Federfarbenfee

Von jung und angejahrt in Wort und Bild

Selbstschutz: Auge um Auge versus Schlucken und Mauern hochziehen

In mir brodelt es derzeit gewaltig. Aus diversen Gründen. Und es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Deckel in hohem Bogen vom Dampfkochtopf fliegt.

Und wieder einmal stehe ich in den unterschiedlichsten Lebensbereichen vor der uralten Frage:

Was ist besser in Sachen Selbstschutz?

Abgrenzen, Mauern hochziehen, sich gar nicht erst angreifbar machen und endlich ein LMAA-Gefühl entwickeln?

Oder sich weiterhin öffnen – für die Emotionen anderer und die eigenen, seine Verwundbarkeit mutig zeigen und sich auch wehren dürfen, wenn es angebracht ist?

Was gar nicht geht: Sich zu entblößen und dann noch auf sich herumkloppen zu lassen.

Das bin ich nicht. Ich hau zurück. Nicht sofort, aber gnadenlos, wenn eine gewisse Toleranzschwelle überschritten ist. Und ich merke deutlich, wie ich die Latte von Tag zu Tag, von Woche zu Woche niedriger lege.

Ich mag vielleicht auf den ersten Blick lieb und nett wirken. Aber meine Überfreundlichkeit ist antrainiert und allmählich habe ich keine Kraft mehr, diese Maskerade aufrecht zu erhalten. Außerdem finde ich es zum Kotzen, wenn ich meine eigene Authentizität in Frage stellen muss.

Gestern habe ich eine weitere 2-Sterne-Bewertung erhalten. In letzter Zeit hagelt es ja einige davon. Aber der aktuellen Kritikerin muss man zugute halten, dass sie tatsächlich eine Rezension verfasst hat und sogar eine recht ausführliche. Dafür zolle ich der Dame auf jeden Fall meinen Respekt. Feigheit muss sie sich definitiv nicht auf die Fahnen schreiben. Insofern ist sie mir schon mal lieber als die ganzen anonymen “One-Tapper”.

So, bei dieser Äußerung sollte ich es bewenden lassen und mich nun vornehm zurückhalten – als professionelle, coole und souveräne Autorin, die ich aber halt leider nicht bin.

Damit wären wir wieder beim “Auge-um-Auge”, “Zahn-um-Zahn”-Thema. Das Mädel attackiert. Ich soll schlucken. Mach ich schon hin und wieder, aber nicht diese Soße da. Tut mir herzlich leid.

Vielleicht werden potentielle Leser ja schlau aus diesem wirren Sammelsurium an völlig aus dem Kontext gerissenen Fragmenten. Die hohe Dichte an Rechtschreibfehlern tut ihr Übriges, um mich ein wenig ratlos zurückzulassen.

Was mich allerdings schon getroffen hat, war ihr Statement, dass Ava nicht authentisch ist. Wenn sie es nicht ist, bin ich es auch nicht. Denn gerade im zweiten Teil dieses Romans steckt unheimlich viel Persönliches drin. Aber vielleicht hat sie recht. Das sag ich völlig ohne Ironie. Insbesondere im Zusammenhang mit dem, was bei mir aktuell privat so alles abgeht. Diesen Kritikpunkt werde ich auf jeden Fall für mich als Denkanstoß nehmen. Danke dafür.

Ebenso werde ich über die Erwartungshaltungen nachdenken, die mein Cover und die Klappentexte scheinbar bei manchen Leuten wecken. Es sind ja schon einige sinnliche Szenen mit drin, die mit ihrem hohen Detailgrad hart an der Grenze der Pornographie entlangschrammen. Das gebe ich unumwunden zu. Dennoch ist das hier kein Erotikroman.

Wer gerne von milliardenschweren BDSM-Meistern liest, die kleine, mausgraue, schüchterne Subs knallen, ist hier falsch.

