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Zartherbe Liebe Band 2 / Taschenbuch-Release

Anlässlich der geringfügig verzögerten ( ; ) ) Taschenbuch-Veröffentlichung von Band 2 hat mein Mann vorhin ein paar Fotos von mir und meinen beiden Buchbabys geschossen. Ihm gefällt Foto Nr. 2 besser, mir Foto Nr. 1. Also präsentiere ich euch beide. ( : D )

Foto 1:

Foto 2:

Ein kleiner Einblick in das “Innenleben” von Band 2:

Hier nochmal die Klappentexte für Teil 1 und Teil 2.
(Das Ebook für Teil 3 erscheint voraussichtlich Ende Mai. Das zugehörige Print hoffentlich bald darauf.)

💛🍁💛 Klappentext Band 1:

Herbst 1990: Kurz vor ihrem achtzehnten Geburtstag verliebt sich Ava Hals über Kopf in den charismatischen Jon. Doch er ist nicht nur fünfzehn Jahre älter, sondern außerdem ihr Deutschlehrer.  

Ein zermürbendes Wechselspiel zwischen Hoffen und Bangen, Nähe und Distanz, Integrität und Immoralität beginnt.  Schließlich sucht sich diese unmögliche Liebe ihren Weg, doch es dauert nicht lange, bis ihr die ungünstigen Umstände zum Verhängnis werden.  

💙🌊💙 Klappentext Band 2:

Zwölf Jahre sind seit Jons und Avas letzter Begegnung vergangen. Sowohl das Privat- als auch das Berufsleben der knapp Dreißigjährigen sind von Zweckmäßigkeit und Resignation geprägt.  

Dank Ralf, der mittlerweile in Hamburg lebt und dort auf seinen Facharzttitel hinarbeitet, kreuzen sich Jons und Avas Wege erneut.Wie sich herausstellt, lodert das Feuer zwischen ihnen noch immer hell und kräftig. Doch Jon ist verheiratet und Vater eines achtjährigen Sohnes.   

Dass Ava mittlerweile auch ihren alten Freund Ralf in neuem Licht sieht, macht ihr Gefühlschaos perfekt. Plötzlich steht sie zwischen zwei Männern. Beide sind vergeben. Und beide schicken Ava auf eine emotionale Achterbahnfahrt. Berauschende Höhenflüge gehen Hand in Hand mit schmerzhaften Abstürzen. Und in den Schluchten lauert der Tod.  

Kleiner Schnipselreigen zu Band 2:

Der Stress hatte ihn schmal werden lassen und die dunklen Augen stachen wie glühende Kohlen aus dem markanten Gesicht hervor. Mit seinem Drei- oder wohl eher Fünftagegebart, den vorzeitig ergrauten Schläfen und dem zerzausten Deckhaar, das ihm keck in die Stirn fiel, wirkte er wie eine etwas jüngere Ausgabe von Billy Bob Thornton. Nur ohne Tattoos. Wobei. Woher wollte sie denn wissen, was sich unter dem weißen Kittel verbarg?

Wie lange hatten sie sich nicht gesehen? Es kam ihr länger vor als ein Jahr.War das überhaupt noch ‘ihr’ Ralf? Bei dem Gedanken an ihr letztes gemeinsames Telefonat wurde ihr seltsam zumute.

“Oh Mann, Ralf. Du siehst total beschissen aus.” Sie ließ sich auf einen der Besucherhocker fallen. “Beschissen heiß. Würde mich nicht wundern, wenn dir die Patientinnen reihenweise ohnmächtig vom Stuhl kippen.”

💙🌊💙

Sie belöge sich selbst, würde sie ihre Freude darüber verleugnen, dass auch Jon sie noch immer begehrte. Vielleicht konnte ihr dieses Wissen sogar schon reichen.

Andererseits fragte sie sich, ob ihr widerspenstiges Zaudern und seine vordergründige Zurückhaltung nicht einfach nur Variationen waren. Jenes uralten Spiels zwischen Mann und Frau, dessen Ausgang sich schon abgezeichnet hatte, als sie sich vorhin in die Arme gefallen waren.

