Federfarbenfee

Von jung und angejahrt in Wort und Bild

Category: Erlebtes (page 1 of 7)

Tagesnotizen #27: Mit allen Sinnen

Das süße Aroma von Erdbeeren.

Der feine Aprikosengeschmack frischer Papaya.

Der Geruch von frischgemähten Gras.

Der würziger Duft einer knusprigen Steinofenpizza.

Die weiche Pfirsichhaut eines Kleinkindes, das sich in deine Arme schmiegt

Die vertraute Melodie eines alten Musikstückes, das auch nach zwanzig Jahren noch die Schmetterlinge in deinem Bauch tanzen lässt.

Die Farbenpracht einer Sommerwiese. Feuriges Klatschmohnrot neben intensivem Kornblumenblau.

Die glitzernden Wellen auf dem See.

Das Prickeln und Kribbeln erster und letzter Küsse. Sanfter und hungriger.

Alles Impressionen, die wir nicht oder nur eingeschränkt erfahren könn(t)en, wenn einer unserer Sinne nicht mehr mitmacht.

Und die sinnliche Komponente ist es auch, die meine beiden, so unterschiedlichen Themenschwerpunkte in diesem Eintrag vereint:

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Tagesnotizen #26: Warum ich auch krank laufen muss und apropos: Wie läuft`s mit meinen Romanen?

Eigentlich doch ganz schick, so ein Kompressionsstrumpf, oder? 😉 Erinnert mich entfernt an meine Ballettstrumpfhosen früher.

Wie war das noch? Bei einer Erkältung soll man sich schonen. Ein Freibrief für ausgiebiges Couchen also. Es sei denn, man hat (kleine) Kinder. Dass aber nicht nur die Kiddies, sondern auch meine Gesundheit mit Schonung nur bedingt kompatibel sind, habe ich nun schmerzhaft am eigenen Leib erfahren dürfen.

Seit einer Woche weigert sich mein aktueller Virenbesuch hartnäckig, seine Sachen und den befreundeten Bazillus zu packen und sich endlich zu verpissen.  Stattdessen haben er und sein Kumpel sich häuslich bei mir eingerichtet.  Um mir Gelegenheit zu geben, mich in Ruhe auszukurieren und den ungebetenen Gästen endlich den Garaus zu machen, ist mein Mann am Wochenende für knapp zwei Tage mit beiden Kindern zu den Schwiegereltern gefahren. Das letzte Mal hatte ich im Februar für einen Tag sturmfrei. Da war ich aber gesund und in Bewegung. Warum das eine Rolle spielt? Dazu komme ich gleich.

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Mary verdünnisiert sich 2.0/Etappensieg: Die ersten 14kg sind runter

Wir haben es heute wirklich versucht. Ein passables Nachher- bzw. Zwischendurch-Foto zu schießen. Doch gleich, was für ein begnadeter Fotograf mein Mann normalerweise ist: Die Fotos waren allesamt Kacke. (Sorry, Schatz.) Ich bin nicht sonderlich eitel, aber ich will mich für nichts, das ich ins Internet stelle, irgendwann schämen müssen. Und wir wissen ja alle: Das Netz vergisst nix. Niemals. Folglich kann ich kein Foto von mir online stellen, auf dem ich mich furchtbar finde. Das Vorher-Foto ist schon schlimm genug. Da muss das Nachher-Foto einen entsprechenden Kontrast bilden. Also habe ich entschieden, dass es erst dann ein Nachher-Foto geben wird, wenn ich mit meiner Abnahme fertig bin. Und das wird sich noch ziehen. Den folgenden Post habe ich aber schon so oft upgedatet, dass ich einen Schreikrampf bekomme, wenn ich ihn noch ein einziges Mal überarbeiten muss.  Daher veröffentliche ich ihn jetzt. Ohne Ganzkörper-Nachherfoto und bevor ich die 15kg-Marke geknackt habe, an der ich aktuell knabbere. Dafür ist das pixelige Foto im Titel tatsächlich von heute. Es ist das verschwommenste und trotzdem das beste Bild aus dem Fotodesaster. Vielleicht gerade wegen der Unschärfe. Die kaschiert die Falten so schön. 😀

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Tagesnotizen #25: „Das Loch“ / Schreib- und Abnehmupdate

In unserem Garten gibt es ein Loch.  Ein Schacht neben den Kellerfenstern.  Eine Reihe von Holzpfeilern grenzt diesen Graben vom restlichen Garten ab. Schon als meine Schwester und ich selbst noch Kinder waren, hatte „das Loch“ eine magische Anziehungskraft. Ein Hauch von Gefahr umweht diese Stelle, die mir heute, da ich selbst Mutter bin, ein Dorn im Auge ist.

Seit Jahren überlegen wir, wie wir den Schacht kindersicher machen können, indem wir ihn zuschütten oder abdecken.  „Das Loch“ einfach mit Erdreich aufzufüllen, ist jedoch keine prickelnde Option.  Schließlich wäre es dann stockdunkel im Keller und Lüften nicht mehr möglich. Ein Netz wollen wir auch nicht über den Mini-Abgrund spannen und Holzplatten halten wir ebenfalls für riskant. Das verleitet die Kiddies erst recht dazu, auf dem Schacht herumzutanzen.  Einstweilen passen wir einfach auf wie die Schießhunde und versuchen, den Kindern ein Gefühl für die Gefahr zu vermitteln. Steinigt mich: Aber wir können die Kleinen sowieso nicht in Watte oder eine mobile Gummizelle packen. Sie müssen lernen, eventuelle Bedrohungen wahrzunehmen.

