Federfarbenfee

Von jung und angejahrt in Wort und Bild

Tag: Abnehmen (page 2 of 3)

Mary verdünnsiert sich – Wochenbilanz #9 und Tagesnotizen #21: Kinderbilder, Basteleien und NaNoWriMo

Der heutige Titel  hat selbst schon fast das Zeug, als Blogpost durchzugehen. Tagesnotizen und Wochenbilanz kopple ich diesmal, weil Letztere allein recht mager ausfallen würde. Ganz im Gegensatz zu me and myself, versteht sich. Leider hat sich in den letzten Tagen kein einziges Pfund von mir trennen mögen. Ich habe null abgenommen und nahezu nichts zu berichten. Oder interessiert euch, wie viele Mon Chéris und Löffel Nutella ich gestern inhaliert habe, nachdem meine Kinder den vorausgehenden Bastelnachmittag zu einem Fünfkampf mit drei Teilnehmern umfunktioniert haben?

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Mary verdünnisiert sich – Wochenbilanz #7 und #8

Dass ich in den letzten vierzehn Tagen überhaupt abgenommen habe, nimmt mich selbst Wunder. Meinen Sermon hierzu habe ich schon in den sozialen Netzwerken zum Besten gegeben.  Ich befürchte daher, dass ich heute arg zu Redundanzen neige.

Fakt ist, dass ich in den vergangenen zwei Wochen zwar grundsätzlich an meiner Ernährungsumstellung festgehalten habe, dabei aber quasi jeden Tag über mein Kalorienlimit hinausgeschossen bin und auf meiner Reise in ferne, durchaus beeindruckende Brennwertdimensionen auch so einiges an Müll verdrückt habe.

Am meisten erschreckt mich, dass ich, obwohl ich mich schon einigermaßen gefestigt geglaubt habe, blitzschnell in meine alten Muster zurückfalle, sobald ich über einen gewissen Zeitraum emotionalem Stress ausgesetzt bin. Solide Basis am A…llerwertesten.

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Vertrösterchen

Bei all denjenigen, die in den letzten Tagen auf meiner Seite vorbeigeschaut haben, um sich die neue Wochenbilanz und/oder das 15. Kapitel von “Am Anfang war Lila” einzuverleiben, möchte ich mich herzlich entschuldigen. Beides wird auf jeden Fall im Laufe der kommenden Woche online gehen.

Derzeit treiben mich einige private(re) Themen um, die ich erstmal in den Griff bekommen muss.

Und in diesem Zuge habe ich mir heute auch ein wenig Seelennahrung in Form von selbstgebackenem Marmorkuchen gegönnt.

Das Eiliensche hat vor einigen Stunden diesen Stachelbaum aus Feuer gemalt. Das ist doch mal etwas anderes als so ein schnöder, ordinärer Kaktus. Ich hoffe, der Stachelbaum soll nicht mich verkörpern. Aktuell fühle ich mich nämlich so.

Stachelbaum aus Feuer

Mary verdünnisiert sich – Wochenbilanz #6

“Wie, die Betreuer haben schon wieder gewechselt?”

“Ja, heute und morgen ist die Resi (Name geändert A.d.V.) da. Das ist eine ganz Nette und sehr kinderlieb.” Beflissen versucht die freundliche Dame am anderen Ende der Leitung, mein erhitztes Gemüt ein wenig abzukühlen.

“Aber das ist jetzt zum dritten Mal jemand komplett Neues.”

“Ne, die Resi ist nicht neu. Die ist schon gaaaaaaaanz lange bei uns.”

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Mary verdünnisiert sich – Wochenbilanz #5

Im Grunde könnte ich momentan auch mit flüssigem Süßstoff beträufelte Pappe essen statt Schokolade. Mein Geruchssinn hat gerade mal wieder Urlaub und mein Immunsystem dafür Stress. Da schreibe ich letztens noch locker-flockig vom zärtlichen Austausch hochpotenter Erkältungsviren und prompt haben sich die fiesen Kerlchen bei mir eingenistet und gleich für Nachwuchs gesorgt. Ein wenig frustriert bin ich darüber schon. Seit ich mich so ausnehmend gesund, ja, geradezu mustergültig, ernähre, habe ich mir eingebildet, dass meine Immunabwehr schon deutlich erstarkt wäre. Aber scheinbar haben die Makrophagen, T-Zellen und all die anderen Helferlein noch nicht ausreichend vom Vitamincocktail gekostet.

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Mary verdünnisiert sich – Wochenbilanz #4

Der Lockruf zartschmelzender Vollmilchschokolade vermag es inzwischen nicht mehr, mich aus der Bahn zu werfen.

Vielmehr sind es all die Hiobsbotschaften, welche dieses Jahr beinahe unablässig auf uns einprasseln und die mein Abnehmprojekt banal, sinnbefreit und bisweilen taktlos erscheinen und mich hin und wieder zweifeln lassen.

