aber trotzdem sind fast drei Stunden gar nicht mal so mies, wenn man bedenkt, dass das in den letzten Monaten mein Schnitt für gute Nächte war. In schlechten hab ich gar nicht gepennt.

An dieser Auswertung könnt ihr gut sehen, was ich kürzlich mit meinem effzienten Schlaf gemeint habe: Auch bei knapp drei Stunden komme ich hier auf eine Tiefschlafdauer von 50min. Deshalb fühle ich mich heute gar nicht so übel, wie man vielleicht annehmen könnte. Ich muss noch nicht mal meinen Mann als Chauffeuer bemühen, sondern kann heute Abend ganz geschmeidig selbst mit dem Auto zur Gitarrenstunde gurken.

Das ist auch so ein Punkt, der mir damals im Schlaflabor bestätigt wurde. Dass ich diesen enormen Schlafmangel über einen solch langen Zeitraum nicht hätte überleben können, wenn mein Körper sich nicht zumindest ein gewisses Maß an Tiefschlaf geholt hätte.

Kunterbunt und kreuz und quer

Nachdem das Ämmale nun endlich aus dem Elternbett ausgezogen ist und ich gerade einen erneuten Versuch starten wollte, von meinem Kabuff dorthin überzusiedeln – meine jüngere Tochter, Insomnia und ich harmonieren nicht wirklich miteinander – fängt plötzlich das Eiliensche mit Nachtwanderungen an.

“Ich hatte einen ganz schlimmen Albtraum. Der war wie ein Film ab 16”, rechtfertigt sich unsere Siebenjährige todernst.

(Immerhin nicht FSK 18 / Anmerkung der Verfasserin).

Jedenfalls war sie wie von der Tarantel gestochen aus dem Zimmer geschossen, um bei ihrem Papa Zuflucht zu suchen. Verständlich. Ich tappe ja auch mehrmals in der Woche zu M. rüber, um mich von ihm mehr oder weniger behutsam aus meinen Panikattacken schaukeln zu lassen. Was das im Einzelnen bedeutet, ist situationsabhängig und wird hier nicht näher erläutert.

***

Unsere aktuelle Schlafsituation ist jedoch nicht der eigentliche Anlass für diesen Blogpost. Vielmehr möchte ich hiermit auf eine kleine Erweiterung aufmerksam machen. Und zwar auf meinen “geschützten Bereich”, der im Header als eigene Kategorie zu finden ist.

Zwei für mich äußerst begrüßenswerte Entwicklungen haben dazu beigetragen, dass ich meine Webseite hier, die ich ja schon fast ins Nirwana befördert hätte, nun wieder revitalisieren und sie evtl. sogar zum Basislager meiner Onlineaktivitäten ernennen möchte:

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Kampfansage

Wenn Schlafes Bruder der Tod ist, dann ist Insomnia wohl die fiese, kleine Schwester der beiden? Jedenfalls sage ich dem blöden Miststück jetzt endgültig den Kampf an.

In den letzten Monaten hat die Schlaflosigkeit wieder ähnliche Ausmaße angenommen wie seinerzeit direkt vor dem Burnout. Sprich, ich schlafe alle 3 Nächte mal 3 Stunden und dazwischen so gut wie gar nicht. Mein Leidensdruck und meine Verzweiflung sind inzwischen enorm, auch wenn Außenstehende mir das selten ansehen. Es sei denn, ich breche auf offener Straße in Tränen aus. Ist auch schon passiert, aber prinzipiell bin ich geübt im Überspielen und ich neige nicht einmal dann zu Augenringen, wenn ich kurz davor bin, den Löffel abzugeben. Und glaubt mir: Auch damit habe ich mehr Erfahrung, als mir lieb ist.
Letzte Nacht habe ich selbst mit Schlaftablette kein Auge zubekommen. Und auch die Zeit zwischen den Jahren habe ich – von kurzen Unterbrechungen einmal abgesehen – quasi durchgemacht.

Dass die Problematik nun wieder derart eskaliert ist, schreibe ich insbesondere den aktuellen privaten Herausforderungen, meinem massiven Zuckerkonsum und dem Trainingsmangel zu. Leider fahre ich gerade wieder auf der emotionalen Essschiene und das mit mindestens 400 Sachen.