💙🌊💙

Da war es. Freund und Feind zugleich. Das Meer.

Es präsentierte sich blaugrau und ungestüm an diesem Tag.

Mannshohe Wellen brachen schäumend kurz vor dem Ufer und die Gischt spritzte fast bis zu Ava hinüber, obwohl sie noch ein gutes Stück vom Wasser entfernt war.

Angesichts dieser brodelnden, rauen Kraft, die an der Insel nagte, war es kein Wunder, dass diese weiter schrumpfte. Auch wenn bereits seit Jahrzehnten alles getan wurde, um den Landabbrüchen entgegenzuwirken.

💙🌊💙

Hätte dieses verfickte Handy nicht geklingelt, wären auch das Boot und das Meer ihr nicht zu nahegekommen. Sie stünde noch immer neben den beiden Männern. Und ihr wäre sicher etwas Schönes eingefallen, um jene belanglose Diskussion zu beenden.

Im Traum war schließlich alles möglich – und alles erlaubt, nicht wahr?

Im dämmrigen Zwielicht an der Pforte zum Erwachen waren moralische Aspekte nicht einmal zweitrangig.

Wärme flutete ihren Bauch, doch diese verflüchtigte sich schnell, als die quäkende Stimme am anderen Ende der Leitung es endlich geschafft hatte, in ihr Bewusstsein vorzudringen.

💙🌊💙

Ein Teil von Ava, der unbestechlicher und auch abgeklärter war als der vom Glück beschwipste Rest, löste sich von ihrem Körper.

Und dieses »Etwas« schwebte plötzlich über ihr.

Beobachtete sie.

Sie und Jon.

Wie sie dort eng umschlungen am Strand standen und einander Halt gaben, während sie sich zugleich gegenseitig den Boden unter den Füßen wegzogen.

💙🌊💙

Nachts glich die Speicherstadt einem verzauberten Ort aus einem Märchen. Ava und Ralf standen auf einer der vielen Brücken, welche die Fleete zwischen den hell erleuchteten Häusern überspannten.

Ava lehnte sich über das kunstvoll gestaltete, mit reichlich Ornamenten verzierte Geländer und sah auf das schwarzblaue Wasser hinab. Es erinnerte sie an flüssigen Samt und in diesem Licht schien es nicht von dieser Welt.

Sie fragte sich unwillkürlich, was sich unter jenen, mit den Augen nicht zu durchdringenden Spiegeln, verbarg.

💙🌊💙

“Spürst du das auch?”, fragte Silke leise.

Wie selbstverständlich war sie zum ‘Du’ übergegangen und Ava wunderte sich, dass sich diese vertrauliche Anrede so richtig anfühlte. Vor allem in Anbetracht dessen, wen sie da vor sich hatte.

“Hier berühren sich Gegenwart und Vergangenheit. Und es ist, als befinde sich hier eine verborgene Pforte. Zu einer schönen Version des Jenseits, die viel besser ist als unsere Welt hier. Deshalb mag ich diesen Ort wohl auch so sehr.”

Jons Frau wandte ihre Augen von Ava ab und fixierte stattdessen eine Stelle am Ende der Terrasse, an der die Blätter einen besonders wilden Reigen tanzten. Sie wirkte gleichermaßen verzückt wie entrückt.

Inzwischen waren sie an einem kleinen, versteckten Weiher angelangt. Als sie ihn erblickte, wunderte sich Ava im ersten Moment darüber, dass es auf diesem Gelände überhaupt einen Teich gab. Allerdings war der wohl viel zu flach und morastig, als dass sich darin jemand wirklich hätte ersäufen können oder wollen.

Auf der Wasseroberfläche trieben einige Seerosenblätter. Die meisten davon waren bereits verwelkt. Aber hie und da waren auch ein paar grasgrüne Flecken in dem rostbraunen Blätterteppich auszumachen.

