Federfarbenfee

Von jung und angejahrt in Wort und Bild

Category: Kinderbilder (page 1 of 3)

Tagesnotizen #36: Ein paar Tassen hab‘ sogar ich noch im Schrank.

Intelligenter,

trockener,

leichter – aber nicht seichter,

beißender,

warmer,

dreckiger,

uneitler,

schwarzer

Humor.

Eine der erotischsten Charaktereigenschaften, die ein Mann besitzen kann. Ist mir erst wieder kürzlich aufgefallen.

Apropos Dreck:

Ich (meines Zeichens Hausfrauenflop): „Wir hatten fast kein Waschpulver mehr. Ich hab jetzt dafür eine extra Portion Weichspüler reingekippt.“

Mein Mann: „Damit der Dreck gut duftet, oder was? Das bringt gar nix.“

Vom Eiliensche soll ich ausrichten, dass die Prinzessin in der Zeichnung oben rechts im Titelbild gerade noch rechtzeitig erkannt hat, dass der Stuhl vergiftet ist. Deshalb setzt sie sich absichtlich daneben.
Ich hatte vorhin das jährliche Elterngespräch für meine Große im Kindergarten. Es war ein gutes Gespräch. Und sie sagten mir, dass das Eiliensche auch dort viel am Zeichnen ist. Dass es ihr Ventil ist, ihr Ruhepol und ihre Kraftquelle und dass sie äußerst ausdrucksstarke Bilder malt. Es freut und beruhigt mich, dass sie auch im Kindergarten jederzeit Zugang zu Zeichenmaterialien hat und sich entsprechend „ausklinken“ kann, wenn sie das will. Zu Hause ist sie fast ununterbrochen mit Stift und Papier anzutreffen. Ich sehe das als Geschenk. Für sie und für uns.

Da hier gerade das Tassenstöckchen umgeht: Das sind die beiden Tassen, aus denen ich am häufigsten meinen Kaffee (und auch selten Tee) trinke. Sie punkten vor allem mit ihrem Fassungsvermögen: 600ml. Mit zierlichen Minitässchen komme ich nicht weit.

Tassen.jpg

Die Katzentasse hat mir M. zu Weihnachten geschenkt. Obwohl wir uns eigentlich nichts schenken. Ich bin generell ein Geschenkemuffel. Aber als er dann dieses bunte Schmuckstück hinter seinem Rücken hervorgezaubert hat, habe ich mich selbst gewundert, wie sehr ich mich darüber freuen konnte. Und sogar wenn diese hübsche Tasse potthässlich (haha) gewesen wäre,  hätte ich sie wohl in mein Herz geschlossen.

Tagesnotizen #30: Die Häutung von Papas neuer Freundin

“ … “

Gestern war ich jedenfalls selbst nicht wirklich auf soziales Miteinander gepolt, aber leider hatte ich Vormittags einen Termin beim Tierarzt und der Stau beschränkte sich zu meinem Entsetzen nicht nur auf die Autobahn, sondern setzte sich im Wartezimmer der Praxis fort. Eine Lady vom Amt war unangekündigt hereingeschneit und alle Patienten nebst Besitzern mussten sich erstmal in Geduld üben. Es war im wahrsten Sinne brechend voll. Hätte fast im Strahl gekotzt, als ich diese Menschenmassen vor mir sah und wollte schon rückwärts wieder rauslaufen. Zudem war auch noch die Tochter der Ärztin, die sich im gleichen Alter wie meine Zweitgeborene befindet, zugegen. Ein wahrhaft reizendes Geschöpf. Aber ich hatte gerade meine Kiddies im Kindergarten abgeliefert und war nicht unbedingt erpicht darauf, in diesen kostbaren, kindfreien Stunden den Entertainer für eine andere Zweijährige zu spielen.