Nicht nur einmal habe ich festgestellt, dass Zucker dem Schlaf nicht gerade förderlich ist (- all die anderen Malaisen, die er im Schlepptau hat, mal außen vor). Und auch dass Bewegung im Sinne von ordentlich Auspowern es leichter macht, in einen Entspannungszustand zu finden und, so Gott will, ins Reich der Träume hinübrzudriften, ist für mich zur unumstößlichen Wahrheit geworden.

Eigentlich bin ich mittlerweile ein Gegner von guten Vorsätzen, da ich die meist eh nicht einhalte, aber so geht es echt nicht mehr weiter. Hier brennt gerade die Luft und bevor meine letzten paar verbliebenen Gehirnzellen auch noch im von Insomnia entfachten Inferno dahinschmelzen, sollte ich lieber Wasser holen, statt nur daneben – also neben mir – zu stehen und dumm zu glotzen.

Also:

Sport ⬆️

Zucker ⬇️

Figurtechnisch wird mir dieses Vorhaben sicher auch nicht schaden.

Ich wiege mich ja inzwischen äußerst selten und Kalorien zähle ich auch nicht mehr, obwohl mich diverse Posts auf Instagram in den letzten Tagen schon ziemlich getriggert haben, da bin ich ehrlich, aber nachdem ich nun in Sachen intuitivem Essen, abgesehen von den Zuckerschocks der letzten Wochen, doch schon recht weit gediehen bin, möchte ich auf diesem Weg bleiben und nicht wieder in alte Hamsterräder und Verhaltensmuster zurückfallen.

Wie ich nun aktuell auf der Waage feststellen konnte, habe ich meine größere Abnahme, die nun auch schon wieder drei Jahre zurückliegt, bis auf ca. 3kg halten können. Und damals habe ich mit Kalorienzählen abgespeckt. Ist an sich also schon eine gute Sache. Es sei denn, man ist essgestört. So wie meine Wenig- bzw. Fülligkeit. Da mir damals die Dokumentation meiner Fortschritte sehr geholfen hat, am Ball zu bleiben, möchte ich das wieder ähnlich handhaben. Wobei diesmal der Fokus nicht auf der Gewichtsabnahme, sondern auf einer Verbesserung des Schlafverhaltens liegt.

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Hier habt ihr auf jeden Fall schon mal ein Vorherbild. Dieses Foto ist vor wenigen Stunden entstanden. Und falls sich jemand wundert: Ich hab`s nicht so mit schicken, pinken Frauenhanteln. Ich trainiere mit den verstellbaren Hanteln meines Mannes. Die zwei Oschis hier wiegen zusammen 20,8 kg. Regelmäßiges Hanteltraining hilft mir zuverlässig gegen Rückenschmerzen. Mehr als spezielle Gymnastikübungen. An Cardio müssen meine 15.000 Schritte, die ich eh schon täglich reiße sowie mein Freestyle-Rumgetanze reichen.

Tagesnotizen #31: Ich bin gerade glücklich …

… Daher schnell einen Blogpost absetzen, bevor sich dieses schöne Gefühl wieder verflüchtigt.

Nachdem ich es zwei Wochen lang aufgrund von Ferien und Terminstress nicht geschafft habe, ein neues “Schmelzkapitel” auf Wattpad online zu stellen, konnte ich es am Samstag kaum erwarten, meine Leser mit einem Update zu versorgen. Leider aber machte mir Wattpad einen fetten Strich durch die Rechnung. Kurz war das Kapitel zu sehen und ein paar besonders fixe Leute haben es tatsächlich fertig gebracht,  es zu lesen und dafür zu voten. Doch schon nach wenigen Minuten hat sich “Kopflos”  ins Nirwana verabschiedet. Habe noch zwei weitere Versuche gestartet, aber jedes Mal das gleiche Spiel.