Und auch wer eine Liebesgeschichte nach dem üblichen Kochrezept erwartet, wird sicherlich enttäuscht werden. Eine Dreieckskonstellation in der Realität ist nun mal etwas ganz anderes als eine romantisierte Variante in einer 0815-Schnulze. Und mir war es wichtig, das alles so realitätsnah wie möglich abzubilden. Aber natürlich existieren auch hier, wie immer eben, verschiedene Wirklichkeiten. Jemand, der ganz anders tickt als Ava, für den werden wahrscheinlich ganz andere Szenarien wahr. Das mag schon sein.

Ein Mr. Trump schläft ja auch gut. Obwohl er sich in seinem Leben sicherlich weitaus mehr zu Schulden hat kommen lassen als ich kleiner Wicht bzw. unscheinbares Licht.

Und ich bin auch nicht dafür gemacht, in der Öffentlichkeit zu stehen. Weder in der analogen, noch in der digitalen Welt. Mit Anfeindungen jeglicher Couleur werde ich wohl nie adäquat umgehen können bzw. nicht so, wie man es von einer ernsthaften Schriftstellerin erwartet.

Und gerade zehrt und zerrt so viel an mir, dass mein Nervenkostüm dünner ist als Seidenpapier.

Das merkt sogar die Autokorrektur. Als ich vorgestern eine Auftragsbestätigung an den Gärtner mailte, der die Kronen unseres Kastanien- und Walnussbaums, die inzwischen bis weit auf die Straße und ins Nachbarsgrundstück hineinragen, einkürzen soll, schrieb diese schlaue KI tatsächlich “mit der Bitte um einen Terroranschlag” statt “mit der Bitte um einen Terminvorschlag”.

Und folgende Szene spricht auch für sich:

Vor ein paar Tagen fragte mich auf dem Kindergartenvorhof eine Bekannte, ob mir denn nun das Hanföl beim Schlafen helfe.

Gerade als ich zur Antwort ansetzte, kam eine andere Mutter mit ihrem Baby auf dem Arm hinzu. Ihre und meine jüngere Tochter sind befreundet und das begrüße ich auch sehr. Sie selbst kennt mich zwar aus der Vergangenheit, aber nicht meine Hintergründe und dunklen Seiten.

Normalerweise hätte ich mich nun aus Gründen der Rücksichtnahme gezügelt, aber diesmal konnte ich es einfach nicht:

“Nein, nicht einmal Cannabis hilft. Es ist immer der gleiche Dreck. Und irgendwann werde ich dran krepieren.”

Tja. Aber in dem Öl ist ja nicht mal THC drin, bzw. nur eine verschwindend geringe Menge. Wahrscheinlich bräuchte ich genau das, um runterkommen zu können. Ich werde aber deshalb sicher nicht mit dem Rauchen anfangen. Beizeiten werde ich da auf jeden Fall nochmal meine Schlafärztin konsultieren, ob es das Cannabis mit THC auch irgendwie legal auf Rezept gibt. Ich bin ja offen für alles.

Ein weitaus größerer Knackpunkt in Sachen Insomnia ist aber wie gesagt das Selbstschutzthema, schätze ich. Ich kreise so oft um die Gefühle und Erwartungshaltungen anderer, dass ich regelmäßig viel zu spät checke, dass ich mich selbst schon völlig ausgeliefert habe. Und ich schaffe es tatsächlich immer noch, mich darüber zu wundern, dass andere es mit der Empathie nicht so genau nehmen.

Jedenfalls werde ich jetzt auf dem Blog und in den sozialen Medien mal ein Päuschen einlegen. Mir tut das alles einfach nicht gut momentan. Und es lähmt mich beim Schreiben.

Ich denke, langfristig ist es besser, mich da als Person mehr und mehr zurückzuziehen und lieber meine Bücher sprechen zu lassen. Sobald da zumindest in der Außenwahrnehmung eine gewisse Entkopplung zwischen mir und meinen Geschichten vorhanden ist, werde ich mich vielleicht auch nicht mehr so verletzlich fühlen.

Bis bald! Gehabt euch wohl!