Blöderweise musste ich dringend aufs Klo. Daher habe ich kurzerhand unseren Chinchillamann neben einer Kaninchendame geparkt und als ich zurückkam, wurde ich prompt vom Besitzer der Häsin in ein Gespräch verwickelt. Ein ziemlich geschniegelter Typ, dessen verschmitztes Grinsen jedoch nicht zum Anzug passte, in dem er steckte und der wiederum selbst wie ein Fremdkörper wirkte zwischen all den bejeansten Frauenbeinen. Es stellte sich heraus, dass der Kerl Anwalt ist und da er praktischerweise eine eigene Kanzlei hat, kann er Vormittags auch mal ganz entspannt in einer Tierarztpraxis herumsitzen, wenn es die Situation erfordert. An der Art, wie er die Arzttochter nicht nur einmal geschickt abfing und von einer potentiellen Kontaktaufnahme mit mir fernhielt (- ich befürchte, ich habe kein Talent zum Pokerface), bemerkt der Kenner sofort, dass der gute Mann Erfahrung im Umgang mit kleinen Menschen besitzt. Tatsächlich ist er ebenfalls Vater zweier Töchter. Und außerdem großer Tierfreund. So verwandelt sich seine Kanzlei bisweilen in ein Hundehotel. Als er von dem Kampfdackel erzählte, den er dort mal vier Wochen nebenbei gehütet hatte, musste ich trotz meiner unterirdischen Stimmung tatsächlich lachen. Diese Unterhaltung war so herrlich unverkrampft und trotz der unerotischen Thematik inspirativ bis vitalisierend. Tierisch menschlich. Mit manchen Leuten passt es einfach. Gut, vielleicht lag es zum Teil auch daran, dass der Herr Anwalt ist. Eine gewisse Eloquenz ist da ja Berufsvoraussetzung.

Im Moment bin ich mal wieder in einer kribbelnden Aufbruchstimmung. Irgendetwas tut sich. Solche Veränderungen, die oft einen Sprung nach vorne bedeuten, kündigen sich bei mir immer dadurch an, dass ich das Gefühl habe, meine aktuelle Hauthülle wird zu eng. Zeit, sie abzustreifen. Die gerissene Hose veranschaulicht das ja auch recht schön. Haha. Vielleicht fällt mir das Abspecken deshalb auch so leicht gerade. Weil ich merke, dass sich etwas bewegt.

Rückenschmerzen und Immunsystem haben sich mittlerweile auch verbessert. Heute Abend geht es ins Balletttraining. 1,5h sollten reichen als wöchentliche Ausdauereinheit. Die kommenden zwei Tage ist dann nochmal Push und Pull angesagt.

Die Zeichnung im Titelfoto sieht deshalb so verknittert aus, weil das Eiliensche sie in einem spontanen Wutanfall komplett zerknüllt hat. Zum Glück konnte ich das Bild retten.

Auch sie befindet sich derzeit in einer Art Entwicklungsschub. Das merke ich u.a. an den Sprüchen, die sie momentan so raushaut.

Hier ein kleines Beispiel für die Leute, die mein Kindermund-Büchlein auf Wattpad nicht kennen:

***

Mein Mann hatte heute das Handy daheim vergessen und wirft nun, nach dem Abendbrot, den ersten Blick ins Whatsapp:

„Oh“, macht er enttäuscht. „Meine Freundin hat heute gar nicht geschrieben. Sie liebt mich nicht mehr.“

Das Eiliensche (5): „Ui, toll. Papa hat eine Freundin. Ist sie nett?“

„Ja, sehr nett.“ Mein Mann verzieht keine Miene. „Gestern hat sie sich noch gemeldet.“

Er grinst mich an. Dann liest er vor:

„Ich liebe dich auch! Bis gleich!“ Das ist meine letzte Nachricht an ihn. Solche Späße von ihm bin ich gewohnt. Ist Standard hier.

Das Eiliensche alarmiert: „Aber heute Nacht bleibst du schon daheim, oder?“

Mein Mann und ich tauschen einen verblüfften Blick … und prusten los. In den vergangenen 5 Jahren gab es keine einzige Nacht, die er ohne uns verbracht hat. (Zumindest eine von uns war immer mit von der Partie. ;-))

Jetzt fehlt nur noch, dass sie morgen im Kindergarten stolz verkündet, dass Papa eine neue Freundin hat.

***

Der hier ist zwar schon etwas älter, aber einer meiner Lieblingssprüche – da war es auch ordentlich am Arbeiten in ihrem Köpfchen:

Eiliensche (3 Jahre):

„Der Papa ist ein Mensch.“

Mama: „Und was bin ich?“

„Du bist eine Frau.“

***

In diesem Beitrag habe ich übrigens keinen „Weiterlesen“-Tag gesetzt. Könnt ihr mir bitte Bescheid geben, ob der Post nun komplett im Reader zu sehen und auch kommentierbar ist?