Da Silke noch immer nichts sagte, warf Ava ihr einen flüchtigen Seitenblick zu und erstarrte. Einzelne Tränen, schimmernd wie kleine, kostbare Perlen, bahnten sich ihren Weg über Silkes blasse Wangen. Mehr denn je glich sie einem ätherischen Wesen. Nicht von dieser Welt eben.

Zögernd strich Ava ihr über den Arm.

Ebookveröffentlichung “Zartherbe Liebe: Im Dreierlooping”

Tja, tut mir leid, dass ich euch schon wieder mit meinem Roman behellige. ; ) Aber wer sich davon genervt oder gestört fühlt, sei herzlich dazu eingeladen, diesen Beitrag einfach zu ignorieren.

Die einen beschäftigen sich mit ihrem Look, ihrer Ernährung oder Netflix, andere mit ihren Arbeitskollegen, ihrem Sixpack (Bauch oder Bier), Technikkram oder Gartenarbeit. Meine Wenigkeit beschäftigt sich halt aktuell mit Lesen, Schreiben, Gitarrespielen, (Nicht-)Schlafen und mit meiner Familie.

Die einen genießen die Stille, den sozialen Rückzug. Die anderen vermissen es schmerzlich, um die Häuser zu ziehen, Freunde, Verwandte und Veranstaltungen zu besuchen oder sich in ihrer Stammkneipe die Kante zu geben. 

Den einen rennt die Zeit immer noch zu schnell oder gar davon, während andere gegen quälende Langeweile ankämpfen oder sich einfach treiben lassen. 

Die einen schöpfen aus innerem Reichtum. Andere nicht.

Im Grunde kann man jeden persönlichen Blog als nicht profund genug, als ich-bezogen und als überflüssig deklarieren.

So gewiss auch meinen. Aber es ist MEINE Webseite und daher schreibe ich hier eiskalt über Dinge, Aktivitäten, Gedanken und Gefühle, die MIR wichtig sind.

Es muss sich auch niemand dazu genötigt fühlen, meinen Roman zu lesen. Zum Glück gibt es genug Menschen, die sich das aus völlig freien Stücken antun.

Also lest es oder lasst es. : ) 

Meine Veröffentlichungsinfos sind nicht als Betteln um Aufmerksamkeit zu verstehen. Sie sind für jene gedacht, die bereits sehnsüchtig auf die Fortsetzung warten. 

Der zweite Band ist nun als Ebook auf Amazon verfügbar. Diesmal habe ich mich gegen einen reduzierten Einführungspreis entschieden. 2,99 EUR halte ich bei 570 Buchseiten nicht für zu teuer. Wer sich für das Geld lieber einen Kaffee, eine Zeitung oder einen neuen Nagellack kauft, dem sei auch das vergönnt. Da ich den Cut zwischen Band 2 und 3 anders gesetzt habe als ursprünglich geplant, sind nun alle drei Teile vom Umfang her recht ausgewogen.

Hier nochmal der Klappentext in angenehmerer Schriftgröße:

🌊💙🌊

Zwölf Jahre sind seit Jons und Avas letzter Begegnung vergangen.

Sowohl das Privat- als auch das Berufsleben der knapp Dreißigjährigen sind von Zweckmäßigkeit und Resignation geprägt.

Dank Ralf, der mittlerweile in Hamburg lebt und dort auf seinen Facharzttitel hinarbeitet, kreuzen sich Jons und Avas Wege erneut.

Wie sich herausstellt, lodert das Feuer zwischen ihnen noch immer hell und kräftig. Doch Jon ist verheiratet und Vater eines achtjährigen Sohnes.

Dass Ava mittlerweile auch ihren alten Freund Ralf in neuem Licht sieht, macht ihr Gefühlschaos perfekt.

Plötzlich steht sie zwischen zwei Männern. Beide sind vergeben. Und beide schicken Ava auf eine emotionale Achterbahnfahrt.

Berauschende Höhenflüge gehen Hand in Hand mit schmerzhaften Abstürzen. Und in den Schluchten lauert der Tod.

🌊💙🌊

Das Print wird voraussichtlich in zwei bis drei Wochen folgen. 