PS: Maskennähen macht echt Laune! : )

24 Kommentare

  1. Das Wort “Authentizität” ist zu einen Synonym für “Die oder der ist wie ich und drum finde ich den oder die sympathisch.” verkommen. Woher wollen die Leute denn wissen, ob jemand authentisch ist? Kennen sie die Person dauerhaft im direkten persönlichen Umfeld, um das beurteilen zu können?

    • Danke für deinen klugen Kommentar! Ja, das Empfinden von Authentizität hängt eng damit zusammen, ob das Gegenüber sich in einer ähnlichen Wirklichkeit bewegt wie man selbst, und ob man sich mit der Person identifizieren kann. Bei Geschichten steht Authentizität sicherlich auch für folgerichtiges, logisches oder zumindest nachvollziehbares Handeln. Aber auch da spielt es eine große Rolle, wie man selbst in der Situation handeln würde. Insofern kann ich der Leserin da keinen Vorwurf machen. Da ich aber in den vergangenen Jahrzehnten schon sehr dazu neigte, mich selbst anderen zuliebe zu verbiegen, um gewissen Erwartungshaltungen zu entsprechen, nehme ich diese Kritik trotzdem mal an und lasse sie auf mich wirken. Überhaupt versuche ich, so gut es geht, Konstruktives aus diesem Kommentar herausziehen, auch wenn mir das zugegebenermaßen schwer fällt.

    • Ja, die Leute scheinen zunehmend nur noch aus der eigenen Warte reflektieren zu können und nicht von einer Metaebene aus. Lauter egozentrische Narzissten sind es, aus denen unsere Gesellschaft mittlerweile zu bestehen scheint (v.a. die jüngere Generation). Wenn jemand eine Romanfigur nur noch als “authentisch” empfinden kann, die das exakte Ebenbild des Lesers oder der Leserin ist, dann wünsche ich einer asexuellen, emotonal gestörten Person viel Spaß mit einem Liebesroman und einem Sonderschüler viel Vergnügen mit techniklastiger Hard-Science Fiction! 😁

  2. Abstand hilft – es wird Dir sicherlich etwas helfen, wenn Du weniger dicht “dran” bist. Als ich damals den Mobbing-Mist und die Gerichtsprozesse gegen Mandy hinter mir hatte, habe ich auch über ein Jahr komplette Internet-Pause gemacht, um mich nicht triggern zu lassen…
    Ansonsten gehören (unfaire) Kritiker, Neider und Hater bei jedweder Interaktion mit der Öffentlichkeit leider dazu – ich habe das früher auch täglich erlebt. Seitdem ich mich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen habe (um den Preis beruflichen Erfolges), habe ich endlich wieder meine Ruhe… Insofern wird Dir auch ein partieller Rückzug sicherlich gut tun! Alles Gute dafür und mögest Du irgendwann wieder normal schlafen können – LG h.

    • Ja, ich denke und fühle auch ganz deutlich, dass Abstand jetzt das einzig Richtige ist. Ich bin einfach nicht zur Abgrenzung fähig. Also muss ich mich mal eine Weile komplett rausziehen, bis ich wieder stabiler bin. All diese Themen, die sich da schon seit einer Weile kumulieren, gehen mir extrem an die Nieren. Das Bedürfnis nach Ruhe und Schlaf ist inzwischen übermächtig. Danke dir und LG zurück!

  3. Ich kann die Kommentare hier nicht lesen. “Sie können nicht abgerufen werden.” sagt mir WP. Alle 5 Sekunden erscheint dieser dämliche schwarze Hinweis, solange ich auf deiner Seite bin. Geht das nur mir so? — Hast du das PW erhalten? … fällt mir grad ein. Und das andere: Kritiker wird es immer geben (ist ja nicht immer schlecht) und da du soviel Herzblut reingesteckt hast, trifft es dich natürlich ganz fies. Dagegen angehen kann man nicht. Wie beim Mobbing, nichts hilft wirklich. Ich mache mir gar keine Sorgen, du wirst auch wieder bessere Zeiten haben. Das ist kein dahergesagter Spruch, sondern ich halte dich für eine starke Person, die manchmal nur den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht. Oder das Schöne in ihrem Schaffen, weil die Miesmacher die Sicht verstellen.