So, jetzt mache ich mich an mein aktuelles Schmelzkapitel. Vielleicht kriege ich das ja sogar noch fertig, bevor ich um 12.15Uhr meine geliebten Plagegeister aus dem KiGa abhole. Die letzten Tage bin ich kaum zum Schreiben gekommen, weil entweder Ferien waren oder irgendwelche Termine anstanden.

Tagesnotizen #28: Gebt dem Kind Pastellkreide / Stand Abspeckprojekt / Ehegespräche

Dass meine Große mich beim Memory um Längen schlägt, ist ja mittlerweile nichts Neues mehr,  aber dass sie schon beim allerersten Kontakt mit Pastellkreiden diese wesentlich besser einzusetzen vermag als ich beim gefühlt 150. Mal, schon.

Wir hatten über Silvester Besuch von meiner besten Freundin, die ich seit nunmehr 34 Jahre kenne und uns am Sonntag spontan dafür entschieden, uns mit diversen Malutensilien auszutoben. Zwischen dem Eiliensche und den Pastellkreiden war es Liebe auf den ersten Blick. Ein paar der – wie ich finde – zauberhaften Ergebnisse habe ich unten eingestellt.

Meine eigenen Bilder habe ich unauffällig hinter ein paar alten Leinwänden verschwinden lassen.

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Kreative Freuden: Neue Kinderzeichnungen und Schreibupdate

Da ich die Zeichnungen meines Eiliensche und meines Ämmale nicht mit unnötigem Geschwafel verschandeln will, halte ich mich heute kurz:

Schreibupdate in drei Sätzen:

Ich bin wieder im Fluss. 

Das fühlt sich fabelhaft an.

Seit Jesolo (meine neue Zeitrechnung ;-)) sind zwei neue Kapitel von „Der Liebe zartherber Schmelz“ online gegangen und das nächste ist in Arbeit. 

***

So, nun zum wichtigen Teil – den Zeichnungen:

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Tagesnotizen #25: „Das Loch“ / Schreib- und Abnehmupdate

In unserem Garten gibt es ein Loch.  Ein Schacht neben den Kellerfenstern.  Eine Reihe von Holzpfeilern grenzt diesen Graben vom restlichen Garten ab. Schon als meine Schwester und ich selbst noch Kinder waren, hatte „das Loch“ eine magische Anziehungskraft. Ein Hauch von Gefahr umweht diese Stelle, die mir heute, da ich selbst Mutter bin, ein Dorn im Auge ist.

Seit Jahren überlegen wir, wie wir den Schacht kindersicher machen können, indem wir ihn zuschütten oder abdecken.  „Das Loch“ einfach mit Erdreich aufzufüllen, ist jedoch keine prickelnde Option.  Schließlich wäre es dann stockdunkel im Keller und Lüften nicht mehr möglich. Ein Netz wollen wir auch nicht über den Mini-Abgrund spannen und Holzplatten halten wir ebenfalls für riskant. Das verleitet die Kiddies erst recht dazu, auf dem Schacht herumzutanzen.  Einstweilen passen wir einfach auf wie die Schießhunde und versuchen, den Kindern ein Gefühl für die Gefahr zu vermitteln. Steinigt mich: Aber wir können die Kleinen sowieso nicht in Watte oder eine mobile Gummizelle packen. Sie müssen lernen, eventuelle Bedrohungen wahrzunehmen.

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Tagesnotizen #24 und Mary verdünnisiert sich 2.0/1: Routinen sind der Schlüssel

Noch ist der Ostermontag  nicht ganz vorbei und daher möchte ich meinen fünf Stammlesern ( 😉 ) rasch frohe Ostern wünschen!

Tonnen von Asche über mein Haupt: Der Post zu meinem Abspeck-Etappensieg ist noch immer nicht online gegangen.  Dabei habe ich den Beitrag schon Ende Februar anlässlich meiner ersten 10 verlorenen Kilogramm verfasst. Das weiß ich deshalb so genau, weil ich den Post am Geburtstag meiner Schwiegermutter getippt habe.  Und weil ich da das letzte Mal „sturmfrei“ hatte. Mein Mann ist an besagtem Tag nämlich allein mit den beiden Kiddies zu den Schwiegereltern gefahren. Tja, nun ist der Artikel quasi schon wieder verjährt oder zumindest reichlich angestaubt. Trotzdem möchte ich ihn gerne noch raushauen.  Denn der Inhalt ist ja nach wie vor aktuell und meine Abnehm- und Genesungsreise noch nicht beendet. Aber jetzt kann ich auch gleich warten, bis ich die 15kg voll habe. 13 ist so eine doofe Zahl. Und bis dahin werden wir das hoffentlich auch endlich mit dem (vorläufigen) Nachher-Foto auf die Reihe bekommen.