Da für den ersten Teil in Kürze eine Leserunde auf Lovelybooks startet und die Anzahl der Bewerber die der zu verlosenden Buchexemplare bei Weitem übersteigt, werde ich aber mit Beginn der Leserunde das Ebook auf Amazon einige Tage kostenlos anbieten. Auf Lovelybooks darf ich das Ebook aufgrund rechtlicher Beschränkungen seitens Amazon nicht als Gewinn offerieren. Deshalb schlage ich diesen Weg ein.

Der Starttermin der Leserunde und damit auch der “Kostenlos-Aktion” hängt davon ab, wann der letzte Gewinner sein Buch hat. Daher kann ich an dieser Stelle kein Datum nennen. Aber es lohnt sich, die Augen offenzuhalten, falls ihr den ersten Band noch nicht gelesen habt und ihn gerne lesen WOLLT.

Apropos “Augen offenhalten”: Obwohl mein Roman ein zweifaches Korrektorat durchlaufen hat, er durch unzählige virtuelle Hände gegangen ist und auch ich selbst die Geschichte wieder und wieder überprüft habe, fallen mir im Nachhinein trotzdem noch kleine Fehler auf, für die ich mich natürlich in den Hintern beißen könnte. Hier kommt mir die eigentlich erstaunliche Fähigkeit des Gehirns, Worte richtig zu lesen, obwohl sie faktisch falsch dastehen, in die Quere.

Scheut euch nicht, mich auf etwaige Stellen aufmerksam zu machen. Ich bin dankbar für solche Korrekturhinweise. Beim Ebook pflege ich sie umgehend ein, beim Print im Zuge der nächsten Auflage.

Ich sehe dieses Stolpern über eigene Fehler auch als heilsame Kur gegen meinen vermaledeiten Perfektionismus an. Inzwischen gehe ich mit solchen Fauxpas zwar noch nicht gelassen um, aber sie katapultieren mich auch nicht mehr an den Rande eines Herzinfarkts. Es sei denn, es fehlen plötzlich 12 Buchseiten. Das hat mich zugegebenermaßen schon extrem aufgewühlt. Zum Glück ein Einzelfall, wie gesagt.

PS: Eintrag ist mal wieder eh nicht im Reader. WordPress hat da mitgedacht und das Ignorieren leicht gemacht. 😄👌

Blaue Stunde (Zartherbe Liebe – im Dreierlooping)

Einer spontanen Eingebung folgend belästige ich euch jetzt mit der Textstelle aus ZHL Band 2 (- die Abkürzung hat auch etwas für sich, nicht wahr? ; ) -), für die ich soeben den Buchsatz gemacht habe:

“…

Ava dachte daran, wie oft und wie sehr sie sich in den vergangenen dreißig Stunden zu Ralf hingezogen gefühlt hatte, und schwieg. Sie wurde selbst nicht schlau aus ihren verworrenen Emotionen. Wie also könnte sie diese Jon verständlich nahebringen?

Dem Mann, den sie liebte.

Dem einzigen Mann, den sie liebte?

Was bezweckte Jon mit seinen bohrenden Fragen? Wollte er etwa, dass sie sich von ihm ab- und stattdessen Ralf zuwandte? Oder keinem von ihnen? Oder ihnen beiden?

Vielleicht aber ging es ihm nur um das Grundsätzliche? Darum, ihr zu beweisen, dass sie zwar von Monogamie faselte, dabei aber selbst insgeheim ihr Herz an zwei Männer verschenkt hatte? Und falls er das tatsächlich dachte – hatte er dann recht damit? Doch ganz gleich, wie sie es auch drehte und wendete: Es würde auf ein Spiel hinauslaufen, bei dem es nur Verlierer gab.

Sie starrte ihn hilflos an. Der sphinxhafte Ausdruck in seinem attraktiven Gesicht machte sie schier wahnsinnig. Und sein stechender Blick ging ihr durch und durch. Auf den Tag, an dem er seine Anziehungskraft für sie verlor, konnte sie lange warten. Sie würde ihn auch mit achtzig noch zum Niederknien finden.