Gerade bei diesem Kapitel war das super ärgerlich, da die “Königin der bösen Cliffhanger”, wie eine Userin mich dort bezeichnete, einen eben solchen just im vorangegangenen Chapter eingebaut hat. Ich kann es selber überhaupt nicht leiden, verarscht zu werden und es hat mich schier wahnsinnig gemacht, dass ich einfach nix tun konnte außer blöd zu schauen und abwarten. Als mir dann ein anderer Autor per PN mitteilte, dass nicht nur das eine Kapitel, sondern inzwischen sogar meine ganze Geschichte verschwunden sei, bekam ich erst recht Muffensausen. Zwar habe ich die Texte auch auf der Festplatte und in der Cloud gespeichert, aber auf Wattpad macht mir gerade andere Userin kostenlos, quasi aus reiner Nächstenliebe, das Korrektorat und ich habe noch lange nicht alle Änderungen eingepflegt.

Kurz habe ich überlegt, ob Wattpad meine Geschichte vielleicht absichtlich abgeschossen hat. Aufgrund der sinnlicheren Szenen. Wegen sexueller Inhalte sind dort schon viele Stories eliminiert worden. Allerdings habe ich mich exakt an die Richtlinien von Wattpad gehalten und die Geschichte als Erwachseneninhalt deklariert. Und die entsprechende Episode ist zwar erotisch, aber keineswegs pornographisch. Gut, Ähnliches behaupte ich auch von Klassikern wie “Lady Chatterly”,  die ich übrigens das erste Mal mit ungefähr zehn Jahren in die Hände bekommen habe. Nichtsahnend, was sich da zwischen den zwei unscheinbaren Buchdeckeln verbarg.

Jedenfalls freute ich mich heute Morgen ein Loch in den Bauch (- vielleicht war das aufgrund akuter Hungergefühle aber auch schon vorher da -), als das Kapitel doch endlich wieder aufgetaucht ist. Und das gleich dreimal. Haha. Gott, das hat mich vielleicht Nerven gekostet. Obwohl ich von anderen Usern wusste, dass sie ähnliche Probleme hatten.

Trotz der ganzen Aufregung bin ich für meine Verhältnisse noch relativ “gelassen” geblieben und nicht gleich alle Wände rauf- und runtergelaufen. Was ich u.a. darauf zurückführe, dass ich derzeit – trotz High Carb Ernährungsplänen – nicht auf “Sugar” bin. Wie meine Stammleser wissen, bin ich ein extremer Zuckerjunkie und wenn ich eine Überdosis von dem süßen Gift intus habe,  mutiere ich zu einer aggressiven Mischung aus Duracell-Häschen und HB-Männchen. Gestern Abend habe ich es aber geschafft, mich mit meinem Mann auf`s Sofa zu fläzen und “Prison Break” zu gucken, statt Handy und Laptop an die Wand zu schmeißen.

Auch ansonsten merke ich durchaus, dass ich mich die letzten beiden Wochen gut ernährt und mich endlich wieder ausreichend bewegt habe. Viermal die Woche Krafttraining und einmal Ballett machen den Rückenschmerzen dann doch den Garaus und sogar meine Bauchmuskeln sind dezent schon wieder zu erahnen. Mein Immunsystem arbeitet auch wieder besser und mein Allgemeinbefinden ist insgesamt besser. Da ich aber jemand bin, der sich derbe davon runterziehen lässt, wenn die Waage mal wieder rumspackt, habe ich mich dazu entschlossen, mich bis zum Ende der 10 Wochen nicht mehr zu wiegen. Nur noch einmal wöchentlich zu vermessen. Damit fahre ich besser.

Und was mein heißgeliebtes Ballett angeht, gibt es sogar noch einen Anlass zur Freude: Ab April darf ich tatsächlich wieder Spitzentanz machen. Nie im Leben hätte ich gedacht, dass ich meine 25 Jahre alten Spitzenschuhe nochmal von dem Haken an der Wand nehmen würde, um in ihnen zu tanzen! 

(PS: Kaum funktioniert bei Wattpad alles, lässt mich nun WordPress im Stich. Der Beitrag erscheint offensichtlich nicht im Reader. Naja, jetzt muss ich meine ältere Tochter erstmal als Squaw verkleiden und dann ab zur Kinderparty.)

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