Wie bereits erwartet, ist die Ausgangssperre in Bayern nun da.

Ich finde es aber gut, dass da jetzt endlich härter durchgegriffen wird und hoffe, dass diese Maßnahmen nicht zu spät kommen und solch katastrophale Zustände wie in Italien noch abgewandt werden können. Doch diese Hoffnung ist größer als mein Glaube, muss ich zugeben.

Spaziergänge mit der Familie fernab von jeglichen Menschenanhäufungen sind aber zum Glück weiterhin möglich. Zumindest vorerst. Wenn wir gar nicht mehr raus könnten, wäre das vor allem für die Kinder bitter …

Die Suche nach einsamen Pfaden führt uns bisweilen auch zu bisher unbekannten, verwunschenen Orten in unmittelbarer Nähe. Heute sind wir in einem Wäldchen auf dieses schöne, kleine Steinlabyrinth gestoßen:

Was dem einen der Baumarkt, das ist dem anderen der Wertstoffhof. Als wir von unserem Spaziergang zurückkehrten – wir mussten hierfür ein Stück mit dem Auto zurücklegen – fiel unser Blick auf die siebzig Meter lange Wagenkolonne vor den heiligen Hallen der Abfallwirtschaft.

Was ist nur los mit den Menschen? Alle bekloppt …

So wird das nichts … Aber vielleicht bringen sie saftige Bußgelder endlich zur Raison.

Da meine Gitarre inzwischen einfach zu mir dazugehört und sie mir gerade in diesen Zeiten noch mehr gibt als sonst, gewähre ich auch an dieser Front mal wieder ein paar Einblicke.

Wie gesagt: Ich bin Anfängerin! Selbst wenn andere nach anderthalb Jahren schon weiter sein mögen als ich: Wie schnell sich da Fortschritte einstellen, ist halt auch immer eine Frage der Zeit, die man zu investieren in der Lage ist. Und bei mir sind das oft nicht mehr als fünf bis zwanzig Minuten am Tag. Manchmal auch Null.

Nachdem mir aber nun mehrere Leute mitgeteilt haben, dass sie mein laienhaftes Spiel und meinen Gesang auf Duschkabinenniveau als wohltuend und beruhigend empfinden, erlaube ich mir die kühne Annahme, dass vielleicht auch der ein oder andere Leser hier Gefallen daran finden könnte.

Zuerst eines der “Zupf-Stücke”, an denen ich aktuell arbeite: Mit der Liedbegleitung zu “Imagine” von John Lennon (nicht die Originalversion) stehe ich noch ganz am Anfang:

Und nun das “Strumming-Kontrastprogramm”: “Runaway Train” von Soul Asylum habe ich schon ein wenig länger im Portfolio, aber es klingt immer noch blechern und beim F-Dur hänge ich ein wenig. Außerdem kriege ich bei der Aufnahme Gitarre und Gesang nicht richtig austariert. Die Gitarre ist zu laut. Ich bearbeite das Video ja nicht großartig. Daher klingt es halt so, wie es klingt.

Ich poste das übrigens nicht, um eine Beurteilung zu erhalten, sondern um dem ein oder anderen eine kleine Freude zu bereiten oder ein wenig Ablenkung zu bieten. Wem es nicht zusagt, der muss es nicht anhören. Feel free!

Heute sind nun auch endlich die Lesezeichen eingetroffen, die ich meinen signierten Buchexemplaren beilegen möchte. Ich freue mich sehr, dass die ersten Päckchen in den nächsten Tagen ihre Reise fortsetzen können und hoffe, dass sie ihre Ziele trotz der logistischen Engpässe in Kürze erreichen.

Mit 20h Stunden Verspätung ist auch mein vorheriger Beitrag, der wesentlich gehaltvoller ist als dieser hier, doch noch im Reader aufgetaucht. Schauen wir mal, was WordPress mit diesem Post hier anstellt. ; )