Federfarbenfee

Von jung und angejahrt in Wort und Bild

Tagesnotizen #28: Gebt dem Kind Pastellkreide / Stand Abspeckprojekt / Ehegespräche

Dass meine Große mich beim Memory um Längen schlägt, ist ja mittlerweile nichts Neues mehr,  aber dass sie schon beim allerersten Kontakt mit Pastellkreiden diese wesentlich besser einzusetzen vermag als ich beim gefühlt 150. Mal, schon.

Wir hatten über Silvester Besuch von meiner besten Freundin, die ich seit nunmehr 34 Jahre kenne und uns am Sonntag spontan dafür entschieden, uns mit diversen Malutensilien auszutoben. Zwischen dem Eiliensche und den Pastellkreiden war es Liebe auf den ersten Blick. Ein paar der – wie ich finde – zauberhaften Ergebnisse habe ich unten eingestellt.

Meine eigenen Bilder habe ich unauffällig hinter ein paar alten Leinwänden verschwinden lassen.

***

Achtung, Achtung: Es folgt nun oberflächliche Kacke. Wer sich davon gestört fühlt, möge einfach zu den Bildern weiterscrollen.

In den letzten Wochen bin ich zum professionellen Lebkuchenvernichter mutiert. Und auch sonst war nichts, das auch nur im Entferntesten lecker anmutete, vor mir sicher. Das ist auch völlig in Ordnung. Schließlich musste ich meinen neu erwachten Geschmackssinn zwingend einem Härtetest unterziehen. Trotz der kulinarischen Eskapaden konnte ich mir den Großteil der 15 abgespeckten Kilos erfolgreich vom Leib halten.  3kg hatte ich zwischenzeitlich wieder draufgepackt, aber davon hat sich die Hälfte auch schon wieder verabschiedet.

Seit gestern nehme ich nochmal  an dem 10-Wochen-Programm teil, von dem ich Anfang letzten Jahres bereits den Sportteil durchgezogen habe. Glücklicherweise muss man nur bei der ersten Runde blechen. (Die Autokorrektur schlug „brechen“ vor, aber nein, übergeben musste ich mich dabei ad dato noch nicht.) Alle weiteren kosten einen nix mehr. Diesmal reizt mich einfach die Herausforderung. Ich will wissen, was geht,  wenn ich es 1:1 durchziehe. Also inklusive Ernährungsplan. Und inzwischen bin ich so weit, dass ich am Ende der 10 Wochen echt ganz passabel aussehen könnte. Zumindest in Anbetracht meines biblischen Alters. Da motiviert das potentielle Nachherbild gleich noch mehr. Auch wenn ich Druck hasse, funktioniere ich damit oft wesentlich besser. Paradox, aber wahr. Mit Larifari-Vorsätzen komme ich nicht weit. Das merke ich immer wieder.

Als Zuckerl winkt am Endziel ein Akt-Fotoshooting. So etwas wollte ich schon lang einmal machen.

Doch für’s Erste wurde mein Mann gestern via Whatsapp mit einem Vorher-Bild beglückt. Er weiß es sehr zu schätzen, wenn ich ihm Bikinibilder ins Büro schicke.

Es entspann sich folgender Dialog:

Tja, das Kompliment ist, da es von M. himself kommt, äußerst fragwürdig.

Warum?

Ich erinnere mich da beispielsweise an folgende  „Liebeserklärung“:

Meine Wenigkeit: „Es macht mich wahnsinnig, dass du immer das Gegenteil von dem sagst, was du meinst!“

Er: „Ach Schatz, ich liebe dich!“

???

Immerhin weiß ich, dass M. mit den Social Networks nichts am Hut hat. Sieht man schon daran, wie er „Wattpad“ schreibt.  Er ist auf keinem einzigen vertreten. Und ich bezweifle, dass er sich irgendwo anmelden wird, nur, um mich zu ärgern. Dazu ist seine Aversion zu ausgeprägt. Social Media gegenüber. Nicht mir. Hoffe ich.

So, nun will ich euch hier nicht weiter mit meiner Abnehmschoße quälen. Wer will, darf sich gerne auf Instagram über mich aufregen oder mich anfeuern. Ganz wie es beliebt.

Hier nun die Pastellbilder meines Eiliensche:

Acrylreste-Klappbild:

Das Ämmale freundet sich nun auch zunehmend mit der Malerei an, bevorzugt aber einen eher puristischen Stil:

Schildkröte, blutender Luftballon und nicht näher Bezeichnetes:

Dass sie plötzlich auch figürlich zeichnet, kam vom einem Tag auf den anderen.

Auch mit Filzstiften können die beiden etwas anfangen. Diese Bildergeschichte hat das Eiliensche heute gemalt:

12 Kommentare

  1. Mein „zeichnerisches“ Talent ist ungefähr auf dem Niveau der Schildkröte stehengeblieben. Merke ich immer wieder, wenn ich auf der Arbeit mal was skizzieren muss. ^^
    Schön, wenn deine Kinnings sich so kreativ austoben!

  2. Dein Mann ist ja süß 🙂 Und Respekt, du ziehst es durch, das Abnehmprogramm. Ich plage mich schon eine Weile mit drei Kilo herum, die einfach nicht weichen wollen.

    • Ja, er hat auf jeden Fall einen – etwas verqueren – Sinn für Romantik.😄 Ich hoffe, dass ich es durchziehe. Bis jetzt macht es noch Spaß. Aber ist ja auch erst Tag 2 von 70. Aber ich mag solche Challenges und Etappenziele. Bei dir zierlichem Persönchen ist ja maximal Feintuning angesagt! Toi, toi, toi! Das schaffst du!

  3. 😍 Farblich sind sie Bilder jedenfalls sehr hübsch👍👍👍! Und Dein Mann ist auch sympathisch! Weiterhin alles Gute Dir! Viele liebe Grüße! Claudia

    • Freut mich, wenn die Farbenpracht auch hier halbwegs rüberkommt, liebe Claudia! ❤ Und das Kompliment an meinen Mann gebe ich gerne an ihn weiter. Ich glaube, er hat ohnehin das Gefühl, dass ich seine Sympathie nicht immer ausreichend zu würdigen weiß. Dir auch alles Gute – für’s neue Jahr und überhaupt! Ganz liebe Grüße zurück von Mary!

  4. rabi aus dem Blaubär-Land

    5. Januar 2018 at 16:31

    Seit wann gibt es Käptn Blaubär? Ich kannte den Ausdruck „Kinnings“ schon als Kind – und zwar in der Bedeutung, wie es bei „Mundmische“ steht (man ruft eine Runde Erwachsener zur Ordnung)

    • Puh, keine Ahnung. Ich war schon kein Kind mehr, als das lief, aber Ginger ist ja gut 10 Jahre jünger als ich, wenn ich mich recht entsinne. Interessant, wie gebräuchlich der Ausdruck „Kinnings“ zu sein scheint. Aber du bist ja ebenfalls ein Nordlicht, nicht wahr? Schön, dass auch du hier vorbeiliest! 🤗

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