Ja, meine Tochter darf mir an die Brust fassen. Mein Mann auch. Ab und zu. Seit wir Eltern sind, läuft da nicht mehr viel. 😉 (!) So abgöttisch ich meine Kinder auch liebe: Zwei sind genug. 🙂 Dafür fläzen wir Abends Arm in Arm – oder auch nicht (O-Ton M.: “Du bist mir zu heiß) – auf die Couch und gucken Serien und Filme.

Und morgens Früh um Sechs kommt die kleine Hex*:

“Was ist das für ein Film?” Das Eiliensche hält mit spitzen Fingern und der gestrengen Miene eines Inquisitors eine DVD in die Höhe. “Habt ihr den gestern Abend angeschaut? Du und Papa?” Und mir wird siedend heiß, als ich sehe, um welchen Film es sich handelt. Zum Glück ist das Cover von “ES” relativ unauffällig und wenigstens die Hülle, auf der doch Beängstigendes zu erahnen ist, hat M. gestern noch in Sicherheit gebracht.

“Ja”, antworte ich knapp und nehme ihr die Scheibe ab.

“Um was geht es da?”, bohrt sie weiter nach und trabt mir hinterher.

“Das ist ein böser Gruselfilm. Nix für euch.”

“Ui, und warum nicht?” Die leuchtenden Augen meiner Erstgeborenen signalisieren mir, dass der Schuss nach hinten losgegangen ist und ich ihr den Film nicht madig, sondern erst recht schmackhaft gemacht habe.

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