    • Ach, du Schande. Meine Seite zeigt sich scheinbar solidarisch und verschwindet mit mir zusammen in der Versenkung. 😉 Also, ich kann alle Kommentare sehen. Vielleicht schaust du mal direkt auf der Webseite? Ja, das Passwort habe ich erhalten und ich habe mich bereits gestern köstlich amüsiert. Stichwort “monochrome Masse”. 😀 Das Kommentieren habe ich nicht vergessen, aber gestern fühlte ich mich nicht mehr dazu in der Lage. Ich werde eure Posts wohl auch weiterverfolgen, mich selbst aber erstmal zurückziehen.

      Danke für deinen wunderbaren Zuspruch und dein Vertrauen in mich! Das tut echt gut! ❤

  4. Ich hab mir die Bewertung mal angeschaut. Und dabei ist mir aufgefallen, wie viele gute Bewertungen Du überhaupt hast! Für alle drei Bücher! Vielleicht liest Du Dir die nochmal durch, bevor Du ganz auf Abstand gehst. Deine Gesamtbewertung ist immer noch toll, und wird von so ner einzelnen Meinung kaum runter gezogen. Ich bin dafür, Du bleibst uns erhalten. Klar, Du bist schon dünnhäutig. Vielleicht wächst Dir ja doch irgendwann ein dickeres Fell mit der Zeit. Wie die anderen schon sagten, dass Kritik kommt, ist normal, wenn man in der Öffentlichkeit steht. Die Gesamtmeinung über Dein Werk ist trotzdem toll! 👍

    • Ja, da hast du recht, liebe Nell. Ich bin auch irre dankbar für all das wunderbare Feedback, das mir bereits zuteil wurde!! Vorhin habe ich auch noch eine Rezension zum dritten Band erhalten, die mir gerade jetzt erst recht als Geschenk des Himmels erscheint, weil sie deutlich zeigt, wie unterschiedlich Leser meine Geschichte wahrnehmen und von ihr berührt werden. Insbesondere auch im Hinblick auf die Authentizität. Die betreffende Leserin hat mir auch privat noch eine Mail geschickt, die mich sehr bewegt hat.

      Ja, ich bin derzeit extrem dünnhäutig. Und es wird immer schlimmer. Was sicherlich vor allem auch Insomnia geschuldet ist und den anderen Themen, die mich privat umtreiben. Die Rezension da hat halt jetzt das Fass noch zum Überlaufen gebracht. Passt ja gut zum Wasserschaden bei uns daheim und zu meinem Dachschaden sowieso. 😉

      Oh, ich hab auch nicht vor, hier komplett die Segel zu streichen, aber eine Pause tut halt echt not. Eure Beiträge werde ich trotzdem verfolgen.

      Danke für deine aufbauenden und lieben Worte! ❤

  5. Ich überlege gerade, was wohl kommt wenn man bei Google “Ich möchte kleine, mausgraue, schüchterne Subs knallen” eingibt. Na ich werd von den Treffen demnächst in meinem Blog berichten 😛 Und hat der Gärtner den Auftrag bestätigt, dann hol schon mal die Schutzwesten aus dem Schrank 😉 Im Ernst. Ich kann den Ärger nachvollziehen, es sind zu viele Idioten da draußen. Aber die Rechtschreibfehler sollten ja für sich stehen. Da weiß jeder was er von der Rezension halten muss. Deine angekündigte Pause dagegen kann ich leider nicht akzeptieren. Punkt 😉