Und gleich, wie viele Jahre sie trennten: Irgendwann wäre sie es, die einer verschrumpelten Apfelsine glich, während er, mit dem es Natur und Zeit so außerordentlich gut meinten, nach wie vor reihenweise Frauenherzen brach.

Ihre Augen glitten an ihm hinunter, über die Muscheln zu ihren Füßen und dann wieder auf das Meer hinaus. Sie ließ sich von den Wellen tragen. Bis zu dem goldenen Streifen am Horizont und dem leuchtenden Himmel darüber.

»Die magische, blaue Stunde ist angebrochen«, sagte sie. »Diese Farbe … ultramarin …«

»… über das Meer«, ergänzte er. »Wie passend, nicht wahr? Und was für ein gigantischer Anblick.«

Jon trat neben sie. Diesmal scherte er sich nicht um Sicherheitsabstände. Ihre Ärmel berührten sich und die intensive Wärme, die er ausstrahlte, griff direkt auf sie über. Und kurz war Ava einfach nur dankbar dafür, dass sie diesen einzigartigen Moment miteinander teilen konnten.

Doch dann sprangen ihre Gedanken schon wieder im Zickzackkurs. Zwölf Jahre lang hatte sie sich mit jeder Faser ihres Herzens nach ihm gesehnt.

Und nun standen sie hier. Am Meer. Allein. Und hatten nichts Besseres zu tun, als sich in einem undurchsichtigen Labyrinth aus Gedanken, Emotionen, Erfahrungen und Erwartungen zu verstricken. Kostbare gemeinsame Zeit, die sie einfach verschwendeten. Andererseits – wie sollten sie diese Stunden auch besser nutzen? Erfüllender gestalten?

Dass sie in diesem Augenblick das Gefühl hatte, mit ihm zusammen auf einem anderen Planeten gestrandet zu sein, änderte nichts daran, dass er verheiratet war. Und Ava war keine von den Frauen, auf die ein Tabubruch dieses Kalibers einen besonderen Reiz ausübte. Das schlechte Gewissen würde zu jedem Zeitpunkt über den Genuss triumphieren. Dessen war sie sich gewiss.

Dennoch war da diese bittere Süße, die in ihren Adern pulsierte. Und irgendwo, in den archaischen Regionen ihres Hirns, wo die Moral keinen Zutritt hatte, glomm ein Funke. Und der hatte inzwischen die Zündschnur gefunden.

Noch bevor das Gedankenkarussell ihren Schädel platzen ließ, würde es eine andere, weitaus mächtigere Explosion geben. Sie verspürte plötzlich eine Art Fluchtinstinkt, obgleich es im Grunde völlig gaga war, vor sich selbst flüchten zu wollen.

Hektisch ließ sie ihren Blick umherschweifen. Hier waren nur wenige Leute unterwegs. Und ein paar davon befanden sich im Wasser. Nackt.

Inzwischen hatten sie einen Strandabschnitt erreicht, an dem man ungehemmt der Freikörperkultur frönen durfte. Wollte sie das Meer morgen wirklich verlassen, ohne es nicht wenigstens einmal am eigenen Leib gespürt zu haben?

Und jetzt, am Abend, wo das Wasser zumindest etwas Sonne getankt hatte, war es sicher nicht ganz so kalt wie bei Tagesanbruch. Den unerfreulichen Gedanken an den Wind, der an ihr zerrte und der sie auch anschließend in Empfang nehmen und sich auf der nassen Haut eisig anfühlen würde, schob sie beiseite. Bevor sie es sich anders überlegen konnte, entledigte sie sich rasch ihrer Klamotten.

»Was hast du vor?« Jon beobachtete ihren Striptease ebenso entgeistert wie fasziniert und Ava fragte sich, ob sie mit ihrer spontanen Aktion nicht das Gegenteil von dem bewirkte, was sie vorhatte.

»Wonach sieht es denn aus?« Die letzten Hüllen fielen. Während sie aus ihrem Slip stieg, würdigte sie Jon keines weiteren Blickes mehr, sondern wandte sich bereits dem Meer zu. »Ich gehe jetzt baden.«

…”

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