Da macht nicht irgend jemand, sondern ein Mensch, der einem am Herzen liegt, die Hölle durch und ich zähle währenddessen Kalorien. Ich schäme mich fast dafür.

So fragil, dieses menschliche Leben.

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Mary verdünnisiert sich – Wochenbilanz #3

“Das schaffen wir! Gemeinsam!”, sagte mein Mann, während er die XXL-Dose mit den doppelt gerösteten Erdnüssen öffnete. Und ehe ich es mich versah, hatte ich auch schon meine Griffel drin.  Ja, eine effektivere Unterstützung seitens meiner besseren Hälfte könnte ich mir echt kaum vorstellen.

Auch mein innerer Schweinehund machte sich einen Spaß daraus, mich die letze Woche ziemlich auf die Probe zu stellen. Wobei ich den  Verdacht hege, dass er mit meinem Mann gemeinsame Sache machte. Der tischte nämlich am Wochenende Riesenpizzen auf, die schon per se fast mein Tagesbudget an Kalorien sprengen. Und die Pssta mit Pesto war so lecker, dass ich beinahe ferngesteuert wieder an den Herd gelaufen bin, um mir Nachschub zu holen. Zweimal.  Da kann ich von Glück reden, dass ich trotz dieser Ausrutscher immerhin noch 800g verloren habe.

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Mary verdünnisiert sich – Wochenbilanz #2

Die zweite Woche meines Verschlankungsprojekts liegt hinter mir. Unglaublich. So schnell vergeht die Zeit. Und ich lebe noch. Auch ohne meine allabendliche 300g Vollmilchschokolade, nebst wahlweise einer Tüte Gummibären oder einer Dose gerösteten Erdnüssen. Bei Twitter habe ich folgenden Spruch gelesen:  “Heute in einem Jahr wirst du dir wünschen, du hättest heute angefangen” (Karen Lamb). Und tatsächlich habe ich das schon oft gedacht. Damit ist jetzt Schluss. Nie wieder werde ich neu anfangen, denn ich zieh das jetzt durch. Egal, wie groß bisweilen die Gier nach einem süßen Stresshemmer sein mag. Und gleich, welch abstruse Problemlösungen der Alltag mit meinen beiden geliebten Terrorurscheln von mir abfordert. Amen.

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Mary verdünnisiert sich – Wochenbilanz #1

Nein, ich mache mich nicht vom Acker. Aber das ein oder andere Pfund soll in der nächsten Zeit durchaus auf Nimmerwiedersehen verschwinden. Eigentlich wollte ich es mir verkneifen, Euch mit einem Abnehmtagebuch quälen. Doch zu Motivations- und Dokumentationszwecken werde ich nun doch einmal pro Woche einen einschlägigen Blogpost loslassen. Falls es irgendwann keine Wochenbilanzen mehr gibt, bin ich entweder gescheitert oder habe mein Ziel tatsächlich erreicht. Wer mit dem Thema Abspecken nichts am Hut hat, der kann bei »Mary verdünnisiert sich – Wochenbilanz xy« getrost zum Lesen aufhören. Er verpasst nix.

Auf dem kleinen Pic im Titelbild sind meine beiden Füße noch heil. Ein paar Tage später habe ich mir jedoch einen zweifachen Bänderriss zugezogen. “Ein Bandl is komplett abgrissen, und des ondere da hat a an Dätscherer.” So lautete der lapidare Kommentar des Arztes. Ich war sogar so umsichtig gewesen, abzuwägen, ob mich das Trampolin aushält. Nebst vier kleinen Kindern und einer weiteren Mutter, die jedoch geschätzte dreissig Kilogramm weniger als ich auf die Waage bringt. An den hölzernen Tritt vor dem Spaßtempel habe ich allerdings überhaupt nicht geachtet. Beherzt und schwungvoll trat ich auf die erste Stufe. Es dauerte nicht einmal den Bruchteil einer Sekunde und wir – die Stufe und ich – brachen beide ächzend in uns zusammen. Splitterndes Holz, stechende Schmerzen, große Kinderaugen. Hollywoodreifer Slapstick. Zum Brüllen komisch. Wären da nicht die weniger lustigen Konsequenzen.

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Tagesnotizen #17: Von A wie Abspecken bis Z wie Zoo

Manches klingt in der Theorie super und in der Praxis erweist es sich dann – bei inadäquater Umsetzung – als kompletter Fail. Wie Abnehmen zum Beispiel.  Oder unser Besuch im Beerencafé gestern.

Während M. einen freien Tisch in strategisch günstiger Lage auskundschaftete, versuchte ich, das rosa Sonnenhütchen – also known as Eiliensche, welches in einem Irrsinnstempo zwischen den Strohballen auf- und abhüpfte, nicht aus den Augen zu verlieren. Der Schwierigkeitsgrad dieser Aufgabe wurde durch das Ämmale, das sich gerade anschickte, im Streicheltiergehege unterzutauchen, massiv erhöht. Effektive Tarnung  inklusive. Die Pampe aus Matsch und Stroh erwies sich als äußerst anhänglich.

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