    • Oh, ich denke, da wirst du dich vor dubiosen Angeboten kaum retten können. Aber willst du das wirklich? 😉 Falls du dich tatsächlich in die BDSM-Szene begeben solltest, sind entsprechende Erfahrungsberichte natürlich obligatorisch. 😀 Der Gärtner kommt am Dienstag. Wenn er die Bäume (versehentlich) fällt statt stutzt und diese dann auf unser Haus fallen, würde das schon an Verwüstung reichen. Nein, ich sollte nicht über so etwas scherzen. Natürlich wünsche ich mir keinen Terroranschlag – egal, wer, wie, wo, wann, aber es kam mir halt so vor, als hätte die Autokorrektur meine aggressiven Schwingungen direkt aufgenommen und umgesetzt. Ja, theoretisch weiß ich das mit den Idioten. Praktisch tut es trotzdem weh. Doch, mit dem Bloggen und den Social Media Aktivitäten werde ich jetzt schon pausieren. Aber eure Beiträge werde ich auch weiterhin lesen. Und es ist ja nur eine Pause und kein kompletter Abgang. 😉

  6. Auf der Webseite sind alle Kommentare sichtbar, im Reader lief es wie Erinnye es beklagt.
    Ich nehm jetzt also neu 15%iges CBD-Öl, weiß nicht, schlafen geht so, aber einen Unterschied zu den 10%igen kann ich kaum erkennen. Vielleicht kommt’s ja noch. Sind halt echt schweineteurer – je höher dosiert, desto unerschwinglicher und schwieriger aufzutreiben. Bei Dir kann es dann auch noch sein, daß selbst 20%ige nix bewegen, weil das insgesamt was sehr mildes ist. Was hast Du denn für welche? Hier in der Altstadt kann man scheins im Hanfladen Hanfkekse kaufen, keine Ahnung, was nun tatsächlich drin ist. Rauchen würd ich nämlich deshalb auch nicht, könnt ich auch nicht – bäh! – aber die Helga, die Mutter vom Apothecher Bamberger in Dahoam-is-Dahoam hat mich auf die Keks-Alternative gebracht. 😉

    • Ja, ich glaube, WordPress hat ein Update gefahren, und nun geht alles drunter und drüber. Wie es aussieht, betrifft das auch nicht nur meinen Blog. Aber nachdem ich da ja mit der eigenen Webseite einen Sonderstatus einnehme, kann es schon sein, dass bei mir noch mehr Chaos herrscht als anderswo. 😉 Erstaunen würde es mich nicht. Wenn meine Pause vorüber ist, läuft hoffentlich wieder alles ordnungsgemäß.

      Ich habe nur 10%iges CBD-Öl von Hanfgeflüster. Eine Freundin hat mich drauf gebracht. Der Effekt ist gleich 0, aber grundsätzlich könnte ich mir schon vorstellen, dass Cannabis mit THC und in höherer Dosierung mich runterbringen könnte. Hanfkekse sind sicherlich auch fein. Die könnte ich zu meinem Schlaftee dazu naschen. : D

      • Genau – ich auch, sofern sie nicht allzu fröhlich stimmen. Die Kekse mein ich. 😉
        Hoffentlich fehlt Dir während Deiner Social Media-Pause nicht ein ganz wichtiges Ventil. Möge sie jedenfalls allseits erfolgreich verlaufen. 🙂 BussiBussi!

        • Hanfliebe nennt sich der Hersteller meiner 15%igen. Hatte den bei Dir irrtümlich im Kopf behalten und nachgeschaut. 👓 Hab jedes Mal einen anderen Produzenten probiert, weil mir das der Easy aus der Phytokraft besorgt. Ach ja, natürlich nehm ich außerdem grad wieder von der Phytokraft deren hauseigene Ruhe-Kapseln mit Kräutern puls Melatonin, wobei letzteres im Sommer an sich reichlich im Freien getankt werden kann. Und wenn ich zum ersten Mal im Bett wach werde, nehm ich immer streckenweise 1 Coffea-Globuli, Potenz müßt ich nachschauen. Passiert allerdings immer wieder mal, daß ich doch nicht einschlafen und wenn, dann nur unruhig schlafen kann … Bussi meine Liebe! 🙂