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Kleines Update: 10kg minus / Ehrenplatz bei den Wattpad Platin Awards / Fragen und Antworten

Ja, ich lebe noch.

Und nein, ich habe mein Abspeckprojekt nicht gekickt. Inzwischen sind zehn Kilogramm geschmolzen und es existiert sogar bereits ein entsprechender Blogpost, dessen Veröffentlichung aber bisher an einem adäquaten Zwischenstandsbild gescheitert ist. Dieses Foto soll mein Mann schießen, denn er rückt mich beim Knipsen nie in das vorteilhafteste, dafür aber in ein authentisches Licht.  Sobald wir das mit dem Foto auf die Reihe bekommen haben, geht mein Bericht online.

Und noch einen Erfolg habe ich zu vermelden: Bei den Wattpad Platin Awards habe ich in der Kategorie „Romantik“ mit „Der Liebe zartherber Schmelz“ den Ehrenplatz belegt. Im Gegensatz zu den Plätzen 1-3, für die allein die Anzahl der Votes ausschlaggebend ist, wird der Ehrenplatz nur durch die Jury/Veranstalterin bestimmt und ich freue mich sehr darüber, dass meine Geschichte überzeugen konnte.

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Endjahresnotizen: Schreiben als Beruf(ung)?

Meine Große hat offenbar nicht nur den Hang zur Wallemähne von mir geerbt. Ebenso wie ich ist sie Geschichten und Bildern verfallen. Farben und Büchern. Sie inhaliert sie förmlich. Und ich werde sie nach Leibeskräften dabei unterstützen, diese Leidenschaften und ihre Kreativität ungehemmt ausleben zu dürfen. Schon jetzt bete ich insgeheim dafür, dass sie später nicht annähernd so zerrissen sein wird wie ich und dafür, dass ihr Weg geradliniger verläuft als der meine. Wobei es vielleicht auch des ein oder anderen Schlenkerers bedarf, um zu erkennen, was man wirklich will. Was mich persönlich angeht, fragte ich mich allerdings, ob ich nicht einfach auf der Hauptstrasse hätte bleiben sollen, statt mich über Jahrzehnte hinweg auf irgendwelchen Nebenpfaden herumzutreiben.

Es war gleichgültig, ob man mich mit acht oder mit achtzehn nach meinem Berufswunsch gefragt hat. Die Antwort war immer die gleiche: „Schriftstellerin“.

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Tagesnotizen #22: Neue Kinderzeichnungen und Buchstabengemälde

„Mama, ich hab einen Geist gesehen!“ Das Eiliensche hetzt aufgeregt in den ersten Stock hinauf, wo ich gerade ebenso verzweifelt wie vergeblich versuche, das Ämmale zu einem Mittagsnickerchen zu überreden. Da meine Große ein wenig blass um die Nase ist, lege ich mein ohnehin aussichtsloses Vorhaben ad acta.

„Wie hat er denn ausgesehen?“, frage ich sie. Meinem Eiliensche ist in diesen Situationen am besten geholfen, wenn man sie ernst nimmt.

„Er war schwarz und hat die Arme nach mir ausgestreckt“, antwortet meine Tochter.  Mir stellen sich sofort die Nackenhaare auf. Im Gruselgeschichten erzählen ist meine fast Vierjährige versierter als ich.

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Mary verdünnsiert sich – Wochenbilanz #9 und Tagesnotizen #21: Kinderbilder, Basteleien und NaNoWriMo

Der heutige Titel  hat selbst schon fast das Zeug, als Blogpost durchzugehen. Tagesnotizen und Wochenbilanz kopple ich diesmal, weil Letztere allein recht mager ausfallen würde. Ganz im Gegensatz zu me and myself, versteht sich. Leider hat sich in den letzten Tagen kein einziges Pfund von mir trennen mögen. Ich habe null abgenommen und nahezu nichts zu berichten. Oder interessiert euch, wie viele Mon Chéris und Löffel Nutella ich gestern inhaliert habe, nachdem meine Kinder den vorausgehenden Bastelnachmittag zu einem Fünfkampf mit drei Teilnehmern umfunktioniert haben?

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