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Tagesnotizen #24 und Mary verdünnisiert sich 2.0/1: Routinen sind der Schlüssel

Noch ist der Ostermontag  nicht ganz vorbei und daher möchte ich meinen fünf Stammlesern ( 😉 ) rasch frohe Ostern wünschen!

Tonnen von Asche über mein Haupt: Der Post zu meinem Abspeck-Etappensieg ist noch immer nicht online gegangen.  Dabei habe ich den Beitrag schon Ende Februar anlässlich meiner ersten 10 verlorenen Kilogramm verfasst. Das weiß ich deshalb so genau, weil ich den Post am Geburtstag meiner Schwiegermutter getippt habe.  Und weil ich da das letzte Mal „sturmfrei“ hatte. Mein Mann ist an besagtem Tag nämlich allein mit den beiden Kiddies zu den Schwiegereltern gefahren. Tja, nun ist der Artikel quasi schon wieder verjährt oder zumindest reichlich angestaubt. Trotzdem möchte ich ihn gerne noch raushauen.  Denn der Inhalt ist ja nach wie vor aktuell und meine Abnehm- und Genesungsreise noch nicht beendet. Aber jetzt kann ich auch gleich warten, bis ich die 15kg voll habe. 13 ist so eine doofe Zahl. Und bis dahin werden wir das hoffentlich auch endlich mit dem (vorläufigen) Nachher-Foto auf die Reihe bekommen.

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Kleines Update: 10kg minus / Ehrenplatz bei den Wattpad Platin Awards / Fragen und Antworten

Ja, ich lebe noch.

Und nein, ich habe mein Abspeckprojekt nicht gekickt. Inzwischen sind zehn Kilogramm geschmolzen und es existiert sogar bereits ein entsprechender Blogpost, dessen Veröffentlichung aber bisher an einem adäquaten Zwischenstandsbild gescheitert ist. Dieses Foto soll mein Mann schießen, denn er rückt mich beim Knipsen nie in das vorteilhafteste, dafür aber in ein authentisches Licht.  Sobald wir das mit dem Foto auf die Reihe bekommen haben, geht mein Bericht online.

Und noch einen Erfolg habe ich zu vermelden: Bei den Wattpad Platin Awards habe ich in der Kategorie „Romantik“ mit „Der Liebe zartherber Schmelz“ den Ehrenplatz belegt. Im Gegensatz zu den Plätzen 1-3, für die allein die Anzahl der Votes ausschlaggebend ist, wird der Ehrenplatz nur durch die Jury/Veranstalterin bestimmt und ich freue mich sehr darüber, dass meine Geschichte überzeugen konnte.

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Mary verdünnisiert sich 2.0: Lebenszeichen und Zahlenakrobatik

Wenn man derart verfressen ist, wie meine gewichtige Mehr- oder Wenigkeit, gibt es nur eine Möglichkeit, um wieder schlank zu werden und es auch zu bleiben: Bewegung.

Egal, was ich esse. Unter einer Kalorienzufuhr von 1.800kcals pro Tag habe ich Hunger. Nicht nur Appetit. Sondern richtig Kohldampf.

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Tagesnotizen #23: Warum ich an Silvester dafür dankbar war, dass meine Vierjährige auch kaum schläft

„Feiert schön!“
„Lasst es ordentlich krachen!“
„Was macht ihr denn Tolles?“

Tja, wir haben den 31. Dezember jedenfalls schon mal lautstark eingeläutet. Meine Mädels und ich husteten im Chor und übertönten mit unserem kollektiven Bellen mühelos all die Böller und Raketen, die Stunden vor ihrer Zeit gezündet wurden.

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Endjahresnotizen: Schreiben als Beruf(ung)?

Meine Große hat offenbar nicht nur den Hang zur Wallemähne von mir geerbt. Ebenso wie ich ist sie Geschichten und Bildern verfallen. Farben und Büchern. Sie inhaliert sie förmlich. Und ich werde sie nach Leibeskräften dabei unterstützen, diese Leidenschaften und ihre Kreativität ungehemmt ausleben zu dürfen. Schon jetzt bete ich insgeheim dafür, dass sie später nicht annähernd so zerrissen sein wird wie ich und dafür, dass ihr Weg geradliniger verläuft als der meine. Wobei es vielleicht auch des ein oder anderen Schlenkerers bedarf, um zu erkennen, was man wirklich will. Was mich persönlich angeht, fragte ich mich allerdings, ob ich nicht einfach auf der Hauptstrasse hätte bleiben sollen, statt mich über Jahrzehnte hinweg auf irgendwelchen Nebenpfaden herumzutreiben.

Es war gleichgültig, ob man mich mit acht oder mit achtzehn nach meinem Berufswunsch gefragt hat. Die Antwort war immer die gleiche: „Schriftstellerin“.

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NaNoWriMo 2016 – ein Erfahrungsbericht

Es ist tatsächlich das eingetreten, was ich selbst nicht für möglich gehalten hätte: Ich habe in einem Monat 50.000 Worte und damit das erste Drittel eines Romans geschrieben, der sich,  so hoffe ich, nicht verstecken muss. Zumindest nicht hinter meiner anderen Geschichte: „Am Anfang war Lila“. Ich muss aber zugeben, dass ich billigend in Kauf genommen habe, dass das Ämmale während des Schreibprozesses, dank meiner Bestechungsversuche, zu einem Vanillekipferl auf zwei Beinen mutiert ist und das Eiliensche mittlerweile die TOP 10 aller Disneystreifen im Schlaf herunterbeten kann.

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