  7. So jetzt probiere ich es nochmal. Gestern abend scheiterten meine Kommentarversuche hier. Ich hatte nach der Rezension gesucht und eine recht aktuelle mit 2* zu Band 2 gefunden. Nachdem ich schon ein Glas Wein getrunken hatte, war ich mir nicht ganz sicher, was die Ursache für meine Lese-Schwierigkeiten bei diesem sehr hochwertigen Text waren, aber ich tippe doch stark auf dessen wirre sprachliche und auch inhaltlich konfuse Ausführung. Bitte lass dich nicht von einzelnen Wirrköpfen ins Bockshorn jagen, das steht doch tatsächlich in keiner Relation zu den vielen tollen Rückmeldungen, die du bekommst 🤗 Vielleicht hätte bewusste Rezensentin mit einer Version in vereinfachter Sprache mehr anfangen können 😜 Aber du kannst sie halt nicht alle bedienen. Von außen rede ich mich natürlich leicht, aber ich fände es auch schade, wenn du eine Pause an allen Fronten machst, auch da wo du weißt, dass es ein Lager an dir Wohlgesonnenen gibt ☀️ wenn es dem Schlafen zuträglich wäre, würde ich es aber natürlich verstehen 🙂

    • Das hat jetzt vom Handy aus direkt über deine Seite geklappt, im Reader nach wie vor nicht.

    • 😀 Ach, du Liebe, du hast mir mit deinem Kommentar gerade ein breites Lächeln aufs Gesicht gezaubert. “Sehr hochwertiger Text” … hehe … Bei jemandem, der so sattelfest in der deutschen Sprache ist wie du, würde selbst eine ganze Flasche Wein das Beurteilungsvermögen nicht beeinträchtigen. Dass Profis wie du mir den Rücken stärken, gibt mir echt viel. Danke!

      Ja, ich glaube tatsächlich, dass mein Roman oft auf den ersten Blick falsche Erwartungen weckt. Das sieht man ja schon daran, welche Werke im Zusammenhang mit meinen Büchern noch so auftauchen. Und wer natürlich solche einschlägigen Geschichten sucht(et), der wird an meinen Büchern nicht viel Freude haben. Viel zu kompliziert, viel zu umständlich, viel zu viel Gedanken- und Emotionskarussell.

      Wie gesagt werde ich auf jeden Fall eure Beiträge weiterverfolgen. Das mit dem Lager an mir Wohlgesonnenen hast du jetzt schön gesagt und so empfinde ich das auch. Ihr seid der harte Kern. Menschen, denen ich wirklich vertrauen kann und die mich nehmen, wie ich bin. Seit vielen Jahren. Und das ist schon etwas ganz Besonderes und Wertvolles. Also, ich bin ja nicht wirklich weg. Aber mit selbst Bloggen und Social Media werde ich halt jetzt mal eine Weile pausieren.

  8. Jeder Idiot kann auf Amazon kommentieren. Leider ist das so, und wer sich öffentlich macht, bekommt solche Kommentare ab.
    Ich tue mich ebenso extrem schwer damit, weil ich auch zu derartigen Empfindsamkeiten neige, wenn ich mich „zeige“.
    Sagen muss Dir sicher niemand, „Leg doch den Fokus einfach auf die positiven Rezensionen“, das weisst Du ja selbst, aber..mach Dir nochmal klar, dass viele Menschen eben Idioten sind.
    Die vielen positiven Stimmen, die zu lesen und zu hören sind, sprechen eine deutliche Sprache.
    Ob Deine Protagonistin authentisch ist oder nicht, kannst Du selbst am besten beurteilen, wer denn sonst?
    Und vergleich Dich nicht mit Trump, dieser sich selbst masslos überhöhende Narzisst ist mit Dir nicht ( und mit den wenigsten Menschen überhaupt) vergleichbar. Zum Glück!
    Der ist gar nicht zu normaler sozialer Interaktion fähig.
    Abstand ist vielleicht eine gute Idee.
    Die Schlaflosigkeit lässt wohl die verstärkte Empfindsamkeit entstehen, vor einigen Jahren war ich auch so, da geht alles viel näher, aber das das so ist, braucht man einer so reflektierten Person wie Dir nicht zu sagen.
    Alles Liebe und nimm nicht alles Gelesene unzensiert zu Dir, ok?

    • Danke für deine lieben und einfühlsamen Worte! Ja, die positiven Meinungen stärken und freuen mich auch unheimlich. In letzter Zeit häufen sich halt die negativen Bewertungen und das verzerrt auch ein wenig die eigene Wahrnehmung. Aber gut. Es ist, wie es ist. Und ich wusste, dass die Trolle, Missgünstlinge und Schlechtmacher irgendwann kommen würden. Obwohl mein Kopf weiß, dass ich da drüber stehen sollte, sagt mein Bauch etwas anderes. Ich kann gerade einfach nicht damit umgehen. Und ich hinterfrage die Qualität meines Werkes nun doch sehr und habe jegliche Objektivität verloren. Abstand und Schlaf sind jetzt wirklich das Wichtigste. Nein, mit Trump will ich mich wirklich nicht vergleichen. Ich hab nur laut auflachen müssen, als in den Nachrichten im Zusammenhang mit seiner Corona-Erkrankung erwähnt wurde, dass er gut geschlafen hätte. Da dachte ich mir halt nur: Ja, das ist natürlich eminent wichtig. Dass zumindest Trump ruhig schlafen kann. 😉
      Dir auch alles Liebe und danke nochmal für deinen Zuspruch! ❤

  9. Ich habe schon vor ein paar Tagen gelesen, aber bin wieder nicht zum Kommentieren gekommen, wollte das nämlich auch nicht so einfach in ein paar Worten hier abreißen.

    Du hast hier ja schon eine Menge Positives gelesen und da reihe ich mich auch ein. Dass deine Ava nicht authentisch sein soll, ist einfach lächerlich. Aber das weiß man nur dann, wenn man dich auch etwas persönlicher kennt, so wie wir hier. Beim Lesen deiner Bücher, die ich, wie du ja weißt, geradezu inhaliert habe, kam mir so oft der Gedanke “Da fließt viel von Marys Persönlichkeit ein”. “Fremde” können das natürlich nicht beurteilen, und deswegen solltest du dir diese Aussage der Dame auch gar nicht zu Herzen nehmen. Du weißt, wie du bist, wir hier auch ein Stückweit, deine Familie und Freunde ebenfalls – “Die einen kennen mich, die anderen können mich”, sieh es vielleicht einfach so 😉

    Ich fände es schon sehr schade, wenn du nun auf Tauchstation hier gingest, aber ich kann das auch absolut nachvollziehen. Du musst irgendwie zur Ruhe kommen, das geht nicht, wenn man sich regelmäßig über irgendeinen Rotz aus dem Netz ärgert. Ich hoffe aber, dass du es so hältst: “Niemals geht man so ganz…” Herzliche Grüße 🧡

    • Meine liebe Milou, beim Lesen deines Kommentars ist mir gerade sehr warm ums Herz geworden. Ich danke dir für deine wohlwollenden und wohltuenden Worte.

      “Die einen kennen mich, die anderen können mich” 😀 – das kenn ich noch gar nicht und es hat mich gerade sehr zum Schmunzeln gebracht.

      Ihr seid schon wirklich eine ganz besondere und vor allem ganz besonders wertvolle Truppe hier. Und es ist gibt mir sehr viel Kraft, dass ihr mich annehmt, so wie ich bin. Mit all meinen Sonnen- und Schattenseiten. Ich hoffe sehr darauf, dass sich diese Gemeinschaft, die sich auch wirklich so nennen darf, niemals auflöst.

      Und ich bin ja nicht wirklich weg. Euch werde ich weiterhin begleiten und nur mich selbst ein Weilchen mit dem Bloggen zurückhalten, bis ich wieder etwas stabiler bin.

      Ganz herzliche Grüße zurück und ein schönes Wochenende! Und daran, dass gerade auch du meinen Roman so geliebt hast, klammere mich fest. Nicht verzweifelt, sondern voller Dank. 💗

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